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MBSV Männer
Auswärtsspiel / Fanbus

6. Spieltag, Verbandsliga Süd

Samstag, 20. Oktober 2018 - 13:30 Uhr

  

 

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TSG Lübbenau 63 II : MBSV Belzig

Lübbenau, Sporthalle, Gelb-Blau-Arena (2310)

MBSV Frauen
HEIMSpiel

5. Spieltag, Verbandsliga Süd

Samstag, 10. November 2018 - 18:00 Uhr

  

 

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MBSV Belzig : SSV Rot Weiß Friedland

Bad Belzig, Albert-Baur-Halle (4900)



Mittwoch, 10. Oktober 2018

  

MBSV holt ersten Saisonsieg in Wiesenburg

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger besiegen des SV Blau Weiß Dahlewitz mit 27:24

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Der junge Spielmacher Jonas Galle zeigte mit dem MBSV in der Wiesenburger Halle eine tolle Verbandsliga-Leistung. Foto: Dirk Fröhlich
Der junge Spielmacher Jonas Galle zeigte mit dem MBSV in der Wiesenburger Halle eine tolle Verbandsliga-Leistung. Foto: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Das letzte Aufeinandertreffen der Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig und des SV Blau-Weiß Dahlewitz ist noch gar nicht so lange her. Ende August bezwang die Truppe von Trainer Denis Wandersee den damaligen Pokalgastgeber mit einem Tor Vorsprung. Nun kam Dahlewitz in die Halle im Wiesenburger Flämingstadion und wollte Revanche nehmen. Und obwohl dem MBSV-Coach Denis Wandersee zwei wichtige Stammspieler fehlten, konnten seine Jungs Blau-Weiß erneut schlagen und ihren ersehnten ersten Saisonsieg bejubeln. Diesmal gewannen sie mit 27:24 und verbesserten sich auf den neunten Tabellenplatz der Staffel Süd. Bester Torschütze auf Seiten der Fläminger war Maximilian Kernke mit acht Toren. Für das wichtige dritte Heimspiel der Saison mussten Georg Wendland sowie Hannes Richter absagen. Dank eines breiten Kaders konnten diese Ausfälle aber kompensiert werden. Nachdem die Gäste das erste Tor des Spiels warfen, übernahm der MBSV vor gut 150 Zuschauern die Spielkontrolle. Aus einer sicheren Verteidigung heraus konnte er sofort in den Gegenstoß übergehen und übernahm nach drei Kontertoren durch Kernke mit 3:1 die Führung. Nachdem Belzig in der zwölften Minute bereits mit 8:3 in Front lag, sah sich der Gästecoach zu einer ersten Auszeit gezwungen.

 

Am Spielverlauf änderte sich daraufhin wenig. Der MBSV zog bis zur 16. Minute weiter davon, wobei vor allem der 18-jährige Spielmacher Jonas Galle überzeugte. In der Schlussphase der ersten 30 Minuten verletzte sich Belzigs Abwehrchef Robert Schlünz, der nicht weiterspielen konnte und zur Behandlung ins Krankenhaus musste, am Auge. Dadurch gab es einen kleinen Bruch im Spiel der Fläminger, die zur Halbzeit mit fünf Toren aber immer noch einen recht komfortablen Vorsprung besaßen.

 

Nach dem Wiederanpfiff konnte sich der MBSV wieder leicht absetzen. Dann stellte Dahlewitz seine Deckung offensiver auf 5:1 um. Zudem stand nun ein neuer, kompakter Torwart zwischen den Pfosten der Gäste, so dass sich der Vorsprung der Hausherren bis zur 39. Minute auf 19:15 verringerte. Und in der 50. Minute kam Blau-Weiß sogar bis auf 21:23 heran, so dass der Heimsieg leicht in Gefahr geriet und dabei so mancher Zuschauer in Wiesenburg wohl schon feuchte Hände bekam. Der MBSV behielt in der Schlussphase aber die Nerven, straffte sich und zog bis zur 57. Minute wieder bis auf 26:22 davon, womit das Spiel entschieden war.

