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Für unseren nächsten Heimspieltag haben wir gleich zwei kleinere Änderungen:

 

Die kommenden beiden Spieltage am Samstag und Sonntag werden in Wiesenburg ausgetragen.

 

Da die Albert-Baur-Halle bereits belegt ist, weichen wir nach Wiesenburg aus. Am SAMSTAG finden folgende Spiele in WIESENBURG statt:

14:00 Uhr mC-Jugend - HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf II
16:00 Uhr wC-Jugend - SV B.-W. Wusterwitz
18:00 Uhr Männer - Grünheider SV II

Wir hoffen, dass Ihr uns auch in Wiesenburg unterstützen werdet!

MBSV Männer
HEIMspiel

14. Spieltag, Verbandsliga Nord

Samstag, 24. Februar 2018 - 18:00 Uhr

MBSV FRauen
AuswärtsspIEl

12. Spieltag, Verbandsliga Nord

Samstag, 10. März 2018 - 18:00 Uhr


 

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MBSV Belzig : Grünheider SV II

Wiesenburg/Mark, Fläminghalle (4810)

SV Eichstädt 1949 : MBSV Belzig

Oberkrämer OT Eichstädt, Oberkrämerhalle (1424)


Mittwoch, 21. Februar 2018

  

MBSV Männer lassen beim Schlusslicht wichtige Punkte

Handball-Verbandsliga Nord: MBSV-Handballer verlieren in Eichstädt klar mit 35:28

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

Eichstädt. Nachdem das Hinspiel auf der heimischen Platte Ende September mit einem Tor Vorsprung gewonnen werden konnte, fuhren die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig eigentlich recht zuversichtlich zum SV Eichstädt 1949. Nach zuletzt ansteigender Form wollten sie beim Schlusslicht der Verbandsliga-Nord einen weiteren Sieg folgen lassen. Daraus wurde aber nichts. Die Spieler von MBSV-Coach Denis Wandersee mussten sich im Landkreis Oberhavel mit 28:35 (12:18) deutlich geschlagen geben, verbleiben aber weiterhin vor dem Sieger des 13. Spieltages auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Mit den fehlenden Christopher Dümchen und Mark O’Neill, letzterer wird aufgrund von Verletzungssorgen diese Saison voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen, fehlten Coach Wandersee im Kellerduell zwei wichtige Rückraumspieler. Seine Startformation begann aber recht verheißungsvoll und lieferte sich bis zum Stand von 2:2 nach fünf Minuten ein Spiel auf Augenhöhe mit dem Gastgeber.

Dann konnte sich Eichstädt aber absetzen. Einfache Fehler im Spielaufbau der Bad Belziger wurden sofort bestraft und durch die folgenden erfolgreich beendeten Tempogegenstöße der Hausherren lagen sie nach 20 Minuten bereits mit sechs Toren zurück (6:12). Diesen großen Rückstand konnte der MBSV bis zum Kabinengang nicht verringern. Trainer Wandersee versuchte einiges aus, um wieder heranzukommen. So stellte er den jungen Keeper Eric Wetzel für Michael Schröter in den Kasten. Aber auch er konnte wie Schröter zwischen den Pfosten nicht glänzen. So endete Halbzeit eins mit 12:18 aus Sicht der Gäste.

Auch wenn sich die Kreis- und Kurstädter für die zweiten 30 Spielminuten viel vorgenommen hatten, machten die Eichstädter nach dem Wiederanpfiff unaufhaltsam weiter. Auch weil Ballverluste der Bad Belziger sofort bestraft wurden und der Gegner über die Außenpositionen immer wieder ins Bad Belziger Tor traf. Trainer Wandersee versuchte nun mit zwei Kreisläufern die Abwehr der Gastgeber zu überwinden. Aber der MBSV fand einfach keine Mittel, dem SV 1949 Paroli zu bieten. So hatte er am Ende mit sieben Toren Rückstand deutlich das Nachsehen und ließ zwei wichtige Punkte beim Tabellen-Letzten liegen.

„Mit unserer Angriffsleistung von 28 geworfenen Toren, gerade ohne Haftmittel war ich eigentlich recht zufrieden“, meinte Wandersee. „Aber so viele Gegentore beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt darf man einfach nicht kassieren“, fügte der Trainer kritisch hinzu.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Mittwoch, 30. Januar 2018

  

MBSV Frauen spielen einfach zu drucklos

Handball-Verbandsliga Nord: MBSV-Handballerinnen verlieren in Grünheide 24:20

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

Grünheide. Die Handball-Frauen des MBSV Belzig gastierten an ihrem 11. Spieltag der Verbandsliga beim Grünheider SV. Beim Drittletzten der Staffel Nord konnten sie nicht an ihre Form aus dem siegreichen Hinspiel anknüpfen, so dass sie sich mit 20:24 (8:10) beugen mussten und sich damit auf Tabellenplatz sechs einreihen.

Nachdem die Konkurrenz am Tag zuvor reihenweise Punkte liegen ließ, ging der MBSV am Sonntag hochmotiviert in die Partie in Grünheide, um mit einem Sieg einen Sprung in der Tabelle machen zu können. Bad Belzig legte auch stark los und nach zehn Spielminuten stand es 3:3. Dann brachen die Gäste aber überraschend ein. Sie versäumten es, die Tore zu machen, so dass Grünheide bis zur 15. Minute auf 8:3 davon ziehen konnte. Bis zur Pause konnten sich die Flämingerinnen bis auf 8:10 herankämpfen.

In der zweiten Halbzeit vermochten es die Spielerinnen von MBSV-Coach Denis Wandersee nicht mehr, den Rückstand noch einzustellen. Stattdessen leisteten sie sich zu viele Ballverluste im Spielaufbau. Zudem agierten sie in den Augen ihres Coaches viel zu drucklos. So vergrößerte sich der Rückstand wieder und Belzig unterlag zum Ende mit vier Toren Rückstand (20:24).

Ihren nächsten Auftritt erleben die MBSV-Frauen am Sonntag, dem 4. März. Im Nachholspiel empfangen sie in der heimischen Albert-Baur-Halle den aktuellen Tabellen-Zweiten HSC Potsdam.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Mittwoch, 30. Januar 2018

  

WAS FÜR EINE AUFHOLJAGD

Handball-Verbandsliga Nord: MBSV-Männer erkämpfen zu Hause gegen Werder II ein 27:27-Remis

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Nach vier Spieltagen in auswärtigen Hallen durften die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig endlich einmal wieder auf der heimischen Platte auflaufen. Zu Gast war am zweiten Rückrundenspieltag der Verbandsliga Nord der HV Grün-Weiß Werder II, mit dem es nach der knappen Niederlage in der Hinrunde noch eine Rechnung zu begleichen gab. Die ging aber nur zur Hälfte auf. Die Hausherren lagen zwischenzeitlich nämlich mit sieben Toren zurück, so dass sich eine satte Heimpleite anbahnte. Dank großer Moral konnte der MBSV am Ende aber noch ein 27:27(12:17)-Remis erkämpfen und sich nach dem Punktgewinn auf den neunten Tabellenplatz verbessern.

 

Bevor die erste Heimpartie der Belziger Männer im neuen Jahr angepfiffen wurde, legten der MBSV zusammen mit den rund 250 Zuschauern und dem Gegner eine Schweigeminute für den am 16. Januar im Alter von 80 Jahren verstorbenen Peter Händler ein, der Ehrenmitglied und Trainer im Belziger Handballverein war.

 

Darauf begann wieder der Handball-Alltag der MBSV-Männer und die legten ohne den weiterhin erkrankt fehlenden Mark O’Neill einen starken Auftakt hin. Dank guter Deckungsarbeit und erfolgreicher Gegenstöße führte Belzig nach vier Spielminuten bereits mit 4:1. Danach kam der Gegner immer mehr auf. Belzig ließ Werder zu sehr aus dem Rückraum gewähren, so dass Grün-Weiß bis zur achten Minute erstmals zum 5:5 ausgleichen konnte. Nachdem das Spiel bis zur 18. Minute ausgeglichen verlief, konnte sich der Gast absetzen und ging mit einer deutlichen 17:12-Führung in die Pause.

