Mini-Training startet am 21.08.2019

Ab dem 21.08.2019 findet mittwochs wieder das Trainung unserer Mini´s statt. Von 16:00 - 17:00 Uhr können sich

unsere Jüngsten dann in der Albert-Baur-Halle austoben.


MBSV Männer
Auswärtsspiel

1. Spieltag, Verbandsliga Süd

Sonntag, 8. September 2019 - 16:00 Uhr

 

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Am Spieltag klicken für Live-Ticker

HV Luckenwalde 09 : MBSV Belzig

Luckenwalde, Fläming-Halle (3202)


MBSV Frauen
Auswärtsspiel

1. Spieltag, Brandenburgliga

 

Samstag, 7. September 2019 - 16:00 Uhr

  

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Am Spieltag klicken für Live-Ticker

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst: MBSV Belzig

Sporthalle Ahrensdorf (3020)




Nächste Spiele

 
Tag Datum Zeit Halle Liga Heimmannschaft   Gastmannschaft
Sa. 07.09.2019 12:00   4810 KL MJC 1. VfL Potsdam III   Märkischer BSV Belzig 
    16:00   3020 BrL F HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst   Märkischer BSV Belzig 
So. 08.09.2019 12:00   4900 KL MJB Märkischer BSV Belzig   MTV Wünsdorf 1910 
    16:00   3202 VL M HV Luckenwalde 09   Märkischer BSV Belzig 
 

Verstärkung gesucht

Unser junges Frauenteam, das in der neuen Saison nach dem Aufstieg in der Brandenburgliga aktiv sein wird, sucht durch berufsbedingte Abgänge noch neue Spielerinnen, die Lust auf Brandenburgliga haben. Ganz dringend wird eine Torhüterin gesucht, besser wären sogar zwei. Aber auch auf allen anderen Positionen sind Verstärkungen gern gesehen.

 

Ihr seid interessiert und fragt Euch, was diese Mannschaft zu bieten hat?


- Euch erwartet zweimal pro Woche ein leistungsorientiertes Training durch zwei lizenzierte Trainer.

 

- Die Trainingseinheiten finden mittwochs und freitags jeweils von 19:00 bis 20:30 Uhr statt. Unser Cheftrainer Denis

  Wandersee ist im Besitz einer B-Lizenz, unser Co Harry Kernke ist C-Lizenz-Inhaber.

 
- Ihr trefft auf ein hungriges, junges Team voller Potential (2. Aufstieg in 4 Jahren), das überraschen möchte und sich

  gegebenenfalls in der neuen Liga etablieren möchte.

 
- Bei Heimspielen könnt Ihr mit im Schnitt 150 Zuschauern rechnen. Bei großen Heimspieltagen verdoppelt sich dieser

  Wert sogar teilweise.

 
- Ihr könnt mit einer Fahrkostenunterstützung rechnen.

 

Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann meldet Euch bei unserem Trainer per E-Mail unter denis.wandersee@mbsvbelzig.de


Donnerstag, 9. Mai 2019

MBSV Frauen mit souveränem Finale

Handball-Verbandsliga Süd: Die MBSV-Männer verlieren zum Saisonende in der heimischen Albert-Baur-Halle gegen HV Luckenwalde deutlich. Ihre weiblichen Kolleginnen machen es besser und verabschieden sich gegen die e HSG Schlaubetal-Odervorland mit einer Glanzleistung aus der Verbandsliga.

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Torhüterin Isabelle Kelm und ihre Vorderspielerinnen ließen im letzten Verbandsligaspiel gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland nichts anbrennen. Quelle: fotos: Dirk Fröhlich (2)

 

Während die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in ihrem Verbandsliga-Saisonfinale, das in das große MBSV-Handballfest in der Albert-Baur-Halle eingebettet war, gegen den HV Luckenwalde mit 16:20 unterlegen blieben, konnten die Belziger Frauen bei ihrem Meisterschafts-Schaulaufen einen Tag später gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland mit 32:21 noch einmal eine souveräne Vorstellung hinlegen und im Anschluss mit den heimischen Fans den Verbandsliga-Titel und Aufstieg in die Brandenburgliga feiern.

An dem großen MBSV-Handballtag präsentierten sich am Samstag vor dem letzten Saisonspiel der Männer wieder alle MBSV-Mannschaften von den Minis bis zu den Routiniers mit dem traditionellen Einlaufen in die Halle und wurden für ihre Saisonleistungen geehrt.

Da vor dem Finale sowohl für die Hausherren als auch für den Gast aus Luckenwalde der Klassenerhalt gesichert war, wurde das Spiel in der mit 350 Zuschauern bestens gefüllten Albert-Baur-halle eher zu einem freundschaftlichen Vergleich. Nach der hohen Hinspielniederlage in Luckenwalde war der MBSV dennoch auf Revanche aus, scheiterte aber wie bereits im Dezember in erster Linie an einem gegnerischen Spieler.

Gastgeber lässt zu viele Chancen liegen

Die bestens besetzten Gastgeber verschliefen trotz der Anfeuerungen ihrer Fans den Beginn und lagen nach sechs Spielminuten mit 0:3 hinten. Danach nahmen sie aber Fahrt auf, konnten vornehmlich aus ihrer starken Defensive heraus scoren und in der 20. Minute mit 6:5 erstmals die Führung übernehmen. Da aber der kompakte Luckenwalder Keeper kaum zu überwinden war und die Belziger eine ganze Reihe an Chancen liegen lassen mussten, lagen sie zur Pause wieder mit 8:10 zurück.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Den besseren Start erwischten die Gäste, die ihre Führung ausbauten. Die Spieler von MBSV-Trainer Denis Wandersee ließen sich aber erneut nicht abschütteln und konnten sich bis zur 53. Minute wieder bis auf 15:17 herankämpfen. Da aber der HC-Torwart weiterhin wie ein Fels in der Brandung stand, zog Luckenwalde wieder davon und gewann am Ende mit vier Toren Vorsprung. „Trotz der Niederlage war ich gar nicht unzufrieden mit dem Auftritt der Jungs, die vor allem in der Deckung hervorragend gespielt haben“, fand Wandersee.

