Keine Geschenkideen? Stöbert doch im Fanshop!!!

Am 10. und 11.12.2018 gibt es 15% Rabatt auf Klamotten

Hier geht es zum Fanshop:


Wir brauchen Euch, nicht nur in der Halle!!!

Jeder Einkauf zählt, nähere Infos gibt es hier:


MBSV Männer
Heimspiel

9. Spieltag, Verbandsliga Süd

Sonntag, 09Dezember 2018 - 16:00 Uhr

 

26:25

 

(14:15)

 

Am Spieltag klicken für Live-Ticker

MBSV Belzig : SG Schöneiche

Bad Belzig, Albert-Baur-Halle (4900)


MBSV Frauen
Auswärtsspiel

9. Spieltag, Verbandsliga Süd

 

Samstag, 15Dezember 2018 - 18:00 Uhr

  

--:--

 

(-:-)

 

Am Spieltag klicken für Live-Ticker

HSG Schlaubetal : MBSV Belzig

Müllrose, Schlaubetal-Halle (2110)




Mittwoch, 05. Dezember 2018

  

Erfolgreicher MBSV Heimspieltag 

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV Frauen schlagen Ligaprimus Guben - Männer besiegen den HC Spreewald II 

 

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Maximilian Kernke (beim Wurf) und Lucas Dalibor waren mit je acht Treffern die besten MBSV Schützen (Foto: D.Fröhlich)
Maximilian Kernke (beim Wurf) und Lucas Dalibor waren mit je acht Treffern die besten MBSV Schützen (Foto: D.Fröhlich)

Bad Belzig. Beide Erwachsenen-Teams des Märkischen BSV Belzig legten am Sonntag auf der heimischen Platte tolle Leistungen hin. Während die Handball-Frauen zuerst im Verbandsliga-Spitzenspiel Tabellenführer SV Chemie Guben 1990 mit 24:21 (11:7) besiegten, konnten die Männer danach gegen den in der Verbandsliga-Tabelle drei Plätze höher angesiedelten HC Spreewald II einen 32:14 (14:7)-Achtungserfolg feiern.

 

Vor etwa 150 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle spielten die gut besetzten MBSV-Frauen in den ersten fünf Spielminuten mit Spitzenreiter Chemie Guben auf Augenhöhe und es stand 3:3. Dann legten sie einen Gang zu und konnten bis zur zehnten Minute auf 6:3 davonziehen. Neben einer konzentrierten Deckungsarbeit wurde die stärkste Gubener Torschützin durch Caterina Meseberg mit guter Manndeckung aus dem Spiel genommen. Darüber kam es immer wieder zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Ihre Angriffe spielte die Mannschaft von Trainer Denis Wandersee zudem geduldig aus. Dabei ließen aber vor allem die Außen-Spielerinnen viele Abschlüsse liegen, so dass sie zur Pause (11:7) in den Augen Wandersees „noch viel höher hätte führen können“.

 

Denn somit war der Gast noch auf Schlagdistanz und konnte sich nach dem Wiederanpfiff prompt herankämpfen. Als Guben dann in der 46. Minute zum 17:17 ausglich, klingelten beim MBSV-Trainer die Alarmglocken, so dass er sich zu einer Auszeit veranlasst sah – und die zeigte Wirkung. Belzig besann sich wieder auf seine Stärken und konnte sich in der Schlussphase wieder absetzen, um am Ende mit 24:21 zu gewinnen. „Die Mädels haben immer wieder Lösungen auf die Gubener Deckung gefunden. So war es letztlich ein verdienter Sieg“, meinte Wandersee.

 

Nach dem Erfolg auf der Heimplatte: Die Frauen im Jubelkreis mit Coach Denis Wandersee
Nach dem Erfolg auf der Heimplatte: Die Frauen im Jubelkreis mit Coach Denis Wandersee

Nachdem der Coach im Frauenspiel bereits eine Menge Adrenalin verschossen hatte, musste er sich für das folgende Spiel seiner Männer gegen HC Spreewald II noch einmal mächtig straffen. Schließlich kam der Sechste der Staffel Süd nach Belzig. „Da wir den Gegner gar nicht kannten, wollten wir das Spiel entspannt angehen und uns auf unsere eigenen Stärken besinnen“, meinte Wandersee. Das klappte vor den Augen von nun rund 250 Zuschauern hervorragend. Seine Jungs legten nämlich los wie die Feuerwehr. Nachdem sie zuerst ein Tor kassierten, konnten sie sich bis zur zwölften Spielminute auf 9:1 absetzen. Einerseits biss sich der Gegner an der starken Belziger Deckung – inklusive des gut aufgelegten Keepers Erik Wetzel – die Zähne aus, so dass die Hausherren über schnelles Umschalten oft trafen. Andererseits leitete Georg Wendland effiziente Spielzüge ein, die im Spreewälder Tor mündeten, so dass der MBSV auch zur Pause mit 14:7 deutlich in Front lag.

 

Da seine Jungs in der Vergangenheit nach Wiederanpfiff oftmals einknickten, war Wandersee vor der zweiten Halbzeit ein wenig bange. Diesmal konnten sie aber gleich an ihren guten Auftritt von Halbzeit eins anknüpfen. Ab der 40. Minute übernahm dann Maximilian Kernke die Spielmacherrolle, die er ebenfalls gut ausfüllte. Und auch die eingewechselten Spieler haben sich alle toll verkaufen können. Somit gewann Belzig am Ende mit 32:14 überraschend deutlich. Und dank der zwei Heimpunkte konnte sich der Sieger auf den achten Tabellenplatz verbessern. „Auch wenn es ein klarer Sieg wurde, sollten wir diese Leistung nicht überbewerten und versuchen, daraus Selbstbewusstsein für die nächsten Spiel zu schlagen“, sagte Wandersee. Die Chance haben die MBSV-Männer bereits diesen Sonntag erneut zu Hause gegen die SG Schöneiche.


Freitag, 30. November 2018

  

Wiedergutmachung geglückt!!!