 

Der Rückstand der Hausherren vergrößerte sich nach dem Wiederanpfiff noch weiter. In der 36. Minute lagen sie mit 13:20 zurück, was für viele in der Albert-Baur-Halle nicht mehr einholbar schien. MBSV-Coach Denis Wandersee veranlasste dann, den stärksten Werderaner in Manndeckung zu nehmen. Zusammen mit der nun energischer agierenden Deckung um Christopher Dümchen und Robert Schlünz fand Belzig zurück ins Spiel und konnte sich Tor um Tor wieder herankämpfen. So war sieben Minuten vor Spielende der Ausgleich zum 26:26 hergestellt und mit einem Mal war sogar noch der vorher anvisierte Heimsieg möglich. Es entwickelte sich eine äußerst spannende Schlussphase. Beide Abwehrreihen holten noch einmal das Letzte aus sich heraus, so dass sowohl Belzig als auch die Blütenstädter nur noch einmal scoren konnten und es am Ende bei der Punkteteilung blieb.

 

Mitverantwortlich dafür war auch der zum Ende eingesetzte junge MBSV-Keeper Eric Wetzel, der gute Chancen des Gegners vereitelte. „Sieben Tore innerhalb von 25 Minuten aufzuholen war richtig stark“, fand Coach Wandersee und fügte hinzu: „Hätten wir in der Schlussphase unsere Angriffe aber geduldiger ausgespielt, wäre durchaus noch ein Sieg drin gewesen.“ Nächster Einsatz der MBSV-Männer ist am 17. Februar beim SV Eichstädt 1949.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung

Dienstag, 23. Januar 2018

  

Mit Niederlage in die Rückrunde

Handball-Verbandsliga: MBSV-Männer verlieren beim 1. VfL Potsdam II 18:27

Foto: Jörgen Heller
Foto: Jörgen Heller

Potsdam. Ihren Rückrundenauftakt in der Handball-Verbandsliga Nord erlebten die Männer des Märkischen BSV Belzig am Samstag im Potsdamer Kirchsteigfeld. Dort gastierten die personell geschwächten Fläminger bei der zweiten Mannschaft des 1. VfL Potsdam und mussten sich wie zum Saisonauftakt mit 18:27 (10:14) deutlich geschlagen geben.

 

Bester Belziger Werfer war Maximilian Kernke mit neun Toren. Trotz der zwei in der Landeshauptstadt liegen gelassenen Punkte zu Beginn der zweiten Spielserie verbleibt der MBSV auf dem zehnten Tabellenplatz.

Gleich vier Stammspieler fehlten den Bad Belzigern am Samstag beim 1. VfL. So waren die Aussichten auf ein positives Abschneiden beim Tabellen-Vierten schlecht. Die Gäste fanden aber recht gut in die Partie hinein und konnten den Potsdamern zunächst Paroli bieten. Erst nach zehn Spielminuten konnten sich die Hausherren zusehens absetzen und sich einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen (3:7), an dem die Kreis- und Kurstädter bis zum Pausenpfiff nicht mehr rütteln konnten. Der Rückstand zum Kabinengang von 10:14 lag aber noch im Bereich des Machbaren, so dass sie sich für die zweite Spielhälfte vornahmen, wieder heranzukommen. Das misslang aber vollends.

 

Die Potsdamer Gäste spielten nach Wiederanpfiff noch druckvoller auf und konnten ihren Vorsprung innerhalb der ersten sechs Spielminuten der zweiten Hälfte bis auf neun Tore ausbauen (19:10). Damit war das Spiel zugunsten der Landeshauptstädter entschieden. Und die verbleibenden Spielminuten plätscherten nur noch dahin. So endete die Auftaktbegegnung mit demselben Ergebnis, wie beim ersten Saisonspiel auf der heimischen Platte gegen den VfL mit einer 18:27-Niederlage. „Nun heißt es, dieses Spiel schnell abhaken und auf die anstehenden Aufgaben schauen“, meinte MBSV-Trainer Denis Wandersee.

 

 

So geht es für seine Handballer am Sonntag nach über zwei Monaten Spielpause im Fläming endlich einmal wieder in der heimischen Albert-Baur-Halle zur Sache. Zu Gast ist der HV Grün-Weiß Werder II. Und gegen die momentan auf dem siebten Tabellenplatz rangierenden Blütenstädter rechnet sich Coach Wandersee weit mehr aus, als gegen die Potsdamer.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung

Dienstag, 23. Januar 2018

  

Torkanonen mit Ladehemmungen

MBSV Frauen trennen sich vom Gastgeber HSV Falkensee04 II mit einem Remis 14:14

Falkensee. Die Handballerinnen des MBSV Belzig reisten zu ihrem Rückrundenauftakt der Verbandsliga-Spielzeit am Samstag zum HSV Falkensee 04 II. Nach sehr starkem Beginn im Havelland, verebbte in der zweiten Spielhälfte aber ihre Torgefahr. So trennten sich beide Mannschaften nach einem torarmen Spiel 14:14 (11:8), womit der MBSV auf dem fünften Tabellenplatz verbleibt. Beste Belziger Torschützin war Josefine Hoffmann mit acht Treffern.

 

MBSV-Coach Denis Wandersee sah zu Beginn eine richtig überzeugende Vorstellung seiner Spielerinnen. „Das war bis dahin das beste Spiel, das ich bislang von meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen habe“, fand er. Besonders lobenswert fand er die starke Abwehrarbeit sowie die überragende Keeperleistung von Torfrau Sara Kleetz. Über schnelles Tempospiel im Gegenzug enteilte der MBSV innerhalb der ersten 20 Minuten bis auf 10:4. Dann nahm sein Team aber das Tempo aus dem Spiel und bis zur Pause fiel nur noch ein Tor für die Gäste, die beim Kabinengang nur noch mit 11:8 führten.

 

Und auch in der zweiten Halbzeit hat die Belziger Torkanone mächtig Ladehemmungen. Während die Verteidigung weiterhin gut stand, schafften es die Fläminger Ballwerferinnen innerhalb der zweiten 30 Minuten nur noch drei Tore zu werfen. Davon nur eins aus dem Spiel heraus. So konnte sich der Gastgeber bis zum Spielende noch auf 14:14 herankämpfen. „Wenn man unsere schwachen Angriffe in der zweiten Hälfte berücksichtigt, muss man mit dem Punkt am Ende sogar noch zufrieden sein“, meinte ein verärgerter Wandersee.

 

Am Sonntag empfangen die MBSV-Frauen dann den HSV Wildau 1950.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung

 

 

NACHRUF

 

Der MBSV Belzig trauert, um sein Ehrenmitglied Peter Händler, der am 16. Januar 2018 verstorben ist. Begrenzt ist das Leben doch unendlich die Erinnerung. Eine Stimme, die so sehr vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Viele vergangenen Bilder ziehen in Gedanken vorbei.

 

„Sport ist nicht alles, aber ohne Sport ist alles nichts!“


Montag, 15. Januar 2018

  

Unterwegs auf EM-Tour in Zagreb

MBSV Delegation begleitet unsere Bad Boys bei ersten beiden Vorrundenspielen der EM 2018 in Kroatien

Zagreb/Kroatien. Fünf MBSV'ler ließen es sich auch im Jahr 2018 nicht nehmen die „Bad Boys“ bei der Mission Titelverteidigung zu unterstützen.

Gerd Weyhrauch, Willi Borne, Sandro Wernicke, Eric Graph sowie Dirk “Dibo“ Borgwardt flogen zum Vorrundenauftakt nach Zagreb. Leider ist ja unser MBSV-Legionär Fabian Wiede zunächst nicht nominiert.

Aber die MBSV-Schals waren trotzdem überall präsent.