Hier überzeugte laut Wandersee vor allem Ludwig Schmeißer, der in dieser brenzlichen Phase zwei Tore aus dem Spiel heraus warf, einen Siebenmeter verwandelte und zwei Zeitstrafen herausholte. So gewann Belzig am Ende mit drei Toren Vorsprung. „Ich hoffe, dass der Knoten bei uns nun geplatzt ist“, meinte Wandersee.


Montag, 01. Oktober 2018*

  

MBSV Übernimmt die Rote Laterne

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger unterliegen beim SV Chemie Guben mit 22:35

 

von Markus Alert, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Denis Wandersee konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Guben nicht zufrieden sein. Foto: Marcus Alert
Denis Wandersee konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Guben nicht zufrieden sein. Foto: Marcus Alert

Guben. Die Verbandsliga-Handballer des MBSV Belzig haben am Sonnabend ihr Auswärtsspiel bei Chemie Guben deutlich mit 22:35 (11:18) verloren. Damit übernahm die Truppe von Trainer Denis Wandersee die ungeliebte Rote Laterne. „Wir waren bei den heimstarken Gubenern, die von ihren Fans wie gewohnt lautstark angefeuert wurden, sicherlich in der Außenseiterrolle, doch so hoch dürfen wir natürlich trotzdem nicht verlieren“, so der unzufriedene Trainer. Sein Team habe schlecht in das Spiel gefunden und dann nicht das gezeigt, was man eigentlich wollte.

 

Schnell lagen die Bad Belziger Handballer mit 0:4 zurück. Dreer warf erst nach sieben Minuten das erste Tor für die Gäste. Besser wurde es aber dadurch nicht. Zur Pause betrug der Abstand bereits sieben Treffer, war die Begegnung somit schon frühzeitig entschieden. Die Abwehr stand von Beginn an längst nicht so stabil wie erhofft und offensiv kam man nicht mit dem vorgezogenen Gubener Abwehrspieler zurecht, der immer wieder erfolgreich den Bad Belziger Aufbau störte. Ballverluste führten daher auch immer wieder zu leichten Toren für die Gastgeber.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, unabhängig vom Ergebnis, noch einmal völlig von vorn anzufangen. Trainer Denis Wandersee forderte von seinen Spielern, die Lücken in der Abwehr zu schließen, fester zuzupacken und vorn das Tor besser zu treffen. Auf jeden Fall sollte eine „Klatsche“ verhindert werden. Kurzzeitig konnte der Rückstand auch einmal auf fünf Treffer verkürzt werden. Doch dann zog Chemie Guben wieder Tor um Tor davon.

„Das war nicht das, was ich von der Mannschaft eigentlich erwartet habe“, so nach dem Abpfiff ein unzufriedener Denis Wandersee, der unter der Woche noch Arbeit vor sich hat, um die Unzulänglichkeiten abzustellen und die Mannschaft wieder aufzubauen. Er hofft nun auf das Spiel am nächsten Sonntag. Dann geht es um 16 Uhr auf eigenem Parkett gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz. Das sollte durchaus eine Begegnung auf Augenhöhe werden. Geht es nach Wandersee, werden die ersten Zähler eingefahren.

 

Der Bad Belziger Trainer Denis Wandersee musste bei diesem Auswärtsspiel zwar auf vier bewährte Stammkräfte verzichten, will das aber nicht etwa als Ausrede für die hohe Auswärtsniederlage gelten lassen. „Wir sind mit einem guten Kader in den Spreewald gereist“, so der Coach. Zwölf Spieler seien dabei gewesen, herausgeragt habe allerdings keiner.