MBSV weibliche C-Jugend in Potsdam erfolgreich

Nach der unnötigen Heimpleite gegen den SV Lok Rangsdorf am letzten Spieltag standen bei der weiblichen C-Jugend des MBSV Belzig die Zeichen auf Wiedergutmachung. So starteten alle Spielerinnen am 24.11. hochmotiviert in das Auswärtsspiel beim HSC Potsdam.

 

 

Das erste Tor konnte dann auch der MBSV erzielen, danach wechselte in der Anfangsphase mehrfach die Führung. In der Folge konnten sich die MBSV-Mädels recht gut auf das Angriffsspiel der Potsdamerinnen einstellen und so stand zur Halbzeit ein 12:9 für den MBSV auf der Anzeige.

 

 

In der zweiten HZ konnten die Kreise der Potsdamer Spielmacherin nicht mehr so effektiv eingegrenzt werden, so dass diese viele Bälle im MBSV-Tor unterbringen konnte. Folgerichtig konnte der HSC ausgleichen. Danach fanden die MBSV-Mädels wieder besser ins Spiel und konnten einen Vorsprung von max. 4 Toren herausspielen. Gegen Ende des Spiels schlichen sich leider einige Fehler in das MBSV-Spiel, die der HSC nutzte, um sich wieder heranzukämpfen.

 

 

Letztlich stand dann ein verdienter 25:24 Sieg für den MBSV auf der Anzeige, den Mannschaft, Übungsleiter und mitgereiste Eltern lautstark bejubelten. Zum nächsten Spiel am 15.12. kommt der Tabellenführer aus Wusterwitz in die Baur-Halle. Hoffentlich können die MBSV-Mädels den Schwung aus dem Spiel gegen den HSC mitnehmen und die nächsten 2 Punkte erkämpfen. Wir freuen uns über lautstarke Unterstützung ab 10:00 Uhr.

 


Mittwoch, 28. November 2018

  

Erster Platz, Beste Spielerin und Beste ToRwerferin 

MBSV weibliche D-Jugend erfolgreich beim Turnier in Coswig

Coswig. Die Mädels des MBSV fuhren am 25.11. zum Freundschaftsturnier nach Coswig.

Der gastgebende Verein wollte die spielfreie Zeit im eigenen Ligabetrieb überbrücken und lud daher spontan zu einem Turnier ein. Neben dem Gastgeber trafen die Spielerinnen aus Belzig auf die Vertretungen von Grün Weiß Piesteritz und der SG Kühnau. Alle gegnerischen Mannschaften spielen in der Sachsen-Anhalt Liga und waren damit für die Mädels aus Belzig unbekannt.

Nach einer entspannten Anreise war für alle Mannschaften genügend Zeit, um sich in der am Morgen noch ungünstig temperierten Halle ausreichend zu erwärmen um einem Verletzungsrisiko vorzubeugen. Anschließend wurden die Mannschaften entsprechend vom Gastgeber begrüßt und die Turnierregeln bekannt gegebaen.

 

Die Partien wurden mit einer Spielzeit von 2x12 Minuten ohne Seitenwechsel ausgetragen. Da in der Sachsen-Anhalt Liga noch je eine Halbzeit in Manndeckung gespielt werden muss, wurden alle Partien zwischen Piesteritz, Kühnau und Coswig entsprechend gespielt. Nur in den Begegnungen mit Belzig wurden, unserer Liga entsprechend, beide Halbzeiten in Raumdeckung verteidigt.

 

Hier weiterlesen:


Mittwoch, 21. November 2018

  

MBSV Männer verlieren Auswärts

Handball-Verbandsliga Süd: Vereinskolleginnen siegen in der Oberlausitz

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo.

Der eigentlich aus dem Männerteam zurückgetretene Christopher Dümchen erklärte sich bereit, in Wünsdorf auszuhelfen. Foto: Jörgen Heller
Der eigentlich aus dem Männerteam zurückgetretene Christopher Dümchen erklärte sich bereit, in Wünsdorf auszuhelfen. Foto: Jörgen Heller

Wünsdorf/Ruhland. Während sich die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in der Verbandsliga Süd beim MTV Wünsdorf mit 19:29 überraschend deutlich beugen mussten und weiterhin Tabellen-Neunter bleiben, lief es für ihre weiblichen Vereinskolleginnen deutlich besser.

Die MBSV-Frauen taten sich mit Verbandsliga-Gastgeber HV Ruhland/Schwarzheide anfangs ebenfalls sehr schwer, konnten das Schlusslicht aber am Ende mit 23:18 besiegen und sich den zweiten Tabellenplatz zurückerobern.

 

Die MBSV-Männer mussten beim aktuell Fünften Wünsdorf auf einige Stammkräfte verzichten, so dass Coach Denis Wandersee zum Glück die ehemaligen Spieler Christopher Dümchen und Maik Fricke für das Auswärtsspiel am Sonntag gewinnen konnte. Die beiden Routiniers und ihre größtenteils jungen Teamkollegen begannen beim robust erwarteten Gastgeber vielversprechend und konnten schnell durch zwei Tore von Georg Wendland in Führung gehen. Während der Gegner erst nach sieben Minuten das erste Mal traf, versagte die Tormaschine der Gäste, die erst in der 14. Minute ein drittes Mal einnetzen konnten. Einerseits arbeitete die Belziger Deckung konzentriert und ließ nur wenige Tore des Gegners aus dem Rückraum zu. Andererseits kam der MTV wegen des oftmals fehlerhaften Passspiels der Fläminger nach und nach zu Toren, so dass er bis zur 26. Minute bis auf 10:5 davonziehen konnte. In den verbleibenden Minuten bis zur Pause konnte sich der MBSV noch einmal auf 8:12 herankämpfen, so dass noch Hoffnung für die zweite Halbzeit bestand. Nach Wiederanpfiff verringerte sich der Rückstand auch schnell weiter auf 11:13 (37.), da die Gäste in der Deckung nun sehr konzentriert standen. Darauf landeten aber erneut viele Pässe in den Händen des Gegners, der wieder davonzog und am Ende sehr deutlich mit 29:19 gewann. „Beim MTV Wünsdorf, bei dem eigentlich viel mehr möglich gewesen wäre, haben wir unnötig hoch verloren“, so Coach Wandersee.