In Zagreb selbst war zunächst keine so große Euphorie zu spüren. Von unserer Unterkunft, in der Nähe des Zentrums gelegen, mussten wir per Straßenbahn zur Arena fahren. Diese ist ein wahres Schmuckstück und wurde erst 2008 neu erbaut. In der Arena waren vor allem mazedonische und slowenische Fans in der Übermacht.

Obwohl alle Eintrittskarten für beide Spiele des Spieltages gelten kamen die jeweiligen Fans leider erst kurz vor Spielbeginn ihres Spiels.

 

So waren im ersten Spiel GER-Montenegro nur 4000 Zuschauer in der 15000 Zuschauer fassenden Arena. Deutsche Fans waren klar in Unterzahl. Aber das Spiel lief ja fast perfekt für uns. Vor allem Wolf sowie Weber und Drux waren für uns die herausstechenden Akteure bei einer tollen Mannschaftsleistung (32:19). 

 

Im zweiten Spiel waren ca 8000 Leute in der Halle. Es war ein harter Kampf und wir sympathisierten mit Mazedonien. In Reihe 2 sitzend, im mazedonischen Block, war das auch besser 😉 Die Fans waren auch super nett. 25:24 hieß es am Ende für 🇲🇰 Mazedonien gegen Slowenien 🇸🇮 . Am Spieltag der Gruppen A&B suchten wir , nach einer Citytour, ein Pub zum Public viewing . Auch dies gestaltete sich schwer. Und in dem Fanzone-Zelt wurde nur das Kroatien-Spiel übertragen.😬

So wurde es ein gemütlicher Home-Abend🍺 Wiederum nach einem Kulturprogramm und übrigens einem Läufchen (jeden Morgen!) ging es wieder zur Arena. Die Plätze in Reihe 2 (direkt hinter der deutschen Trainerbank und neben Bob Haning, Andreas Michelmann und Oli Rogisch) standen wieder bereit. Unsere mazedonischen Freunde feuerten auch Deutschland an.

Das Spiel elektrisierte von Beginn an. Wir standen nur (auch deswegen, weil es bei den mazedonischen Fans so üblich ist und wir im Sitzen nichts gesehen hätten 😉) Ein schwaches Spiel unserer Bad Boys. Man hätte das Gefühl Prokoph wäre machtlos und wusste sich keinen Rat. In Hälfte zwei schien es besser zu werden. Doch die Aufholjagd schien nicht belohnt. Ihr kennt die Dramaturgie der letzten Minuten. Aber was da live in der Halle zu hören und zu spüren war, haben wir alle noch nicht erlebt. Ein Tinitus beim Handball zu bekommen ist schon Wahnsinn und das warten auf die Entscheidung der Schiris dauerte gefühlt zwei Stunden. 

Das zweite Spiel war da eher zum austrudeln und fast alle slowenischen Fans hatten die Arena bereits verlassen.... Traurig...

Gestern nun gönnten wir uns einen entspannten Tag in der Stadt. Die Sehenswürdigkeit Nr eins ist die wunderschöne Kathedrale, auch der Markt , die St Markus-Kirche mit Dachziegeln in den Landesfarben ist sehr beeindruckend. Im höchsten Hotel der Stadt verschafften wir uns nochmal einen wunderschönen Blick über Zagreb. Nach einer Runde „Mensch ärgere dich nicht“ schauten wir die Spiele der Kroatiengruppe dann dort oben auf Großbildleinwand und waren erstaunt über das Super Spiel der Schweden 🇸🇪.

Nun bereiten wir uns bereits auf das Gruppenfinale vor. Nachdem Slowenien nochmals Protest eingereicht hat, hoffen wir heut Abend dann auf ein tolles Spiel gegen Mazedonien 🇲🇰 und ganz ehrlich... auf einen Sieg von Montenegro 🇲🇪 gegen Slowenien.

 

Wir wünschen auch euch daheim viel Spaß und helfen dann am Wochenende auch beim Schnee schieben😉 Hier sind um die 10 Grad und jetzt gerade ist es regnerisch.

 

Viele Grüße aus Zagreb sendet euch die MBSV-Fraktion und Euer Dibo 

Dienstag, 09. Dezember 2017

  

MBSV Männer geben Schlusslaterne ab

Handball-Verbandsliga Nord: Belzig gewinnt beim HC Neuruppin mit 29:26

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

 

Neuruppin. In ihrem ersten Spiel des neuen Jahres beim Verbandsliga-Gastgeber HC Neuruppin standen die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge und dem letzten Platz der Staffel Nord musste nun endlich wieder etwas Zählbares her. Die Spieler von Trainer Denis Wandersee liefen am Samstag aber fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher, so dass eine erneute Nullnummer in der Luft schwebte. Belzig gab sich aber nicht auf, konnte das Spiel noch drehen und nach dem 29:26 (13:16) seinen zweiten Saisonsieg bejubeln. Und dank des siegreichen Jahresauftakts konnte der MBSV die Schlusslaterne an den SV Eichstädt 1949 abgeben.

 

Bester Torschütze der Fläminger war Routinier Christopher Dümchen, der acht Treffer zum Sieg beisteuerte.

Während Mark O’Neill arbeitsbedingt passen musste, konnte Coach Wandersee aber auf Dümchen bauen. Er und seine Teamkollegen fanden schlecht in die Partie hinein. Neuruppin dominerte das Geschehen, während dessen die Gäste viel zu zurückhaltend agierten und nach zehn Minuten 2:5 zurück lagen. Der MBSV stellte dann seine Deckung offensiver auf. Mit dem vorne unermüdlich ackernden Jannes Wernicke konnte er ein wenig verkürzen. Dann zog aber der HC wieder die Zügel an und vergrößerte seinen Vorsprung bis zur 25.Minute auf sechs Tore. In der Schlussphase der ersten Hälfte gingen die Fläminger Abwehr dann aber wieder konsequenter zu Werke und prompt verringerte sich der Rückstand bis zur Pause auf drei Tore (13:16).

Den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Jungs von Trainer Wandersee dann wie in dieser Saison bereits oft gesehen. Sie wurden von Neuruppin förmlich überrannt, so dass sich ihr Rückstand bis zur 35. Minute vergrößerte (14:20). Daraufhin ging die MBSV-Abwehr energischer auf die Rückraumwerfer drauf und konnte über schnelle Gegenstöße den Rückstand immer mehr einstampfen. So war in der 47. Minute der erhoffte Ausgleich zum 23:23 geschafft. Eine Auszeit des Gegners konnte den Lauf der Gäste nicht brechen. Maximilian Kernke brachte sein Team erstmals in Führung und drei Minuten vor Schluss lag der MBSV mit 27:24 auf Siegkurs. In der Schlussphase versuchte Neuruppin mit Manndeckung die drohende Niederlage zu verhindern. Das gelang aber nicht. Coach Wandersee brachte für den bis dahin stark aufspielenden Dümchen den quirligen Georg Wendland. Der konnte trotz gegnerischer Bedrängung einen Treffer einleiten und 36 Sekunden vor Spielende das letzte Belziger Tor zum umjubelten 29:26-Auswärtssieg werfen.

„Das war eine super Mannschaftsleitung. Die Jungs haben genau das umgesetzt, was ich ihnen vorgegeben habe“, meinte der glückliche Trainer Wandersee.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Jörgen Heller 

Dienstag, 09. Dezember 2017

  

MBSV Frauen gelingt Revanche

Handball-Verbandsliga Nord: Belzig gewinnt beim HSV Wildau 1950 mit 20:12

Wildau. Nach ihrer Niederlage im letzten Aufeinandertreffen mit dem HSV Wildau 1950 hatten die Handball-Frauen des Märkischen BSV Belzig noch eine Rechnung offen. Die konnte am Sonntag beglichen werden. Der MBSV setzte sich beim Tabellen-Vorletzten der Verbandsliga deutlich mit 20:12 durch und ist aktuell Tabellen-Fünfter der Staffel Nord.