Durch den Rückzug von Rot-Weiß Friedland noch vor Saisonbeginn, steht der erste Absteiger der Handball-Verbandsliga bereits jetzt fest. Läuft alles normal, gibt es am Saisonende nur einen zusätzlichen Absteiger. Um die Klasse zu halten, darf man also nach den 20 Liga-Spielen nicht Tabellenschlusslicht sein. Darauf verlassen, dass es insgesamt wieder nur einen Absteiger gibt, sollte man sich auf keinen Fall. Mit dem HV Luckenwalde gibt es derzeit aber immerhin noch eine zweite Mannschaft in der Verbandsliga Süd neben den Bad Belzigern, die mit vier Niederlagen in die noch junge Saison gestartet ist.


Mittwoch, 26. September 2018*

  

MBSV Frauen an der Spitze, MSBV Männer rutschen dagegen in den Tabellenkeller

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer unterliegen Fredersdorf 30:33, MBSV Frauen gewinnen gegen Wildau

 

von Christopher Laak, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Jonas Galle konnte sich gegen Fredersdorf/Vogelsdorf dreimal in die Torschützenliste eintragen. Foto: Dirk Fröhlich
Jonas Galle konnte sich gegen Fredersdorf/Vogelsdorf dreimal in die Torschützenliste eintragen. Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Die Verbandsliga-Handballer des MBSV Belzig haben auch das dritte Spiel der Saison verloren. Vor gut 250 Zuschauern musste sich die Mannschaft von MBSV-Trainer Denis Wandersee der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf mit 30:33 (14:19) geschlagen geben.

„Wir hatten uns gegen diesen Gegner viel vorgenommen und wollten unbedingt die ersten beiden Punkte einfahren“, erklärt der Bad Belziger Trainer.

Und seine Manschaft war anfangs gar nicht so schlecht im Spiel. Bis zum 4:5 (9.) legten die Gäste zwar meist vor, absetzen konnten sie sich aber nicht. Danach erwischten die Hausherren aber ganz schwache vier Minuten und handelten sich einen 4:10-Rückstand ein.

„Wir haben in dieser Phase schlecht gedeckt. Danach wurden wir in der Abwehr etwas offensiver, aber Fredersdorf hatte Antworten parat“, so Wandersee und meint damit vornehmlich das Spiel der Gäste über den Kreis. Immer wieder taten sich Lücken in der Bad Belziger Abwehr auf. Dementsprechend kehrte Wandersee auch zu einer defensiveren Deckung zurück und seine Truppe fand darin zumindest etwas Stabilität. Den Rückstand konnten die Gastgeber bis zur Pause aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Über die Zwischenstände 8:13 und 12:16 wurden beim 14:19 die Seiten gewechselt.

 

Aus der Pause kamen die Kreis- und Kurstädter recht ordentlich. Zwar konnte der Rückstand weiterhin nicht großartig verkürzt werden, aber gerade im Angriff konnten nun einfache Tore erzielt werden. Beim 20:26 (41.) waren die Gäste dennoch auf sechs Tore davon gezogen. Doch es ging ein Ruck durch den MBSV. Maximilian Kernke (2) und Hannes Richter warfen wichtige Tore und beim 23:26 war die Hoffnung auf Punkte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff wieder da. „Die ersten 15 Minuten nach dem Seitenwechsel waren sicherlich unsere besten. Dennoch kamen wir nie richtig an Fredersdorf heran“, fasst Denis Wandersee zusammen.

In der Folge wuchs der Rückstand aber wieder auf sechs Tore an (24:30), auch weil die Belziger den besten Gäste-Akteur Daniel Dimitrow, der gleich elfmal erfolgreich war, nie richtig in den Griff bekamen. „In der Schlussphase haben wir dann zu viele leichte Fehler gemacht und den Ball oft weggeworfen. Ansonsten wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber wir liefen eigentlich immer dem Rückstand vom Anfang hinterher und konnten am Ende nur noch für etwas Ergebniskosmetik sorgen“, so ein enttäuschter Denis Wandersee, der nun mit seinem Team in Guben unbedingt punkten sollte.