 

Die MBSV-Frauen erwarteten mit dem Tabellenletzten Ruhland/Schwarzheide einen eigentlich nicht sehr schweren Gegner. So fuhr Belzig am Samstag mit der auskurierten Lisa Herrmann und der Debütantin im Frauenteam, Pia Dalibor, guter Dinge in die Oberlausitz. Der MBSV tat sich zu Beginn aber recht schwer. Er konnte zwar zunächst nach acht Spielminuten mit 3:1 die Führung übernehmen. Da im Tor des Gastgebers aber eine großgewachsene Keeperin stand, hatte der MBSV Probleme mit seiner Chancenverwertung. Auf der Gegenseite bekam Belzig die Kreisläuferin nicht in den Griff, so dass Ruhland/Schwarzheide in der 15. Minute zum 15:15 ausgleichen konnte und zur Pause sogar mit drei Toren vorne lag (12:9). Nach dem Seitenwechsel machte die MBSV-Deckung die Räume nun enger, so dass der Gastgeber bis zur 40. Minute nur zu einem Tor kam. Im Gegenzug spielte Belzig seine Positionsangriffe nun geduldiger aus und konnte bis zur genannten Minute zum 13:13 ausgleichen und bis zur 50. Minute sogar mit 18:14 deutlich die Führung herstellen.

In den verbleibenden Minuten verwaltete der MBSV seinen Vorsprung, so dass er am Ende einen sicheren 23:19-Auswärtssieg mit nach Hause nehmen durfte. „Dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei haben wir am Ende verdient gewonnen“, meinte Coach Wandersee, der noch sagen wollte: „Nach ihren langen Spielpausen haben Lisa Herrmann und Pia Dalibor wirklich tolle Leistungen abgeliefert.“

Beide Erwachsenenteams spielen erst wieder am übernächsten Wochenende auf. Diesen Samstag freuen sie sich erst einmal auf ihren Sportlerball in der Albert-Baur-Halle.


Mittwoch, 24. Oktober 2018

  

Eine Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger Männer verlieren bei der TSG Lübbenau 63 II mit 39:29

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Kreisläufer Jannes Wernicke, hier beim Heimsieg gegen Blau-Weiß Dahlewitz, war mit acht Treffern bester MBSV-Torschütze in Lübbenau. Foto: Dirk Fröhlich
Kreisläufer Jannes Wernicke, hier beim Heimsieg gegen Blau-Weiß Dahlewitz, war mit acht Treffern bester MBSV-Torschütze in Lübbenau. Foto: Dirk Fröhlich

Lübbenau. Beim Verbandsliga-Gastgeber TSG Lübbenau 63 II zeigten die Handball-Männer des MBSV Belzig eine richtig gute erste Halbzeit, nach der sie mit 16:15 sogar in Führung lagen. Aufgrund von Verletzungen zwei wichtiger Spieler mussten die Kreis- und Kurstädter den Tabellenzweiten auf seiner Platte aber davonziehen lassen, so dass sie am Ende mit 29:39 klar unterlagen.

 

Mit einer sehr offensiven Deckung konnten die Spieler von MBSV-Trainer Denis Wandersee den Gastgeber zu Beginn am Spielaufbau hindern. Da sie sich aber im Angriff zu viele Abspielfehler leisteten, konnte Lübbenau über Konter schnell in Führung gehen und sie bis zur 14. Minute auf 8:4 ausbauen. Nach einer vom MBSV genommenen Auszeit lief es beim Gast deutlich besser. Dank einer stabilen Deckung konnte nun Belzig viele Kontertore werfen. Zudem leitete Spielmacher Jonas Galle eingeübte Kombinationen hervorragend ein, die oftmals im Lübbenauer Tor endeten. Er und Matthias Paul fanden auch immer wieder Jannes Wernicke am Kreis, der mit seinen Toren zur Aufholjagd beitrug. So konnte Belzig in der 28. Minute erstmals zum 14:14 ausgleichen und sogar mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen. Unglücklicherweise verletzte sich Georg Wendland aber kurz vor dem Halbzeitpfiff am Fuß und konnte nicht weiter spielen. Es dauerte nach dem Wiederanpfiff keine 30 Sekunden, bis die Spreewälder zum 16:16 ausgleichen konnten. Dann brach sich auch noch Galle den Daumen, so dass auch für ihn das Spiel vorbei war. Der Gastgeber, der sich zur Saison mit zwei Spielern aus der TSG-Ersten verstärkt hatte, nahm in der Folge die Fläminger regelrecht auseinander, so dass am Ende ein 29:39 auf der Anzeigetafel stand und diese Niederlage laut Wandersee „viel zu hoch ausgefallen ist“. Die MBSV-Jungs haben nun vier Wochen Zeit, um sich auszukurieren.

 

Weiter geht es dann am 17. November mit dem Auswärtsspiel beim MTV Wünsdorf 1910.


Mittwoch, 10. Oktober 2018

  

MBSV holt ersten Saisonsieg in Wiesenburg

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger besiegen des SV Blau Weiß Dahlewitz mit 27:24