Bevor MBSV-Trainer Denis Wandersee mit seinen Spielerinnen zum ersten Punktspieleinsatz des neuen Jahres nach Wildau reiste, bat er sie am Freitagabend noch zu einem Testspiel zum HSC RSV Teltow/Ruhlsdorf nach Kleinmachnow. Gegen den Brandenburgligist verlor der MBSV mit 21:31. „Die Niederlage fiel aber nicht ins Gewicht. Vielmehr sollten sich meine Spielerinnen die nötige Wettkampfhärte für anstehende Verbandsliga-Spiele holen“, meinte Wandersee.

Der Testspielausflug schien sich jedenfalls gelohnt zu haben. Belzig legte beim Gastgeber in Stammbesetzung vielversprechend los, traf bis zur fünften Spielminute aber nur viermal den Pfosten. Nachdem die Flämingerinnen darauf nun auch endlich ins gegnerische Tor trafen, konnten sie bis zur neunten Minute auf 4:0 davonziehen.

Dieser Vorsprung vergrößerte sich dank einer stabilen Deckung sowie der stark haltenden Keeperin Sara Kleetz bis zur 22. Minute auf 10:4. Bis zur Pause vergrößerte sich der Vorsprung noch weiter. Der MBSV spielte seine Positionsangriffe sauber aus und verschwand beim Stand von 13:5 in der Kabine.

 

Für die zweite Hälfte gab der Trainer jüngeren Spielerinnen eine Einsatzchance. Auch wenn die Torgefahr nun ein wenig verebbte, teilweise passte sich Belzig zu sehr dem Spiel Wildaus an, war am klaren Auswärtssieg nicht mehr zu rütteln (20:12). „Die erste Halbzeit hat mich überzeugt. Unsere drei ehemaligen B-Juniorinnen konnten sich toll ins Team integrieren“, fand Trainer Wandersee nach der gelungenen Revanche.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Jörgen Heller 


Sonntag, 26. November 2017

  

Das war der MBSV Sportlerball 2017

Über 300 Gäste feierten mit uns den sportlich-kulturellen Jahresabschluss in der Albert-Baur-Halle 

Bad Belzig. Er war kaum angekündigt, die Online-Tischreservierung kaum freigegeben schon waren alle 300 Plätze blitzschnell ausgebucht. Es ist halt die Tradition! Die Tradition eines Tanzabends, eine Tradition die es galt fortzusetzen. Am vergangenen Samstag war es mal wieder soweit. All' die Vorbereitungen, Organisationen und erwartungsvollen Momente, der vergangenen Monate, bekamen ihren Höhepunkt. Der Tag des nunmehr dreizehnten MBSV Sportlerball war da.

Begonnen hatte dieser für's Organisatorenteam bereits  um 11:00 Uhr. Unsere lustige Weibertruppe, sowie weitere freiwillige Aufbauhelfer machten aus einer Sport- und Mehrzweckhalle unsere Eventlocation für den Sportlerball. Liebevoll wurden Wände dekoriert, Tische und Stühle aufgestellt mit weißen Tischtafeln und Streublumen verziert. Die Halle in gedämpften Licht für den Abend hergerichtet, in einem Rahmen, der seines Gleichen sucht!

Eines Balles würdig!

Ab 18:00 Uhr begrüßten wir dann unsere Gäste mit einem von den Stadtwerken Bad Belzig ausgestattetem Sektempfang, nebst Begrüßungsfoto. Viele unserer Gäste freuten sich schon auf den Abend und bemerkten, dass der Sportlerball für sie ein fester Bestandteil ihrer kulturellen Jahresplanung ist.

 

Nachdem sich dann alle am leckeren Büfett von Gastro-Service-Dawid - Linthe bedient und eine gute "Grundlage" für den Abend geschaffen haben, ging es sodann auch gleich in die erste Tanzrunde. Sicherlich gab es von vielen Gästen Anmerkungen zu unserer Partyband. Aber: Es gab auch viele, die gerade deswegen den diesjährigen Sportlerball als den lustigsten seit Langem empfanden. Wir haben keinen Grund zur Beschwerde: Die Stimmung war ausgelassen, die Tanzfläche immer voll, und wer die Liedtexte selbst mitgesungen hatte, überhörte einfach die teilweisen schrägen Eigeninterpretationen der Band... 

 

 

Zwischendurch gab es wie immer einige Auflockerungen. Neben unserer Tombola, zeigte der Bad Belziger Judoclub eine eigens für diesen Abend kreierte Choreographie ihres Könnens. Es hat einfach Spaß gemacht Euch dabei zu zuschauen. Die Jungs der männlichen A-Jugend wollten es sich nicht nehmen lassen, sich bei ihren Trainerinnen, die sie seit der E-Jugend begleitet, geformt und geschliffen haben, zu verabschieden. Die Saison musste krankheitsbedingt abgesagt und der Spielbetrieb eingestellt werden.

 

Alles in Allem, ein wieder einmal rundum gelungener Abend gemacht von Handballern, für Handballer - aber auch für Sportler anderer Vereine, Freunde und unsere Gäste.

 

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Sonntag, 12. November 2017

  

Junge MBSV-Truppe muss lehrgeld zahlen

Handball-Verbandsliga Nord: Belzig kassiert gegen Wusterwitz 17:39-Heimpleite

Bad Belzig. Zum letzten Heimspiel der Verbandsliga-Hinrunde und gleichzeitigen letzten Heimspiel des Jahres in der Albert-Baur-Halle baten die Handballmänner des Märkischen BSV Belzig am Sonntag mit Blau-Weiß Wusterwitz einen starken Gegner dieser Spielklasse auf ihre Platte. Dem versuchte sich die junge Truppe von Trainer Denis Wandersee zu erwehren. Daraus wurde aber nichts. Trotz großer Unterstützung von über 200 Heimfans waren die Belziger Ballwerfer den Blau-Weißen sowohl physisch als auch in Sachen spielerischer Erfahrung klar überlegen, so dass sie sich am Ende mit 17:39 (10:20) geschlagen geben mussten und weiterhin die Rote Laterne in der Staffel Nord halten müssen.

 

Die Hausherren legten engagiert los und konnten mit dem Gegner bis zum Stand von 4:4 auf Augenhöhe spielen. Dann legten die Gäste einen Gang zu und konnten sich nach 13 Minuten einen Drei-Tore-Vorsprung herausspielen. MBSV-Coach Wandersee sah sich gezwungen, mit einer Auszeit eine Veränderung im Spiel seiner Jungs vorzunehmen. Das wurde aber nichts. Der beste Wusterwitzer wurde versucht, in Manndeckung zu nehmen. Da aber die restlichen Spieler des Gegners ebenfalls individuell sehr stark waren, konnte er den Vorsprung weiter ausbauen – und zwar bis zur Pause auf zehn Tore. Belzig versuchte natürlich auch das Tor des Gegners zu treffen.

 

Gute Chancen wurden aber nicht genutzt, so dass der SV über schnelle Konter weitere Tore werfen konnte. Natürlich versuchte der MBSV war vor seinem Heimpublikum in Hälfte zwei den Schaden zu begrenzen, was aber nicht gelang. Wusterwitz spielte mit der Gewissheit seines hohen Vorsprungs im Rücken befreit auf. Coach Wandersee versuchte mit weiteren Wechseln den Flow des Gegners zu brechen. Aber auch aufgrund der geringen Chancenausbeute in den zweiten 30 Minuten hatte Blau-Weiß leichtes Spiel, so dass die Hausherren am Ende einen Rückstand von ganzen 22 Toren verdauen mussten. Dementsprechend verärgert zeigte sich nach Abpfiff Trainer Wandersee: „Gegen eine Mannschaft wie Wusterwitz muss man nicht zwingend gewinnen. So abschlachten lassen darf man sich zuhause aber nicht“, meinte er und fügte hinzu: „Wir haben nur wenig von dem gezeigt, was wir wirklich können.“

 

Der MBSV hat nun sieben Wochen Zeit das Geschehen zu verarbeiten. Weiter gehts erst am 6. Januar beim HC Neuruppin.