Jessica Zithier war gegen Wildau mit zwölf Treffern die überragende Schützin. Foto: Dirk Fröhlich
Jessica Zithier war gegen Wildau mit zwölf Treffern die überragende Schützin. Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. „Der Staffelwechsel scheint uns ganz gut getan zu haben“, ist sich MBSV-Trainer Denis Wandersee nach dem 3. Sieg im 3. Spiel mit seinen Verbandsliga-Handballerinnen sicher. Am Sonntag schlugen die Gastgeberinnen den HSV Wildau mit 27:22 (8:10).

 

Und die MBSV-Damen starteten gut. Hinten wurde ordentlich zugepackt und vorne die sich bietenden Chancen genutzt. Nach 15 Minuten führte das zu einer 5:3-Führung. „Wir kannten Wildau ja aus dem letzten Jahr und sind gut reingekommen. Umso unverständlicher ist es, dass wir nach 15 Minuten nachgelassen haben. Scheinbar wurde der Gegner etwas unterschätzt“, so Belzig-Trainer Wandersee. Wildau deckte offensiver und stellte die Gastgebrinnen vor Probleme. Die Folge war ein 8:10-Rückstand zur Halbzeit.

 

„Ich bin dann in der Kabine auch lauter geworden. Das kam scheinbar an“, verrät Wandersee. Seine Frauen spielten jetzt eine viel besser Abwehr und zeigten sich nun auch im Angriff konsequenter. Aus den Ballgewinnen konnte vor allem Jasmin Melzer immer wieder Kapital schlagen.

 

„Sie hat das gut gemacht und für leichte Kontertore gesorgt. Außerdem bekam Wildau Jessica Zithier nicht in den Griff“, freute sich Wandersee über den 2. Durchgang. über 12:10, 19:15 und 24:19, die Belzigerinnen steuerten einem sicheren Sieg entgegen. „Ausschlaggebend war, dass die Mädels die taktische Marschroute nach der Pause viel besser umgesetzt haben“, so Wandersee.

Anwurfzeit

Ticker

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

22.09.2018

10:00

4710

KL MJD

SV Blau-Weiß Wusterwitz

Märkischer BSV Belzig

23:8

 

 

12:00

Ticker

KL MJC

SV 63 Brandenburg-West

Märkischer BSV Belzig

29:25

 

 

12:20

4710

KL MJD

SV 63 Brandenburg-West

Märkischer BSV Belzig

34:11

So.

23.09.2018

10:00

Ticker

KL WJC

Märkischer BSV Belzig

HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf

35:16

 

 

10:00

4710

KL MJE

Ludwigsfelder HC

Märkischer BSV Belzig

41:1

 

 

12:00

Ticker

BrL MJB

Märkischer BSV Belzig

SV Jahn Bad Freienwalde

36:29

 

 

13:00

4710

KL MJE

Märkischer BSV Belzig

1. VfL Potsdam II

7:17

 

 

13:15

4702

KL WJD

Märkischer BSV Belzig

HSV Falkensee 04 II

12:7

 

 

14:00

Ticker

VL F

Märkischer BSV Belzig

HSV Wildau 1950

27:22

 

 

14:30

4702

KL WJD

Märkischer BSV Belzig

SV 63 Brandenburg-West

20:11

 

 

16:00

Ticker

VL M

Märkischer BSV Belzig

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf

30:33

Mittwoch, 19. September 2018*

  

MBSV muss sich ersten Heimauftritt beugen

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer unterliegen dem BSV Grün Weiß Finsterwalde 20:28

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Trotz der Niederlage lobte Coach Wandersee die Abwehrarbeit von Robert Schlünz. Foto: Jörgen Heller
Trotz der Niederlage lobte Coach Wandersee die Abwehrarbeit von Robert Schlünz. Foto: Jörgen Heller

Bad Belzig. Für die hohe Auftaktniederlage in der Verbandsliga Süd beim HSG Schlaubetal-Odervorland wollten sich die Handballmänner des Märkischen BSV Belzig am Sonntag vor den heimischen Fans eigentlich rehabilitieren. Daraus wurde aber nichts. Der zweite Gegner der neuen Saison, BSV Grün-Weiß Finsterwalde, entpuppte sich ebenfalls als eine hohe Hausnummer, so dass die Fläminger am Ende mit 20:28 (9:12) unterlagen und sich auf dem zehnten Tabellenplatz einreihen. Bester MBSV-Torschütze war Georg Wendland mit sechs Toren. 