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Der junge Spielmacher Jonas Galle zeigte mit dem MBSV in der Wiesenburger Halle eine tolle Verbandsliga-Leistung. Foto: Dirk Fröhlich
Der junge Spielmacher Jonas Galle zeigte mit dem MBSV in der Wiesenburger Halle eine tolle Verbandsliga-Leistung. Foto: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Das letzte Aufeinandertreffen der Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig und des SV Blau-Weiß Dahlewitz ist noch gar nicht so lange her. Ende August bezwang die Truppe von Trainer Denis Wandersee den damaligen Pokalgastgeber mit einem Tor Vorsprung. Nun kam Dahlewitz in die Halle im Wiesenburger Flämingstadion und wollte Revanche nehmen. Und obwohl dem MBSV-Coach Denis Wandersee zwei wichtige Stammspieler fehlten, konnten seine Jungs Blau-Weiß erneut schlagen und ihren ersehnten ersten Saisonsieg bejubeln. Diesmal gewannen sie mit 27:24 und verbesserten sich auf den neunten Tabellenplatz der Staffel Süd. Bester Torschütze auf Seiten der Fläminger war Maximilian Kernke mit acht Toren. Für das wichtige dritte Heimspiel der Saison mussten Georg Wendland sowie Hannes Richter absagen. Dank eines breiten Kaders konnten diese Ausfälle aber kompensiert werden. Nachdem die Gäste das erste Tor des Spiels warfen, übernahm der MBSV vor gut 150 Zuschauern die Spielkontrolle. Aus einer sicheren Verteidigung heraus konnte er sofort in den Gegenstoß übergehen und übernahm nach drei Kontertoren durch Kernke mit 3:1 die Führung. Nachdem Belzig in der zwölften Minute bereits mit 8:3 in Front lag, sah sich der Gästecoach zu einer ersten Auszeit gezwungen.

 

Am Spielverlauf änderte sich daraufhin wenig. Der MBSV zog bis zur 16. Minute weiter davon, wobei vor allem der 18-jährige Spielmacher Jonas Galle überzeugte. In der Schlussphase der ersten 30 Minuten verletzte sich Belzigs Abwehrchef Robert Schlünz, der nicht weiterspielen konnte und zur Behandlung ins Krankenhaus musste, am Auge. Dadurch gab es einen kleinen Bruch im Spiel der Fläminger, die zur Halbzeit mit fünf Toren aber immer noch einen recht komfortablen Vorsprung besaßen.

 

Nach dem Wiederanpfiff konnte sich der MBSV wieder leicht absetzen. Dann stellte Dahlewitz seine Deckung offensiver auf 5:1 um. Zudem stand nun ein neuer, kompakter Torwart zwischen den Pfosten der Gäste, so dass sich der Vorsprung der Hausherren bis zur 39. Minute auf 19:15 verringerte. Und in der 50. Minute kam Blau-Weiß sogar bis auf 21:23 heran, so dass der Heimsieg leicht in Gefahr geriet und dabei so mancher Zuschauer in Wiesenburg wohl schon feuchte Hände bekam. Der MBSV behielt in der Schlussphase aber die Nerven, straffte sich und zog bis zur 57. Minute wieder bis auf 26:22 davon, womit das Spiel entschieden war.

Hier überzeugte laut Wandersee vor allem Ludwig Schmeißer, der in dieser brenzlichen Phase zwei Tore aus dem Spiel heraus warf, einen Siebenmeter verwandelte und zwei Zeitstrafen herausholte. So gewann Belzig am Ende mit drei Toren Vorsprung. „Ich hoffe, dass der Knoten bei uns nun geplatzt ist“, meinte Wandersee.


Montag, 01. Oktober 2018*

  

MBSV Übernimmt die Rote Laterne

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger unterliegen beim SV Chemie Guben mit 22:35

 

von Markus Alert, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Denis Wandersee konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Guben nicht zufrieden sein. Foto: Marcus Alert
Denis Wandersee konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Guben nicht zufrieden sein. Foto: Marcus Alert

Guben. Die Verbandsliga-Handballer des MBSV Belzig haben am Sonnabend ihr Auswärtsspiel bei Chemie Guben deutlich mit 22:35 (11:18) verloren. Damit übernahm die Truppe von Trainer Denis Wandersee die ungeliebte Rote Laterne. „Wir waren bei den heimstarken Gubenern, die von ihren Fans wie gewohnt lautstark angefeuert wurden, sicherlich in der Außenseiterrolle, doch so hoch dürfen wir natürlich trotzdem nicht verlieren“, so der unzufriedene Trainer. Sein Team habe schlecht in das Spiel gefunden und dann nicht das gezeigt, was man eigentlich wollte.

 

Schnell lagen die Bad Belziger Handballer mit 0:4 zurück. Dreer warf erst nach sieben Minuten das erste Tor für die Gäste. Besser wurde es aber dadurch nicht. Zur Pause betrug der Abstand bereits sieben Treffer, war die Begegnung somit schon frühzeitig entschieden. Die Abwehr stand von Beginn an längst nicht so stabil wie erhofft und offensiv kam man nicht mit dem vorgezogenen Gubener Abwehrspieler zurecht, der immer wieder erfolgreich den Bad Belziger Aufbau störte. Ballverluste führten daher auch immer wieder zu leichten Toren für die Gastgeber.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, unabhängig vom Ergebnis, noch einmal völlig von vorn anzufangen. Trainer Denis Wandersee forderte von seinen Spielern, die Lücken in der Abwehr zu schließen, fester zuzupacken und vorn das Tor besser zu treffen. Auf jeden Fall sollte eine „Klatsche“ verhindert werden. Kurzzeitig konnte der Rückstand auch einmal auf fünf Treffer verkürzt werden. Doch dann zog Chemie Guben wieder Tor um Tor davon.

„Das war nicht das, was ich von der Mannschaft eigentlich erwartet habe“, so nach dem Abpfiff ein unzufriedener Denis Wandersee, der unter der Woche noch Arbeit vor sich hat, um die Unzulänglichkeiten abzustellen und die Mannschaft wieder aufzubauen. Er hofft nun auf das Spiel am nächsten Sonntag. Dann geht es um 16 Uhr auf eigenem Parkett gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz. Das sollte durchaus eine Begegnung auf Augenhöhe werden. Geht es nach Wandersee, werden die ersten Zähler eingefahren.

 

Der Bad Belziger Trainer Denis Wandersee musste bei diesem Auswärtsspiel zwar auf vier bewährte Stammkräfte verzichten, will das aber nicht etwa als Ausrede für die hohe Auswärtsniederlage gelten lassen. „Wir sind mit einem guten Kader in den Spreewald gereist“, so der Coach. Zwölf Spieler seien dabei gewesen, herausgeragt habe allerdings keiner.