 

Jörgen Heller

Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Sonntag, 06. November 2017

  

MBSV Männer Eine gute, eine schwache Halbzeit

Bad Belziger Männer verlieren vor Heimpublikum mit 26:30 gegen den SSV Falkensee

Bad Belzig. Hochmotiviert gingen unsere Männer ins gestrige Heimspiel gegen den SSV Falkensee. Zwar konnten die Gäste schnell mit 0:2 in Front gehen, doch dies brachte das Team von Trainer Denis Wandersee und Co Ralph Gutzmer nicht aus der Ruhe. Im Gegenteil: Mit vereinten Kräften kämpfte man sich ins Spiel und ging verdient mit 8:4 in Führung. Diese konnte bis zum 14:10 auch souverän bei vier Toren gehalten werden. Nun offenbarten sich mehr Freiräume für die Falkenseer und es wurde nicht mehr so konsequent auf die Werfer herausgetreten. Falkensee konnte den Anschluss erzielen, kurzerhand die Führung übernehmen und mit einem 16:17 in die Kabine gehen. Trainer Wandersee ist mit dem Spiel bis zum Pausentee durchaus zufrieden:

 

„Wir haben in den ersten 30 Minuten gut gespielt und uns zwischenzeitlich in einen kleinen Rausch gespielt“ und fügte etwas wehmütig an: „Dennoch dürfen wir uns den Vorsprung kurz vor der Pause nicht so schnell aus der Hand nehmen lassen“. Die zehnminütige Halbzeitpause scheint unseren MBSV-Männern bislang nicht wirklich zu liegen. Wieder wurde der Start in Hälfte zwei verschlafen. Die Gäste vom SSV konnten binnen kürzester Zeit auf drei Tore erhöhen. Diese Führung bauten sie bis Mitte der zweiten Halbzeit auf fünf Tore auf (19:24). „Einige technische Fehler, unvorbereitete Würfe und zu viele verlorene Zweikämpfe sowie damit verbundene unnötige Zeitstrafen waren ausschlaggebend dafür“, so der Bad Belziger Coach. Am Ende verloren unsere Männer das Spiel mit 26:30. Für Wandersee und Gutzmer ist die erste Hälfte kein Trost: „Es ist schön zu sehen, dass wir zeitweise wirklich schönen Handball gespielt haben und es freut uns auch, dass uns viele Fans dafür gelobt haben. Letztendlich können wir uns davon jetzt aber leider auch nichts kaufen. Dennoch ist klar: Aufgegeben wird nicht. Wir werden weiter ackern und werden uns dafür schon noch belohnen“, so das Trainergespann. Die nächste und die in diesem Jahr letzte Möglichkeit dafür gibt es am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr in der Albert-Baur-Halle. Es wird der SV Blau-Weiß Wusterwitz zu Gast sein. Die Wusterwitzer liegen aktuell auf dem dritten Rang, unser MBSV ist weiterhin am Tabellenende. 

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern und hoffen, Euch auch am kommenden Sonntag beim letzten Spiel der Männer im Jahr 2017 zu sehen.

 

 

Denis Wandersee

Trainer MBSV Männer

Sonntag, 06. November 2017

  

MBSV Frauen erkämpfen Remis kurz vor Schluss

Bad Belziger Frauen holen einen Punkt auf heimischer Platte, und spielen 29:29 gegen den Finowfurter SV

Bad Belzig. Unsere Damen empfingen am Sonntag den Finowfurter SV in der Baur-Halle. Zu Beginn wussten die Mädels von Trainer Wandersee auch zu überzeugen. Durch eine engagierte Deckungsarbeit konnten viele Bälle erobert und postwendend im Tor der Gäste untergebracht werden. Nach rund zehn Minuten stand es bereits 8:4. Nach dem Timeout des Gästeteams lief es nicht mehr so rund bei unseren Frauen. Finowfurt kämpfte sich zurück und konnte in knapp fünf Minuten beim Stand von 11:11 ausgleichen. Bis zur Halbzeitpause blieben sie am Drücker und gingen mit einer Zwei-Tore-Führung in die Kabine (14:16). „Wir haben mit unserer defensiven Abwehr nicht gut verschoben und unsere Kommunikation stimmte bei der Übergabe häufig nicht“, so der MBSV-Trainer.

Nach zirka 45 Spielminuten gelang unseren Mädels dann der ersehnte Ausgleichstreffer: 23 zu 23. Doch dieses kurze Glücksgefühl wurde durch die Gäste gleich wieder zu Nichte gemacht. Als Finowfurt dann knapp drei Minuten vor dem Ende mit zwei Treffern vorn lag, glaubten die wenigstens der anwesenden Fans wohl noch an was Zählbares. Nach einem Tor 90 Sekunden vor dem Ende von Jessica Zithier und dem Ausgleich durch Jasmin Melzer eine halbe Minute vor dem Abpfiff konnten unsere Damen zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff den Ball sogar noch einmal erobern. Letztlich kam dann nur noch ein Freiwurf heraus und die Zeit lief runter. Dennoch stand ein erkämpftes 29:29 auf der Anzeigetafel. „Insgesamt ist das Unentschieden irgendwie verdient, denke ich. Wir waren zu Beginn in Führung, Finowfurt dann bis kurz vor Schluss. Da wir wenige Minuten vor Spielende mit zwei Treffern in Rückstand waren, ist der Punkt schon gut. Vor dem Spiel hatte ich mir jedoch mehr erhofft“, sagte Wandersee mit gemischten Gefühlen und fügte noch ein Sonderlob an: „Jasmin Melzer hat ein klasse Spiel im Angriff gemacht. Sie hat einige Kontertore erzielt und war von Außen häufig erfolgreich.“ Am kommenden Sonntag geht es um 14:00 Uhr zum Tabellenführer nach Hennigsdorf. Der SV Motor ist bislang ungeschlagen, was unsere Damen gern ändern würden. 


Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern und hoffen, Euch auch am kommenden Sonntag beim letzten Spiel der Männer im Jahr 2017 zu sehen.

 

 

Denis Wandersee

Trainer MBSV Frauen

Mittwoch, 25. Oktober 2017

  

MBSV Männer brechen beim Aufsteiger ein

Bad Belziger Herren verlieren beim TSG Rot-Weiss Fredersdorf mit 29:22

MBSV-Routinier Matthias Paul war mit neun Toren bester Belziger Torschütze. Foto: Jörgen Heller
MBSV-Routinier Matthias Paul war mit neun Toren bester Belziger Torschütze. Foto: Jörgen Heller

Fredersdorf.  Für das Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus der Landesliga hatten sich die Handballer des Märkischen BSV Belzig eigentlich viel vorgenommen. Das konnten sie nur zu Beginn des Verbandsliga-Auftrittes bei der TSG Rot-Weiss Fredersdorf umsetzen. Mit zunehmender Spieldauer hielten sie der Spielweise des Gastgebers nicht mehr stand und gingen am Ende mit 22:29 (11:13) unter. Damit kristallisiert sich für die junge Belziger Truppe immer mehr eine sehr schwere Saison heraus, in der sie weiterhin nur die Rote Laterne halten.

Da MBSV-Keeper William Ringewald verhindert war, konnten die Fläminger mit nur einem Torwart anreisen. Das wollte das Trainerduo Denis Wandersee/Ralph Gutzmer aber nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. Ihre Spieler, die in Fredersdorf ohne Harz spielen mussten, zeigten zu Beginn richtig guten Handball und erspielten sich nach zwölf Spielminuten einen komfortablen 7:3-Vorsprung. Sie fanden stets eine Antwort auf die offensive 5:1-Deckung des Gegners und strahlten Torgefahr aus. „Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch ein super Gefühl“, erinnert sich Coach Wandersee.