Den Gast aus Finsterwalde erwartete man mit robuster Spielweise und schnellem Konterspiel. MBSV-Trainer Denis Wandersee stellte seine Truppe mit einer offensiven 5:1-Deckung gut darauf ein und begann vor über 200 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle vielversprechend. In der zehnten Spielminute warf Matthias Paul das Tor zur 4:2-Führung. In der Folge wog das Spiel hin und her. Grün-Weiß konnte ausgleichen und ebenfalls kurzzeitig die Führung übernehmen, ehe die Hausherren in der 24. Minute wieder mit zwei Toren in Front lagen (8:6).

Aus, vor allem dem Belziger Coach unerklärlichen Gründen, nahmen seine Jungs dann aber das Tempo aus ihrem Spiel. Wandersee versuchte sie in einer zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit genommenen Auszeit darauf aufmerksam zu machen. Individuelle Fehler der Gastgeber in den verbleibenden Minuten bescherten Finsterwalde aber drei Kontertore, so dass sie zur Pause wie aus dem Nichts mit 9:12 zurück lagen.

Für die zweiten 30 Minuten ließ Wandersee seine Mannschaft mit der offensiven Deckung weiterspielen, mit dem Verweis, das Tempo hochzuhalten. Seine Jungs erwischten aber keinen guten Start und mussten den Gegner innerhalb der ersten fünf Minuten bis auf 10:17 davon ziehen lassen. „Da war das Spiel eigentlich fast schon entschieden“, musste Wandersee feststellen. Die Belziger fanden gegen die physisch überlegenen Grün-Weißen einfach keine Mittel, deren Deckung zu knacken. In der verbleibenden eigentlich noch langen Spielzeit, kam der MBSV nur noch dreimal bis auf fünf Tore heran. Mehr war aber nicht drin, denn Finsterwalde verwaltete seinen Vorsprung clever. So wurde es am Ende eine deutliche 20:28-Niederlage. „Nach einer guten ersten Halbzeit kam gegen den Favoriten nach dem Wiederanpfiff von uns einfach zu wenig“, meinte Wandersee, der hinzufügte. „Nun haben wir unser schweres Anfangsprogramm aber so gut wie hinter uns gebracht.“



Die MBSV-Frauen machten es dagegen viel besser. Sie setzten sich am Samstag im Verbandsliga-Auswärtsspiel beim Elsterwerdaer SV 94 deutlich mit 25:14 durch. Zur Pause lagen die ebenfalls von Wandersee trainierten Spielerinnen bereits mit 13:10 in Front. Torgarantinnen in der Niederlausitz waren Josefine Hoffmann mit acht Toren und Jessica Zithier mit sieben Treffern.

 

ERGEBNISSE DER MBSV MANNSCHAFTEN VOM WOCHENENDE

Anwurfzeit

Ticker

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

15.09.2018

12:00

Ticker

KL WJC

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst

Märkischer BSV Belzig

21:21

 

 

16:00

Ticker

VL F

Elsterwerdaer SV 94

Märkischer BSV Belzig

14:25

So.

16.09.2018

11:10

Ticker

KL MJD

HV GW Werder e.V.