Durch den Rückzug von Rot-Weiß Friedland noch vor Saisonbeginn, steht der erste Absteiger der Handball-Verbandsliga bereits jetzt fest. Läuft alles normal, gibt es am Saisonende nur einen zusätzlichen Absteiger. Um die Klasse zu halten, darf man also nach den 20 Liga-Spielen nicht Tabellenschlusslicht sein. Darauf verlassen, dass es insgesamt wieder nur einen Absteiger gibt, sollte man sich auf keinen Fall. Mit dem HV Luckenwalde gibt es derzeit aber immerhin noch eine zweite Mannschaft in der Verbandsliga Süd neben den Bad Belzigern, die mit vier Niederlagen in die noch junge Saison gestartet ist.


Mittwoch, 26. September 2018*

  

MBSV Frauen an der Spitze, MSBV Männer rutschen dagegen in den Tabellenkeller

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer unterliegen Fredersdorf 30:33, MBSV Frauen gewinnen gegen Wildau

 

von Christopher Laak, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Jonas Galle konnte sich gegen Fredersdorf/Vogelsdorf dreimal in die Torschützenliste eintragen. Foto: Dirk Fröhlich
Jonas Galle konnte sich gegen Fredersdorf/Vogelsdorf dreimal in die Torschützenliste eintragen. Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Die Verbandsliga-Handballer des MBSV Belzig haben auch das dritte Spiel der Saison verloren. Vor gut 250 Zuschauern musste sich die Mannschaft von MBSV-Trainer Denis Wandersee der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf mit 30:33 (14:19) geschlagen geben.

„Wir hatten uns gegen diesen Gegner viel vorgenommen und wollten unbedingt die ersten beiden Punkte einfahren“, erklärt der Bad Belziger Trainer.

Und seine Manschaft war anfangs gar nicht so schlecht im Spiel. Bis zum 4:5 (9.) legten die Gäste zwar meist vor, absetzen konnten sie sich aber nicht. Danach erwischten die Hausherren aber ganz schwache vier Minuten und handelten sich einen 4:10-Rückstand ein.

„Wir haben in dieser Phase schlecht gedeckt. Danach wurden wir in der Abwehr etwas offensiver, aber Fredersdorf hatte Antworten parat“, so Wandersee und meint damit vornehmlich das Spiel der Gäste über den Kreis. Immer wieder taten sich Lücken in der Bad Belziger Abwehr auf. Dementsprechend kehrte Wandersee auch zu einer defensiveren Deckung zurück und seine Truppe fand darin zumindest etwas Stabilität. Den Rückstand konnten die Gastgeber bis zur Pause aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Über die Zwischenstände 8:13 und 12:16 wurden beim 14:19 die Seiten gewechselt.

 

Aus der Pause kamen die Kreis- und Kurstädter recht ordentlich. Zwar konnte der Rückstand weiterhin nicht großartig verkürzt werden, aber gerade im Angriff konnten nun einfache Tore erzielt werden. Beim 20:26 (41.) waren die Gäste dennoch auf sechs Tore davon gezogen. Doch es ging ein Ruck durch den MBSV. Maximilian Kernke (2) und Hannes Richter warfen wichtige Tore und beim 23:26 war die Hoffnung auf Punkte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff wieder da. „Die ersten 15 Minuten nach dem Seitenwechsel waren sicherlich unsere besten. Dennoch kamen wir nie richtig an Fredersdorf heran“, fasst Denis Wandersee zusammen.

In der Folge wuchs der Rückstand aber wieder auf sechs Tore an (24:30), auch weil die Belziger den besten Gäste-Akteur Daniel Dimitrow, der gleich elfmal erfolgreich war, nie richtig in den Griff bekamen. „In der Schlussphase haben wir dann zu viele leichte Fehler gemacht und den Ball oft weggeworfen. Ansonsten wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber wir liefen eigentlich immer dem Rückstand vom Anfang hinterher und konnten am Ende nur noch für etwas Ergebniskosmetik sorgen“, so ein enttäuschter Denis Wandersee, der nun mit seinem Team in Guben unbedingt punkten sollte.

Jessica Zithier war gegen Wildau mit zwölf Treffern die überragende Schützin. Foto: Dirk Fröhlich
Jessica Zithier war gegen Wildau mit zwölf Treffern die überragende Schützin. Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. „Der Staffelwechsel scheint uns ganz gut getan zu haben“, ist sich MBSV-Trainer Denis Wandersee nach dem 3. Sieg im 3. Spiel mit seinen Verbandsliga-Handballerinnen sicher. Am Sonntag schlugen die Gastgeberinnen den HSV Wildau mit 27:22 (8:10).

 

Und die MBSV-Damen starteten gut. Hinten wurde ordentlich zugepackt und vorne die sich bietenden Chancen genutzt. Nach 15 Minuten führte das zu einer 5:3-Führung. „Wir kannten Wildau ja aus dem letzten Jahr und sind gut reingekommen. Umso unverständlicher ist es, dass wir nach 15 Minuten nachgelassen haben. Scheinbar wurde der Gegner etwas unterschätzt“, so Belzig-Trainer Wandersee. Wildau deckte offensiver und stellte die Gastgebrinnen vor Probleme. Die Folge war ein 8:10-Rückstand zur Halbzeit.

 

„Ich bin dann in der Kabine auch lauter geworden. Das kam scheinbar an“, verrät Wandersee. Seine Frauen spielten jetzt eine viel besser Abwehr und zeigten sich nun auch im Angriff konsequenter. Aus den Ballgewinnen konnte vor allem Jasmin Melzer immer wieder Kapital schlagen.

 

„Sie hat das gut gemacht und für leichte Kontertore gesorgt. Außerdem bekam Wildau Jessica Zithier nicht in den Griff“, freute sich Wandersee über den 2. Durchgang. über 12:10, 19:15 und 24:19, die Belzigerinnen steuerten einem sicheren Sieg entgegen. „Ausschlaggebend war, dass die Mädels die taktische Marschroute nach der Pause viel besser umgesetzt haben“, so Wandersee.