 

Das schlug nach einer TSG-Auszeit aber um. Beim Gast lief in der Folge nämlich nichts mehr zusammen. Er ließ seine Chancen größtenteils liegen, so dass Rot-Weiss zusehends aufschließen und nach gut 20 Minuten sogar die Führung übernehmen konnte. Zur Pause war der MBSV mit nur zwei Toren Rückstand aber noch auf Tuchfühlung zum Gastgeber. In der Kabine sprachen die Trainer das offenbarte Problem mit den immer wieder eingelaufenen zwei Kreisläufern des Gegners an, mit dem die Belziger Abwehr nicht klar kam. Anfang der zweiten Halbzeit konnten die Fläminger dem Gastgeber dann auch Paroli bieten. Nachdem sie in der 38. Minute nur 14:17 zurücklagen, folgte innerhalb der nächsten drei Minuten der Einbruch. Fredersdorf zog auf fünf Tore davon (22:14). Der MBSV fabrizierte, auch bedingt durch das fehlende Haftmittel, viele Abspielfehler, so dass er ein ganze Reihe an Kontertoren kassierte. Zum Unmut des Trainerduos gab sich die Mannschaft teils aber auf und ließ den Gegner bei seinem schnellen Umschaltspiel einfach machen. So unterlag sie am Ende mit sieben Toren Rückstand eindeutig zu hoch. „Heraus stach für mich eigentlich nur Matthias Paul. Hut ab vor seiner Leistung“, so Wandersee.

 

Zum bisherigen Saisonauftritt seines jungen Teams meinte der Trainer noch: „Ich habe von Anfang an gewusst, dass es nach dem Umbruch eine ganz schwere Saison für uns werden wird. Es ist aber erst die erste Hälfte der Hinrunde gespielt und somit noch alles möglich.“

 

Jörgen Heller

Märkische Allgemeine Zeitung (Fläming-Echo)

Mittwoch, 17. Oktober 2017

  

MBSV Damen mit glattem HEIMERFOLG

Bad Belziger Herren rutschen nach Niederlage an das Tabellenende

Bad Belzig. Während die Handballfrauen des MBSV Belzig in ihrem Verbandsliga-Heimspiel gegen den Grünheider SV einen 28:22-Sieg erkämpfen konnten und weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz zu finden sind, haben ihre männlichen Kollegen anschließend gegen den MTV Altlandsberg II eine mit 29:34-Niederlage einstecken müssen, wodurch die Kurstädter wieder an das Tabellenende in der Verbandsliga gerutscht sind.

 

Die Herren hatten in ihrem Spiel eigentlich einen guten Start erwischt, führten schnell mit 4:1 (5.). Großen Anteil daran hatte mit drei Toren Robert Schlünz, der nach langer Verletzung erstmals auch im Angriff eingesetzt wurde. „Mit seiner Leistung war ich sehr zufrieden, er agierte sehr agil“, gab es auch lobende Worte von MBSV-Trainer Denis Wandersee. Doch dessen Team konnte den Anfangsschwung nicht mitnehmen und lag nach 20 Minuten plötzlich mit fünf Toren hinten. Doch bis zur Pause fingen sich die Bad Belziger wieder und konnten den Rückstand auf ein Tor minimieren (18:19). „Die Reaktion nach dem Fünf-Tore-Rückstand war super. Mein Team hat sich toll zurück gekämpft. Viele Zuschauer haben nach der hohen Niederlage in der Vorwoche gedacht, dass es ähnlich hoch wird“, so Wandersee.

 

Nach der Pause sah er weiterhin einen couragierten Auftritt seines Teams, auch wenn die Gäste teilweise wieder auf fünf Tore wegzogen (24:29/49.). Danach setzte der MBSV, angetrieben von einem starken William Ringewald im Tor, zum Schlussspurt an. Auf mehr als zwei Tore kamen die Hausherren (28:30/55.) aber nicht mehr heran, da klarste Chancen, so auch fünf Siebenmeter, ausgelassen wurden. „Mit der Art und Weise, wie mein Team gespielt hat, bin ich sehr zufrieden. Unsere Chancenverwertung verhinderte ein besseres Resultat, das durchaus drin gewesen wäre“, so Wandersee.

Vor dem Herrenspiel hatten die Damen des MBSV einen wichtigen Erfolg eingefahren. Gegen Grünheide begannen die Gastgeberinnen mit einer offensiven Deckung und zwangen die Gäste immer wieder zu Ballverlusten, die durch die Bad Belzigerinnen zu leichten Toren genutzt wurden. Dementsprechend legten die MBSV-Damen immer vor und zogen mit drei Toren davon (10:7/20.). Danach stellte Trainer Wandersee seine Deckung etwas defensiver ein, auch um Kräfte zu sparen. „Das konnte Grünheide aber gut nutzen, da sie immer wieder über den Kreis zu guten Tormöglichkeiten kamen, außerdem trafen wir vorne das Tor nicht mehr“, erklärt der MBSV-Trainer, der mit seinem Team einen 11:12-Rückstand zur Pause hinnehmen musste.

 

Nach der Pause beorderte er seine Mannschaft wieder in die offensivere Abwehrvariante und hatte damit Erfolg. Schnell glichen die Belzigerinnen aus und legten danach immer wieder vor. Angetrieben vom starken Rückraum um Lisa Herrmann, Jessica Zithier und Josefine Hoffmann konnten sich die MBSV-Damen am Ende sogar über einen deutlichen Erfolg freuen. „In der 2. Hälfte haben wir besser verteidigt und deshalb auch verdient gewonnen“, analysierte Denis Wandersee.

 

Christoph Laak

Märkische Allgemeine Zeitung (Fläming-Echo)

Samstag, 14. Oktober 2017

 

MBSV Männer EMPFÄNGT ABSTEIGER AUS ALTLANDSBERG

Die Handballer des MBSV Belzig hoffen auf viele Besucher beim Heimspieltag

Foto: Jörgen Heller
Foto: Jörgen Heller

Bad Belzig. Vor ihrem dritten Heimauftritt in der Verbandsliga-Saison stehen die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig am morgigen Sonntag. Zu Gast ist der MTV 1860 Altlandsberg II.

In dieser Woche haben die Bad Belziger Spieler von Trainer Denis Wandersee versucht, die hohe Niederlage am vorigen Spieltag beim Grünheider SV II aus den Köpfen zu kriegen und sich auf anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Und da steht morgen eine große bevor.

 

Zu Gast in der Albert-Baur-Halle ist nämlich der Absteiger aus der Brandenburgliga aus Altlandsberg, der in seinen bisherigen vier Saisonspielen noch ohne Niederlage ist. Damit ist in der derzeitigen Situation, Belzig kann erst einen Saisonsieg verzeichnen, die Favoritenrolle klar vergeben. „Wir haben gegen Altlandsberg zwar noch nie gespielt, erwarten aber eine starke Mannschaft die gut in der Deckung steht und mit schnellen Tempogegenstößen sehr torgefährlich ist“, glaubt Wandersee, dessen morgiges, gut besetztes Team dem Gast ordentlich Paroli bieten will. Zurück in die Mannschaft kommt Christopher Dümchen, der besonders in der Abwehr gebraucht wird. Anpfiff ist um 16 Uhr.

 

Zwei Stunden zuvor empfangen die MBSV-Frauen Verbandsliga-Gast Grünheider SV, den man im letzten Aufeinandertreffen schlagen konnte. Ihr Team verstärken kann morgen wieder Spielmacherin Josefine Hoffmann. Eröffnen wird den Handballtag um 12 Uhr die männliche MBSV-B-Jugend, die in der Kreisliga den HV Grün-Weiß Werder empfängt.

 

Jörgen Heller

Märkische Allgemeine Zeitung (Fläming-Echo)

Dienstag, 10. Oktober 2017

 

MBSV Männer mit hoher Niederlage BEIM GrünheidER SV

Die Handballer des MBSV Belzig e.V. verlieren deutlich mit 38:18

Foto: Jörgen Heller
Foto: Jörgen Heller

Grünheide. Der Trainer der Handball-Männer des MBSV Belzig, Denis Wandersee, wusste schon im Vorfeld des Verbandsliga-Auswärtsspieltages, dass sie sich beim Grünheider SV II mächtig strecken müssen, um etwas Zählbares zu holen.

Dass seine junge Truppe dort aber mit 18:38 mehr als deutlich unterging, hatte ihn schon sehr überrascht. Während die siegreichen Gäste nun die Spitzenposition der Staffel Nord inne haben, fiel Belzig auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.