Märkischer BSV Belzig

33:15

 

HEIMSPIEL

12:00

Ticker

KL MJC

Märkischer BSV Belzig

SV Blau-Weiß Dahlewitz

18:27

 

 

13:30

Ticker

KL MJD

Märkischer BSV Belzig

HV Luckenwalde 09

22:21

 

HEIMSPIEL

14:00

Ticker

BrL MJB

Märkischer BSV Belzig

Grünheider SV

24:26

 

HEIMSPIEL

16:00

Ticker

VL M

Märkischer BSV Belzig

BSV G-W Finsterwalde

20:27


Mittwoch, 12. September 2018*

  

Auftaktniederlage beim Aufstiegsaspiraniten

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer verlieren bei Schlaubetal-Odervorland mit 33:25

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Kreisspieler Jannes Wernicke, hier bei einem Heimspiel aus der Vorsaison, war mit sechs Toren bester Torschütze des MBSV. Foto: Jörgen Heller
Kreisspieler Jannes Wernicke, hier bei einem Heimspiel aus der Vorsaison, war mit sechs Toren bester Torschütze des MBSV. Foto: Jörgen Heller

Schlaubetal. Dass es für die Handballer des Märkischen BSV Belzig beim Auftaktspiel in die neue Verbandsliga-Saison bei der HSG Schlaubetal-Odervorland schwer werden würde, war im Vorfeld allen bewusst. Trotz der Übermacht des Aufstiegsaspiranten zeigten die Spieler von Trainer Denis Wandersee im äußersten Osten Brandenburgs aber ein ordentliches Spiel, in dem sie am Ende mit 25:33 eindeutig zu hoch verloren.

 

Bereits im Landespokal trafen die Belziger auf die HSG, die in dieser Saison unbedingt den Aufstieg schaffen will und sich dafür mit drei Spielern aus der Ostsee-Spree-Liga verstärkt hat. Beim Pokalturnier in Dahlewitz hatte der MBSV schon mit fünf Toren Rückstand gegen die HSG verloren. Für das erste Saisonspiel in der Staffel Süd musste Wandersee auf wichtige Spieler wie Maximilan Kernke, Dominic Starick und Keeper Michael Schröter verzichten. Christopher Dümchen hat aus privaten Gründen ganz zurückgezogen.

Die Mitgereisten zeigten gegen den Favoriten in der ersten Halbzeit aber eine starke Leistung, obwohl sie zu Beginn recht schnell mit 1:6 in Rückstand gerieten. „Wir haben viel zu ungeduldig gespielt und hinten noch nicht gut gestanden“, fand Coach Wandersee, der sich bereits nach sieben Minuten veranlasst sah, die Karte für eine Auszeit zu zücken. Das war die richtige Entscheidung. Seine Spieler bauten daraufhin viel geduldiger auf, bis der richtige Moment zum Abschluss da war. Zudem nahm Georg Wendland den besten HSG-Spieler Matthias Stalla in Manndeckung. So konnte sich Belzig nach und nach herankämpfen und in der 28. Minute durch das Tor von Matthias Paul zum 13:13 ausgleichen. Robert Schlünz konnte sein Team in der Schlussminute der ersten Halbzeit sogar in Führung bringen. Vier Sekunden vor Abpfiff gelang dem Gastgeber aber noch ein Tor über außen zum 14:14-Pausenstand.

Hochmotiviert ging der MBSV in die zweite Hälfte. Schlaubetal zog aber seinen Joker, einen Torwart, der bereits in der 2. Bundesliga zwischen den Pfosten stand. „Der hat uns dann wirklich den Zahn gezogen“, meinte Wandersee. Seine Mannschaft konnte gegen den starken Schlussmann vier Siebenmeter nicht nutzen, ließ sechs Konter liegen und brachte sechs Abschlüsse aus dem Spiel heraus nicht im gegnerischen Tor unter. Währenddessen zog die HSG kontinuierlich davon, so dass der MBSV am Ende mit acht Toren Rückstand klar verlor. „Das war eindeutig zu hoch“, fand Wandersee und fügte hinzu: „Wenn wir aber so spielen, wie in Hälfte eins, bin ich zuversichtlich für die anstehenden Spiele in der Staffel Süd.“

 

 

GesamtERGEBNISSE DES MBSV BELZIG VOM SPIELTAG:

Anwurfzeit

Halle

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

08.09.2018

12:00

Ticker

KL MJC

1. VfL Potsdam III

Märkischer BSV Belzig

21:15

 

 

18:00

Ticker

VL M

HSG Schlaubetal-Odervorland

Märkischer BSV Belzig

33:25

So.