Anwurfzeit

Ticker

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

22.09.2018

10:00

4710

KL MJD

SV Blau-Weiß Wusterwitz

Märkischer BSV Belzig

23:8

 

 

12:00

Ticker

KL MJC

SV 63 Brandenburg-West

Märkischer BSV Belzig

29:25

 

 

12:20

4710

KL MJD

SV 63 Brandenburg-West

Märkischer BSV Belzig

34:11

So.

23.09.2018

10:00

Ticker

KL WJC

Märkischer BSV Belzig

HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf

35:16

 

 

10:00

4710

KL MJE

Ludwigsfelder HC

Märkischer BSV Belzig

41:1

 

 

12:00

Ticker

BrL MJB

Märkischer BSV Belzig

SV Jahn Bad Freienwalde

36:29

 

 

13:00

4710

KL MJE

Märkischer BSV Belzig

1. VfL Potsdam II

7:17

 

 

13:15

4702

KL WJD

Märkischer BSV Belzig

HSV Falkensee 04 II

12:7

 

 

14:00

Ticker

VL F

Märkischer BSV Belzig

HSV Wildau 1950

27:22

 

 

14:30

4702

KL WJD

Märkischer BSV Belzig

SV 63 Brandenburg-West

20:11

 

 

16:00

Ticker

VL M

Märkischer BSV Belzig

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf

30:33

Mittwoch, 19. September 2018*

  

MBSV muss sich bei erstem Heimauftritt beugen

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer unterliegen dem BSV Grün Weiß Finsterwalde 20:28

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Trotz der Niederlage lobte Coach Wandersee die Abwehrarbeit von Robert Schlünz. Foto: Jörgen Heller
Trotz der Niederlage lobte Coach Wandersee die Abwehrarbeit von Robert Schlünz. Foto: Jörgen Heller

Bad Belzig. Für die hohe Auftaktniederlage in der Verbandsliga Süd beim HSG Schlaubetal-Odervorland wollten sich die Handballmänner des Märkischen BSV Belzig am Sonntag vor den heimischen Fans eigentlich rehabilitieren. Daraus wurde aber nichts. Der zweite Gegner der neuen Saison, BSV Grün-Weiß Finsterwalde, entpuppte sich ebenfalls als eine hohe Hausnummer, so dass die Fläminger am Ende mit 20:28 (9:12) unterlagen und sich auf dem zehnten Tabellenplatz einreihen. Bester MBSV-Torschütze war Georg Wendland mit sechs Toren. 


Den Gast aus Finsterwalde erwartete man mit robuster Spielweise und schnellem Konterspiel. MBSV-Trainer Denis Wandersee stellte seine Truppe mit einer offensiven 5:1-Deckung gut darauf ein und begann vor über 200 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle vielversprechend. In der zehnten Spielminute warf Matthias Paul das Tor zur 4:2-Führung. In der Folge wog das Spiel hin und her. Grün-Weiß konnte ausgleichen und ebenfalls kurzzeitig die Führung übernehmen, ehe die Hausherren in der 24. Minute wieder mit zwei Toren in Front lagen (8:6).

Aus, vor allem dem Belziger Coach unerklärlichen Gründen, nahmen seine Jungs dann aber das Tempo aus ihrem Spiel. Wandersee versuchte sie in einer zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit genommenen Auszeit darauf aufmerksam zu machen. Individuelle Fehler der Gastgeber in den verbleibenden Minuten bescherten Finsterwalde aber drei Kontertore, so dass sie zur Pause wie aus dem Nichts mit 9:12 zurück lagen.

Für die zweiten 30 Minuten ließ Wandersee seine Mannschaft mit der offensiven Deckung weiterspielen, mit dem Verweis, das Tempo hochzuhalten. Seine Jungs erwischten aber keinen guten Start und mussten den Gegner innerhalb der ersten fünf Minuten bis auf 10:17 davon ziehen lassen. „Da war das Spiel eigentlich fast schon entschieden“, musste Wandersee feststellen. Die Belziger fanden gegen die physisch überlegenen Grün-Weißen einfach keine Mittel, deren Deckung zu knacken. In der verbleibenden eigentlich noch langen Spielzeit, kam der MBSV nur noch dreimal bis auf fünf Tore heran. Mehr war aber nicht drin, denn Finsterwalde verwaltete seinen Vorsprung clever. So wurde es am Ende eine deutliche 20:28-Niederlage. „Nach einer guten ersten Halbzeit kam gegen den Favoriten nach dem Wiederanpfiff von uns einfach zu wenig“, meinte Wandersee, der hinzufügte. „Nun haben wir unser schweres Anfangsprogramm aber so gut wie hinter uns gebracht.“



Die MBSV-Frauen machten es dagegen viel besser. Sie setzten sich am Samstag im Verbandsliga-Auswärtsspiel beim Elsterwerdaer SV 94 deutlich mit 25:14 durch. Zur Pause lagen die ebenfalls von Wandersee trainierten Spielerinnen bereits mit 13:10 in Front. Torgarantinnen in der Niederlausitz waren Josefine Hoffmann mit acht Toren und Jessica Zithier mit sieben Treffern.

 

ERGEBNISSE DER MBSV MANNSCHAFTEN VOM WOCHENENDE

Anwurfzeit

Ticker

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

15.09.2018

12:00

Ticker

KL WJC

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst

Märkischer BSV Belzig

21:21

 

 

16:00

Ticker

VL F

Elsterwerdaer SV 94

Märkischer BSV Belzig

14:25

So.

16.09.2018

11:10

Ticker

KL MJD

HV GW Werder e.V.