 

In der ersten Viertelstunde spielten die Fläminger noch auf Augenhöhe mit dem in der Vorsaison in der Staffel Süd angesiedelten Gastgebern. Dann brach der MBSV aber ein. In der Deckung war kein Verbund erkennbar und die Angriffe wurden zu harmlos für den Gegner ausgespielt, so dass Grünheide bis zum Pausenpfiff auf acht Tore davonziehen konnte.

 

In der Kabine versuchte Coach Wandesee seine junge Truppe dann wach zu rütteln, was ihm aber nicht gelang. Denn auch nach dem Seitenwechsel war die Abwehr einfach zu löchrig, womit die Hausherren ihre Führung locker ausbauen konnten. Und für schlagkräftige Angriffe war das Selbstbewusstsein nun verpufft. „Eigentlich war es unseren beiden starken Keepern zu verdanken, dass wir dort nicht vollends untergegangen sind“, so Wandersee. Die am Ende mit 20 Gegentoren hohe Niederlage stieß dem Coach sauer auf. „Klar, der Gegner war eine Nummer zu groß für meine junge Truppe. Es kann aber nicht sein, dass wir uns derart haben abschlachten lassen“, hielt Wandersee fest.

 

Jörgen Heller

Märkische Allgemeine Zeitung (Fläming-Echo)

Sonntag, 30. September 2017

 

Der Knoten ist geplatzt, Erster Sieg der Saison

Die Handballer des MBSV Belzig e.V. besiegen zu Hause den SV Eichstädt 1949 mit 23:22

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Der Knoten ist geplatzt. Nach einer desolaten Vorstellung am ersten Spieltag gegen Potsdam und einer unglücklichen Niederlage in Werder letzte Woche war es am Samstagabend endlich soweit: Unsere Männer kämpften sich zum ersten Saisonsieg in der Verbandsliga Nord. Zu Gast war ebenfalls der SV Eichstädt 1949, Aufsteiger aus der Landesliga. Der Spielbeginn gehörte auch gleich den Gästen. Nach wenigen Minuten stand bereits ein 0:4 auf der Anzeigetafel. In Minute sieben warf Mark O'Neill dann das erste Tor des MBSV, welches auch gleich als Dosenöffner dienen sollte. Rasch übernahm man beim 6:5 die Führung und baute diese bis zur Halbzeit souverän auf 11:8 aus. Garant dafür war vor allem ein überragend aufgelegter Michael Schröter im Tor unserer Männer. Er vereitelte viele freie Bälle und leitete Kontertore ein. Nach dem Pausentee stieg der Vorsprung weiter an: Mitte der zweiten Halbzeit stand es bereits 16:10 und eigentlich war alles klar. Eigentlich. Die Gäste gaben sich nicht auf und kamen nun immer öfter zum Torerfolg. Einige technische Fehler auf Seiten des MBSV ermöglichte es den Eichstädtern, über Gegenstöße zum Erfolg zu kommen. Von nun an war der Wurm drin. Über die Spielstände 17:12 und 19:17 kam es zum Ausgleich nach 55 Minuten (19:19). Die hektischen letzten Spielminuten nutzten vor allem Mark O'Neill, der mit acht Toren erfolgreichster Torschütze wurde, und Lucas Dalibor. Letzterer ist eigentlich noch aus der A-Jugend und warf in den letzten Minuten zwei wichtige Tore. Das entscheidende Tor, zum 23:22 Endstand, konnte Maximilian Kernke eine Minute vor dem Ende erzielen. Eichstädt hatte noch ausreichend Zeit, um das Remis zu schaffen. Die Bad Belziger Deckung stand und den letzten Wurf von der Linksaußenposition konnte Schröter im Tor abwehren. Die Freude war riesig bei der Mannschaft und den knapp 200 Fans. „Normalerweise müssen wir das Ding viel höher gewinnen. Die Schwächephase hätte uns beinahe noch den Sieg gekostet. Zum Glück ist nochmal alles gut gegangen. Meine Jungs haben geackert und sich am Ende belohnt. Hut ab vor allem vor den jungen Wilden, die sich gut präsentiert haben“, sagte Wandersee nach dem Spiel erleichtert und sichtlich erfreut. Weiter geht es am Samstag mit einem Auswärtsspiel beim Gründheider SV II. Dort wolle man den nächsten Sieg feiern. 

Sonntag, 30. September 2017

 

MBSV Frauen mit starker Aufholjagd

Die Handballerinnen des MBSV Belzig e.V. erreichen zu Hause 17:17 Remis gegen SV Eichstädt 1949

Foto: privat
Foto: privat

Bad Belzig. Als es nach knapp 25 Minuten bereits 3:10 aus Sicht unserer Frauenmannschaft gegen den SV Eichstädt 1949 stand, gab es nur noch wenig Hoffnung auf einen Punktgewinn an diesem Tag. Bis zur Halbzeitpause konnten die Spielerinnen von Trainer Denis Wandersee noch auf 5:10 verkürzen.

Vor allem die mangelnde Chancenverwertung war der Grund für diesen deutlichen Rückstand. „Die Deckung war gut, da bin ich mit zufrieden gewesen. Unsere Wurfausbeute war jedoch miserabel. Da muss ich meinen Mädels einen Vorwurf machen. Die Torhüterin von Eichstädt war stark, keine Frage. Aber unsere Würfe waren teilweise auch leicht zu halten“, resümiert Wandersee die ersten 30 Minuten. Als dann auch noch Lisa Herrmann verletzungsbedingt ausfiel, hatten wohl nur noch die wenigsten der über 100 anwesenden Zuschauer an das kleine Wunder geglaubt. Doch die Mitspielerinnen von Herrmann glaubten an sich und kämpften sich zurück ins Spiel. „Pia Schonert hat klug Regie geführt und auch Alina Ulrich hat mir gefallen. Da wächst was heran“, so der Coach, der auch auf Spielmacherin Josefine Hoffmann verzichten musste. Der Tabellenführer aus Eichstädt fand immer seltener den Weg zum Tor und die Bad Belzigerinnen nutzten nun öfter die sich bietenden Möglichkeiten. Beim Stand von 15:15 in der 53. Minute durften unsere Frauen am Sieg schnuppern. Doch die Aufholjagd sollte Kräfte gekostet haben. Nachdem man sogar mit 16:15 in Führung ging, hatte man zweimal die Chance, den Sack zuzumachen. Dies gelang unseren MBSV-Damen nicht. Im Gegenzug gingen sogar die Gäste wieder in Front (16:17, 59:46 Minuten gespielt). In den verbleibenden knapp zehn Sekunden warfen unsere Frauen alles nach vorn. Nach einem einfachen Foul und Freiwurf kurz hinter der Mittellinie warf eine Spielerin vom SV Eichstädt den Ball weg, was durch die Regelung der letzten 30 Sekunden zum 7-Meter und der direkten roten Karte führte. Den fälligen Strafwurf konnte Janine Mattner im Tor unterbringen. Somit steht am Ende ein dennoch gerechtes Remis von 17:17. Trainer Wandersee war insgesamt mit dem Punkt zufrieden: „Wenn man in Hälfte eins mit sieben Toren hinten liegt und selbst nur fünf Tore wirft, holt man eigentlich keine Punkte. Kompliment an meine Mädels, dass sie so stark gekämpft haben und am Ende einen Punkt retten konnten“, sagte er und fügte ein Lob an: „Janine Mattner hat am Ende die Nerven behalten und ihre gute Leistung an diesem Tag mit ihrem vierten und somit entscheidenden Tor gekrönt.“ Unsere Frauen haben jetzt erst einmal ein freies Wochenende. Am 15.10. empfangen sie dann um 14:00 Uhr den Grünheider SV in der Albert-Baur-Halle. 