09.09.2018

11:00

Ticker

KL MJE

SV Blau-Weiß Dahlewitz

Märkischer BSV Belzig

23:3

 

 

12:00

Ticker

KL MJE

SSV Falkensee

Märkischer BSV Belzig

18:5

 

 

14:00

Ticker

BrL MJB

1. VfL Potsdam II

Märkischer BSV Belzig

40:15


Sonntag, 09. September 2018*

  

Weibliche C-Jugend beim Turnier der Füchse Berlin

MBSV-Mädels erreichen mit guter Turnier-Leistung Platz 5

Berlin. Die Mädels der weiblichen C-Jugend trafen sich am frühen Sonntagmorgen, um im Rahmen der Saisonvorbereitung zum Füchse-Turnier nach Berlin zu fahren. Wie immer wurden die Spielerinnen von vielen Eltern begleitet, die dann auch zu lautstarken Fans wurden.

 

Im ersten Spiel ging es gegen den HC Pankow. Hier merkte man deutlich, dass es noch früh am Tag war, denn es hakte an vielen Ecken. Das Zusammenspiel klappte noch nicht richtig, das führte zu einigen unnötigen Ballverlusten und schnellen Gegentoren. Trotzdem konnten wir das Spiel mit 11:7 für uns entscheiden, der Start in das Turnier war geglückt.

 

Im zweiten Spiel wartete dann mit SV Grün Weiß Schwerin II einer der Turnierfavoriten. Unsere Mannschaft konnte die Vorgaben des Trainergespanns hervorragend umsetzen, spielte auf Augenhöhe und ließ sich auch von der robusten Spielweise der Schwerinerinnen nicht irritieren.

 

Im Gegenteil: der Kampf wurde angenommen und es entwickelte sich ein tolles Spiel, welches wir unter großem Jubel von Eltern und Mannschaft mit 10:9 gewinnen konnten. Nach kurzer Pause ging es im letzten Gruppenspiel gegen den HSV Wildau 1950, deren Mannschaft wie auch die aus Schwerin in einer höheren Liga spielt.

 

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Mittwoch, 05. September 2018

  

Mit gelungener Revanche in die neue Spielzeit

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Frauen besiegen Eintracht Ortrand 19:18

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Torfrau Sara Kleetz und ihre Vorderleute konnten viele Abschlüsse des Gegners vereiteln. Foto: Jörgen Heller
Torfrau Sara Kleetz und ihre Vorderleute konnten viele Abschlüsse des Gegners vereiteln. Foto: Jörgen Heller

Ortrand. Eine richtig lange Anreise mussten die Handballfrauen des Märkischen BSV zum ersten Saisongegner der Verbandsliga Süd auf sich nehmen. Zum Auftakt waren sie nach einer zweieinhalbstündigen Anfahrt beim SV Eintracht Ortrand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu Gast. Die Reisestrapazen hatten sich aber gelohnt. Die Belzigerinnen konnten sich nämlich mit 19:18 (10:8) behaupten und sich damit für die erteilte Niederlage an selber Stelle eine Woche zuvor revanchieren.

In Ortrand waren die MBSV-Mädels nämlich zur ersten Landespokalrunde zu Gast und unterlagen mit einem kleinen Kader knapp mit 11:12. Diese Niederlage fiel aber in den Augen des Trainers Denis Wandersee, der ab dieser Saison vom ehemaligen Männercoach Harry Kernke wertvolle Unterstützung bekommt, nicht ins Gewicht. Denn Hautaugenmerk liegt auf der Verbandsliga.

Um gleich einen erfolgreichen Auftakt hinlegen und Revanche für die Pokalniederlage nehmen zu können, reiste eine schlagkräftige Belziger Truppe mit zwölf Spielerinnen nach Ortrand.