Märkischer BSV Belzig

33:15

 

HEIMSPIEL

12:00

Ticker

KL MJC

Märkischer BSV Belzig

SV Blau-Weiß Dahlewitz

18:27

 

 

13:30

Ticker

KL MJD

Märkischer BSV Belzig

HV Luckenwalde 09

22:21

 

HEIMSPIEL

14:00

Ticker

BrL MJB

Märkischer BSV Belzig

Grünheider SV

24:26

 

HEIMSPIEL

16:00

Ticker

VL M

Märkischer BSV Belzig

BSV G-W Finsterwalde

20:27


Mittwoch, 12. September 2018*

  

Auftaktniederlage beim Aufstiegsaspiraniten

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer verlieren bei Schlaubetal-Odervorland mit 33:25

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Kreisspieler Jannes Wernicke, hier bei einem Heimspiel aus der Vorsaison, war mit sechs Toren bester Torschütze des MBSV. Foto: Jörgen Heller
Kreisspieler Jannes Wernicke, hier bei einem Heimspiel aus der Vorsaison, war mit sechs Toren bester Torschütze des MBSV. Foto: Jörgen Heller

Schlaubetal. Dass es für die Handballer des Märkischen BSV Belzig beim Auftaktspiel in die neue Verbandsliga-Saison bei der HSG Schlaubetal-Odervorland schwer werden würde, war im Vorfeld allen bewusst. Trotz der Übermacht des Aufstiegsaspiranten zeigten die Spieler von Trainer Denis Wandersee im äußersten Osten Brandenburgs aber ein ordentliches Spiel, in dem sie am Ende mit 25:33 eindeutig zu hoch verloren.

 

Bereits im Landespokal trafen die Belziger auf die HSG, die in dieser Saison unbedingt den Aufstieg schaffen will und sich dafür mit drei Spielern aus der Ostsee-Spree-Liga verstärkt hat. Beim Pokalturnier in Dahlewitz hatte der MBSV schon mit fünf Toren Rückstand gegen die HSG verloren. Für das erste Saisonspiel in der Staffel Süd musste Wandersee auf wichtige Spieler wie Maximilan Kernke, Dominic Starick und Keeper Michael Schröter verzichten. Christopher Dümchen hat aus privaten Gründen ganz zurückgezogen.

Die Mitgereisten zeigten gegen den Favoriten in der ersten Halbzeit aber eine starke Leistung, obwohl sie zu Beginn recht schnell mit 1:6 in Rückstand gerieten. „Wir haben viel zu ungeduldig gespielt und hinten noch nicht gut gestanden“, fand Coach Wandersee, der sich bereits nach sieben Minuten veranlasst sah, die Karte für eine Auszeit zu zücken. Das war die richtige Entscheidung. Seine Spieler bauten daraufhin viel geduldiger auf, bis der richtige Moment zum Abschluss da war. Zudem nahm Georg Wendland den besten HSG-Spieler Matthias Stalla in Manndeckung. So konnte sich Belzig nach und nach herankämpfen und in der 28. Minute durch das Tor von Matthias Paul zum 13:13 ausgleichen. Robert Schlünz konnte sein Team in der Schlussminute der ersten Halbzeit sogar in Führung bringen. Vier Sekunden vor Abpfiff gelang dem Gastgeber aber noch ein Tor über außen zum 14:14-Pausenstand.

Hochmotiviert ging der MBSV in die zweite Hälfte. Schlaubetal zog aber seinen Joker, einen Torwart, der bereits in der 2. Bundesliga zwischen den Pfosten stand. „Der hat uns dann wirklich den Zahn gezogen“, meinte Wandersee. Seine Mannschaft konnte gegen den starken Schlussmann vier Siebenmeter nicht nutzen, ließ sechs Konter liegen und brachte sechs Abschlüsse aus dem Spiel heraus nicht im gegnerischen Tor unter. Währenddessen zog die HSG kontinuierlich davon, so dass der MBSV am Ende mit acht Toren Rückstand klar verlor. „Das war eindeutig zu hoch“, fand Wandersee und fügte hinzu: „Wenn wir aber so spielen, wie in Hälfte eins, bin ich zuversichtlich für die anstehenden Spiele in der Staffel Süd.“

 

 

GesamtERGEBNISSE DES MBSV BELZIG VOM SPIELTAG:

Anwurfzeit

Halle

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

08.09.2018

12:00

Ticker

KL MJC

1. VfL Potsdam III

Märkischer BSV Belzig

21:15

 

 

18:00

Ticker

VL M

HSG Schlaubetal-Odervorland

Märkischer BSV Belzig

33:25

So.

09.09.2018

11:00

Ticker

KL MJE

SV Blau-Weiß Dahlewitz

Märkischer BSV Belzig

23:3

 

 

12:00

Ticker

KL MJE

SSV Falkensee

Märkischer BSV Belzig

18:5

 

 

14:00

Ticker

BrL MJB

1. VfL Potsdam II

Märkischer BSV Belzig

40:15


Sonntag, 09. September 2018*

  

Weibliche C-Jugend beim Turnier der Füchse Berlin

MBSV-Mädels erreichen mit guter Turnier-Leistung Platz 5

Berlin. Die Mädels der weiblichen C-Jugend trafen sich am frühen Sonntagmorgen, um im Rahmen der Saisonvorbereitung zum Füchse-Turnier nach Berlin zu fahren. Wie immer wurden die Spielerinnen von vielen Eltern begleitet, die dann auch zu lautstarken Fans wurden.

 

Im ersten Spiel ging es gegen den HC Pankow. Hier merkte man deutlich, dass es noch früh am Tag war, denn es hakte an vielen Ecken. Das Zusammenspiel klappte noch nicht richtig, das führte zu einigen unnötigen Ballverlusten und schnellen Gegentoren. Trotzdem konnten wir das Spiel mit 11:7 für uns entscheiden, der Start in das Turnier war geglückt.

 

Im zweiten Spiel wartete dann mit SV Grün Weiß Schwerin II einer der Turnierfavoriten. Unsere Mannschaft konnte die Vorgaben des Trainergespanns hervorragend umsetzen, spielte auf Augenhöhe und ließ sich auch von der robusten Spielweise der Schwerinerinnen nicht irritieren.

 

Im Gegenteil: der Kampf wurde angenommen und es entwickelte sich ein tolles Spiel, welches wir unter großem Jubel von Eltern und Mannschaft mit 10:9 gewinnen konnten. Nach kurzer Pause ging es im letzten Gruppenspiel gegen den HSV Wildau 1950, deren Mannschaft wie auch die aus Schwerin in einer höheren Liga spielt.