Samstag, 23. September 2017

 

Abgangs- und Verletzungspech zwingen zur Aufgabe

Die männliche A-Jugend des MBSV Belzig e.V. aus dem Spielbetrieb Saison 2017/2018 zurückgezogen

Ein Bericht von Diana Weyhrauch

Es war eigentlich wie immer - zur Saisonvorbereitung 2017/2018 - ein schickes Trainingslager - diesmal wieder an der Sportschule in Lindow. Ein paar Blesuren nach ferienbedingten Ballentwöhnungen und dennoch nicht den Spaß am Handball verloren. Vordem: individuelles Training nach Ferientrainingsplan mit Heft zur Dokumentation und als individuellen Ansporn - das und vieles mehr sollte eine erfolgreiche und auch letzte Saison der männlichen A-Jugend der Jahrgänge 1999/2000 einläuten.

 

Am Anfang und am Ende kam es dann anders.

Am Anfang - Hannes Richter, der Torgarant unserer Mannschaft verletzte sich im Männertraining, Totalausfall für die gesamte Saison.

 

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Samstag, 16. September 2017

 

Starker Verbandsliga-Auftakt mit Erstem SaisonSieg

Die MBSV-Handballerinnen gewinnen beim Aufsteiger Templiner SV Lok 24:28

Templin. Mit nur neun Spielerinnen gewannen unsere Frauen ihr Spiel in Templin verdient mit 28:24. Glückwunsch, Mädels!

 

Vorbericht: Wie die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig starten auch die Damen an diesem Wochenende in die neue Verbandsliga-Saison.

MBSV-Coach Denis Wandersee, der mit seinen Handballerinnen zur Saison-Vorbereitung ein intensives Trainingslager in Wiesenburg mit zwei Testspielen absolviert hatte, trifft am heutigen Samstag beim Templiner SV Lok 1951 auf einen gänzlich unbekannten Gegner, der frisch in Brandenburgs höchste Spielklasse aufgestiegen ist. „Da werden wir nicht wie üblich eine Gegnervorbereitung machen und die Aufgabe einfach auf uns zukommen lassen“, sagt Wandersee.

Ein großer Kader steht dem Trainer für den Saisonstart nicht zur Verfügung. Er wird aus den verschiedensten Absagegründen nur mit acht Akteurinnen nach Templin reisen können. „Zum Glück sind die Stamm-Mädels dabei“, weiß Wandersee, zu denen Nora Großkurth nicht zählen kann, da sie sich in einem Testspiel einen Fingerbruch zugezogen hat. „Wir hoffen jedenfalls, dass wir den Auftakt siegreich gestalten und ihn verletzungsfrei überstehen können“, sagt Wandersee abschließend.


Freitag, 08. September 2017

 

Ein Ball, Ein Team, Ein Sponsor

Die C-Handballjugend des MBSV Belzig bereiten sich intensiv auf neue Saison vor

Bad Belzig. Zum Wechsel von der D zur C-Jugend des männlichen MBSV sollte ein Trainingslager stattfinden. Und so ging es auch nach 7 wöchiger Pause am 28. August 2017 voll motiviert mit 12 Nachwuchsspielern los. Nach ein paar lockeren Spielen wurden neue Spielzüge und Taktiken erklärt und im weiteren Verlauf gefestigt.

Am Ende des ersten Tages ging es für die Jungs und Trainer Danny Hübner, Melanie Spatzier und Cathleen Kother mit dem Rad in die Springbachmühle in Bad Belzig. Nach dem Bezug der Zimmer erwartete uns ein reichlich gedecktes Grillbuffet, welches die Mitarbeiter der Springbachmühle für uns gezaubert hatten.

 

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Samstag, 19. August 2017

 

"Lieber jetzt als im Punktspiel"

Die Handball-Männer des MBSV Belzig verlieren im Vorbereitungsspiel 

auf die Verbandsliga-Saison beim MTV Wünsdorf mit 35:23

Wünsdorf. Die Männermannschaft des Märkischen BSV Belzig reiste am Dienstagabend zu einem Vorbereitungsspiel zum MTV Wünsdorf und musste beim ebenfalls in der Verbandsliga spielenden Gastgeber eine 35:23-Niederlage einstecken.

 

MBSV-Trainer Denis Wandersee hatte nach den Testspielen drei Tage zuvor gegen den SV Herzberg und die SpG Wittenberg-Jessen ein gutes Gefühl für das Vorbereitungsspiel in Wünsdorf. Mit einem großen Kader, 17 Mann waren mit an Bord, reiste er zum Verbandsligisten aus der Süd-Staffel. Dort maß sich der MBSV über dreimal 25 Minuten mit der MTV-Mannschaft. Doch das gute Gefühl sollte nach wenigen Minuten verschwunden sein. In Windeseile zog die Heimmannschaft auf fünf Tore davon, ehe die Bad Belziger ihr erstes Tor erzielen konnten.

Der schnelle Rückstand war vor allem unvorbereiteten und unplatzierten Würfen der Gäste geschuldet. Und auch in der Folgezeit kamen die Fläminger nicht richtig in Gang. Nach unzähligen schlechten Aktionen in Angriff und Abwehr, wie es der Trainer beobachtete, stand es nach den ersten 25 Minuten bereits 16:5 für die Hausherren. „Da war der Drops bereits gelutscht“, wie es Wandersee formulierte. Nach einer etwas direkteren Ansage in der Kabine des Trainers und seines Co Ralph Gutzmer wurde der Ehrgeiz der MBSV-Männer gepackt. Nun standen sie in der Deckung deutlich besser und gingen im Positionsspiel viel mehr in die Breite, um den großen und robusten Deckungsspielern der Wünsdorfer aus dem Weg zu gehen. „Wenn man etwas zu bemängeln hatte, dann war es wie durchgehend in der gesamten Partie das Rückzugsverhalten“, so Wandersee.

 

Dennoch gewannen seine Spieler das zweite Drittel knapp mit 10:9. Das letzte Drittel sollte sich ähnlich eng gestalten. Die Gastgeber konnten sich aber nochmals mit 10:8 durchsetzen. Trainer Wandersee zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht: „Das erste Drittel war eine Offenbarung und kann ich nicht akzeptieren. Wir haben noch einige Baustellen. Nach dem verpatzten Start konnten wir jedoch später sehen, dass wir es besser können.

Man sah aber auch, dass wir im taktischen Bereich noch nichts getan haben.“ Taktik-Training soll nun im bis Sonntag andauernden Trainingslager in Wiesenburg folgen.

 

Auch wenn die Testspielniederlage in dieser Höhe verdient war, spiegelt es das Potenzial der Bad Belziger laut Trainer jedoch nicht wirklich wieder. „Wünsdorf hat den Umbruch vor drei, vier Jahren vollzogen. Wir sind mittendrin und werden alles daran setzen, um uns in den kommenden Wochen weiter auf die anstehende, harte Saison vorzubereiten. Wir können deutlich mehr, als wir gezeigt haben. Es war ein gebrauchter Tag. Aber lieber jetzt, als dann in einem Punktspiel“, meinte der Trainer abschließend.

 

Denis Wandersee



Mittwoch, 26. April 2017

 

Crashkurs vom Profichirurg

Chirurgischer Chefarzt a.D. Dr. Neumann zeigt Erkennung und erste Hilfe Maßnahmen bei Sportverletzungen auf

Bad Belzig. In einem Stundenseminar gab es heute für unsere Übungsleiter und Interessierte Vereinsmitglieder einen Crashkurs in Sachen Sportverletzungen. Dozent, der ehemalige Chefarzt Dr. Neumann. An praktischen Beispielen erklärte er mögliche Sportverletzungen zu erkennen, diese zu stabilisieren und im Erstfall durch gezielte Maßnahmen ruhig zu stellen. Dabei wurden Verletzungen vom "Worst Case" (Knochen- und Gelenkbrüchen) über Bänderverletzungen und Luxationen (Auskugelugen) bis zur "einfachen" Prellung besprochen. 

 

Außerdem zeigte er den Übungsleitern am eigenen Leib, mit welchen Tests die verschiedenen Verletzungen erkannt werden können. Angeregt wurde eine weitere Veranstaltung, um das erlangte Wissen zu festigen bzw. zu vertiefen.

 

Vielen Dank an Herrn Dr. Neumann für seinen Vortrag...


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