 

Die Startformation lieferte sich mit dem Gastgeber zu Beginn ein sehr ausgeglichenes Spiel. Nach und nach konnte sich der MBSV aber einen Vorsprung erspielen. Coach Wandersee ließ seine Abwehr in 6:0-Formation spielen und zwang den Gegner somit zu Rückraumwürfen. So sollte die Verteidigung sowie Torfrau Sara Kleetz Bälle abfangen und über Konter zum Torerfolg kommen.

 

 

 

Dieser Plan ging auf. Denn bis zur 20. Spielminute wuchs der Vorsprung Belzigs auf fünf Tore an. Den vermochten die Gastgeberinnen aber bis zur Halbzeitpause noch auf 8:10 zu verkürzen. 

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der SV Eintracht, der nun versuchte die Flämingerinnen mit einer sehr aggressiven Spielweise einzuschüchtern, konnte recht schnell ausgleichen. „Das war nun eher ein robustes Kampfspiel, als feine Handballkost“, beobachtete Wandersee, der auch einige Schiedsrichter-Entscheidungen monierte: „Es wurden doch auffällig viele Siebenmeter-Entscheidungen gegen uns gepfiffen.“

 

Die Belziger Mädels zogen aber weiter ihr Spiel auf und konnten vor allem über die rechte Seite durch Janine Mattner immer wieder ins gegnerische Tor treffen. Sie war es dann auch, die in der 58. Minute das entscheidende Siegtor warf und mit sieben Treffern beste MBSV-Schützin an diesem Tag war. „Das war ein perfekter Abschied von Janine, da sie uns in der Hinrunde nun wegen eines Auslandsemesters fehlen wird“, meinte Wandersee. „Letztlich war das bei dem erwartet schweren Auftaktspiel eine erfreulicher Ausgang für uns“, meinte der Coach abschließend.


Mittwoch, 13. Juni 2018

  

Tolle Handballkost zum 25-jährigen Bestehen

MBSV feiert den Saisonabschluss mit seinen Fans - als Höhepunkt spielen die Männer gegen eine Legionärstruppe

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Ihren Saisonabschluss feierten die Mitglieder des Märkischen BSV Belzig am Freitagabend in der Albert-Baur-Halle. Nachdem alle Mannschaften für ihre Saisonleistungen gewürdigt wurden, kam es anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Bad Belziger Handballvereins zum Aufeinandertreffen des aktuellen Männerteams und einem Legionärsteam, dessen Spieler das Handballspielen alle beim MBSV erlernt haben.

 

Der freundschaftliche und sehr torreiche Vergleich endete 42:42. Etwa 350 Zuschauer waren in die Albert-Baur-Halle gekommen, um die Handballmannschaften der Kreis- und Kurstadt von den Minis bis hin zu den Routiniers zu würdigen. Dabei kam es auch zur offiziellen Ehrung der B-Junioren-Mannschaft, die ihre starke Saison mit dem Kreismeistertitel krönte und nun in die Brandenburgliga aufsteigt. Unter großem Applaus durften die Jungs von Trainer Georg Wendland den Meisterpokal und die Medaillen entgegennehmen.

 

Darauf standen sich das von Denis Wandersee trainierte, stark verjüngte MBSV-Team, das eine schwere Verbandsliga-Saison hinter sich, aber den Klassenverbleib gesichert hat, und das Legionärsteam gegenüber. Darunter waren ehemalige Bad Belziger Spieler wie zum Beispiel Willy Weyhrauch vom nun Drittligisten ThSV Eisenach, Nico Wiede vom Ludwigsfelder HC, Torwart Tilmann Hartisch vom VfV Spandau (beide Ostsee-Spree-Liga) oder Maik Fricke, der nach der Saison 2016/17 das MBSV-Männerteam verlassen hat. Gecoacht wurde die Legionärstruppe an diesem Tag von der MBSV-Vereinsvorsitzenden Diana Weyhrauch und ihrer Trainerkollegin Grit Nötzel. Beide hatten viele dieser Spieler in früheren Jahren als Trainerinnen unter ihren Fittichen.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung - Fläming Echo


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