 

Hier weiterlesen...


Mittwoch, 05. September 2018

  

Mit gelungener Revanche in die neue Spielzeit

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Frauen besiegen Eintracht Ortrand 19:18

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Torfrau Sara Kleetz und ihre Vorderleute konnten viele Abschlüsse des Gegners vereiteln. Foto: Jörgen Heller
Torfrau Sara Kleetz und ihre Vorderleute konnten viele Abschlüsse des Gegners vereiteln. Foto: Jörgen Heller

Ortrand. Eine richtig lange Anreise mussten die Handballfrauen des Märkischen BSV zum ersten Saisongegner der Verbandsliga Süd auf sich nehmen. Zum Auftakt waren sie nach einer zweieinhalbstündigen Anfahrt beim SV Eintracht Ortrand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu Gast. Die Reisestrapazen hatten sich aber gelohnt. Die Belzigerinnen konnten sich nämlich mit 19:18 (10:8) behaupten und sich damit für die erteilte Niederlage an selber Stelle eine Woche zuvor revanchieren.

In Ortrand waren die MBSV-Mädels nämlich zur ersten Landespokalrunde zu Gast und unterlagen mit einem kleinen Kader knapp mit 11:12. Diese Niederlage fiel aber in den Augen des Trainers Denis Wandersee, der ab dieser Saison vom ehemaligen Männercoach Harry Kernke wertvolle Unterstützung bekommt, nicht ins Gewicht. Denn Hautaugenmerk liegt auf der Verbandsliga.

Um gleich einen erfolgreichen Auftakt hinlegen und Revanche für die Pokalniederlage nehmen zu können, reiste eine schlagkräftige Belziger Truppe mit zwölf Spielerinnen nach Ortrand.

 

Die Startformation lieferte sich mit dem Gastgeber zu Beginn ein sehr ausgeglichenes Spiel. Nach und nach konnte sich der MBSV aber einen Vorsprung erspielen. Coach Wandersee ließ seine Abwehr in 6:0-Formation spielen und zwang den Gegner somit zu Rückraumwürfen. So sollte die Verteidigung sowie Torfrau Sara Kleetz Bälle abfangen und über Konter zum Torerfolg kommen.

 

 

 

Dieser Plan ging auf. Denn bis zur 20. Spielminute wuchs der Vorsprung Belzigs auf fünf Tore an. Den vermochten die Gastgeberinnen aber bis zur Halbzeitpause noch auf 8:10 zu verkürzen. 

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der SV Eintracht, der nun versuchte die Flämingerinnen mit einer sehr aggressiven Spielweise einzuschüchtern, konnte recht schnell ausgleichen. „Das war nun eher ein robustes Kampfspiel, als feine Handballkost“, beobachtete Wandersee, der auch einige Schiedsrichter-Entscheidungen monierte: „Es wurden doch auffällig viele Siebenmeter-Entscheidungen gegen uns gepfiffen.“

 

Die Belziger Mädels zogen aber weiter ihr Spiel auf und konnten vor allem über die rechte Seite durch Janine Mattner immer wieder ins gegnerische Tor treffen. Sie war es dann auch, die in der 58. Minute das entscheidende Siegtor warf und mit sieben Treffern beste MBSV-Schützin an diesem Tag war. „Das war ein perfekter Abschied von Janine, da sie uns in der Hinrunde nun wegen eines Auslandsemesters fehlen wird“, meinte Wandersee. „Letztlich war das bei dem erwartet schweren Auftaktspiel eine erfreulicher Ausgang für uns“, meinte der Coach abschließend.


Mittwoch, 13. Juni 2018

  

Tolle Handballkost zum 25-jährigen Bestehen

MBSV feiert den Saisonabschluss mit seinen Fans - als Höhepunkt spielen die Männer gegen eine Legionärstruppe

Foto: Dirk Fröhlich
Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Ihren Saisonabschluss feierten die Mitglieder des Märkischen BSV Belzig am Freitagabend in der Albert-Baur-Halle. Nachdem alle Mannschaften für ihre Saisonleistungen gewürdigt wurden, kam es anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Bad Belziger Handballvereins zum Aufeinandertreffen des aktuellen Männerteams und einem Legionärsteam, dessen Spieler das Handballspielen alle beim MBSV erlernt haben.

 

Der freundschaftliche und sehr torreiche Vergleich endete 42:42. Etwa 350 Zuschauer waren in die Albert-Baur-Halle gekommen, um die Handballmannschaften der Kreis- und Kurstadt von den Minis bis hin zu den Routiniers zu würdigen. Dabei kam es auch zur offiziellen Ehrung der B-Junioren-Mannschaft, die ihre starke Saison mit dem Kreismeistertitel krönte und nun in die Brandenburgliga aufsteigt. Unter großem Applaus durften die Jungs von Trainer Georg Wendland den Meisterpokal und die Medaillen entgegennehmen.

 

Darauf standen sich das von Denis Wandersee trainierte, stark verjüngte MBSV-Team, das eine schwere Verbandsliga-Saison hinter sich, aber den Klassenverbleib gesichert hat, und das Legionärsteam gegenüber. Darunter waren ehemalige Bad Belziger Spieler wie zum Beispiel Willy Weyhrauch vom nun Drittligisten ThSV Eisenach, Nico Wiede vom Ludwigsfelder HC, Torwart Tilmann Hartisch vom VfV Spandau (beide Ostsee-Spree-Liga) oder Maik Fricke, der nach der Saison 2016/17 das MBSV-Männerteam verlassen hat. Gecoacht wurde die Legionärstruppe an diesem Tag von der MBSV-Vereinsvorsitzenden Diana Weyhrauch und ihrer Trainerkollegin Grit Nötzel. Beide hatten viele dieser Spieler in früheren Jahren als Trainerinnen unter ihren Fittichen.

 

Quelle: Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung - Fläming Echo


Partner des Sports in Brandenburg

Handballverband Brandenburg

Landessportbund Brandenburg

Lotto Brandenburg