Jeder bekommt eine Einsatzchance

Nach einer folgenden langen Handball-Feier bis nach Mitternacht stand für den Trainer am Sonntag der nächste Höhepunkt des Wochenendes an. Seine Handballerinnen wollten in ihrem Finale am frühen Nachmittag mit einem Sieg gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland ihre Saison krönen. Vor 150 Zuschauern in der Baur-Halle legte Wandersees Startsieben auch gleich fulminant los und lag nach neun Minuten bereits mit 6:0 in Front. Die Führung konnten die Belziger Damen bis zur Pause bis auf 17:9 ausbauen, womit die Partie bereits vor dem Anpfiff der zweiten Hälfte entscheiden war. Wandersee wechselte dann in den zweiten 30 Minuten viel durch.

Seine Mannschaft spielte dennoch souverän weiter und verabschiedete sich mit einem 31:21-Sieg aus der Verbandsliga. Bereits ab der 58. Minute ehrte das Publikum seine Mannschaft für den Sieg sowie für den Titelgewinn mit „Standing Ovations“ und gefeiert wurde bis in den Abend hinein. „Abgesehen von dem souveränen Auftritt der ganzen Mannschaft hat Keeperin Isabelle Kelm, die uns leider verlassen wird, noch einmal eine richtig starke Leistung gezeigt“, fand Wandersee. Die große, interne Meisterfeier erfolgt dann am Freitagabend.


Montag, 29. April 2019

MBSV Belzig sichert sich vorzeitig den Meistertitel

Handball-Verbandsliga Süd: Die Belziger Frauen siegen am vorletzten Spieltag beim SV Chemie Guben mit 29:24 und sorgten damit für einen richtig großen Coup in der Historie des Belziger Handballvereins.

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Guben/Schöneiche

Die Handballfrauen des MBSV Belzig konnten am vorletzten Spieltag der Verbandsliga Süd beim SV Chemie Guben mit 33:27 gewinnen und vorzeitig ihren Meistertitel bejubeln. Damit dürfen sie in der kommenden Saison in der Brandenburgliga spielen, womit sie im Erwachsenenbereich für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte sorgten.

Am Sonntag waren dann auch noch ihre männlichen Kollegen bei der SG Schöneiche gefordert, die mit einem 29:24-Sieg nachziehen konnten.

Zum Gipfeltreffen des 15. Spieltages reisten die MBSV-Damen am Samstag mit 50 Fans an. Die Mädels von Trainer Denis Wandersee waren für das wichtige Spiel in Guben topbesetzt. Auch die zuvor verletzten Spielerinnen Jessica Zithier und Lisa Herrmann waren einsatzbereit. Sie und ihre Teamkolleginnen brannten darauf, ihre Chance zu nutzen, bei Chemie den Aufstieg frühzeitig perfekt zu machen.

 

Belzig verschläft den Beginn

 

In der Gubener Halle war die Stimmung sehr aufgeheizt. Belzig verschlief den Beginn leicht und lag schnell mit 0:2 zurück. Dann schalteten die Gäste einen Gang hoch und konnten nach acht Minuten zum 3:3 ausgleichen. Aus einer tief stehenden Deckung heraus kamen sie zu weiteren schnellen Kontertoren, so dass sie nach elf Minuten mit einem Mal mit 7:3 in Front lagen. Diese Vorsprung konnten die Flämingerinnen halten, so dass sie zur Pause mit 17:13 komfortabel führten.

 

In die zweite Halbzeit fand der MBSV dann gleich gut herein und vergrößerte sich bis zur 37. Minute auf sieben Tore (22:15). Aufgrund einer kleinen Schwächephase zehn Minuten später konnte sich Guben dann auf drei Tore heranspielen. Belzig straffte sich aber noch einmal und gewann am Ende mit 33:27 deutlich. Nachdem in den letzten Minuten die gesamte MBSV-Bank stand, lagen sich nach Abpfiff alle Spielerinnen in den Armen. „Die Mädels haben sich für eine richtig starke Saison belohnen können“, freute sich der Coach mit ihnen.

 

Männer ohne Druck beim vorletzten Saisongegner

 

Somit macht sich Wandersee am Sonntag mit seinen Belziger Männern ohne jeglichen Druck auf den Weg zum letzten Auswärtsspiel einer schweren Verbandsliga-Saison zur SG Schöneiche. Seine Truppe hatte sich schließlich ebenfalls vorzeitig den Klassenerhalt sichern können. Wandersees gutbesetzte Mannschaft legte spielfreudig los. Nachdem die Führung in der Anfangsphase noch einige Male wechselte, konnte sich der MBSV aus einer offensiven Deckung heraus und folgenden Kontertoren eine leichte Führung herausspielen. So lag Belzig zur Pause mit 14:13 knapp in Front. Nach dem Wiederanpfiff zogen die Kreis- und Kurstädter dann nach und nach davon, so dass sie am Ende mit 29:24 deutlich gewinnen konnten.



Mittwoch, 13. März 2019

MBSV-Handballfrauen stehen nun ganz oben

Verbandsliga Süd: Belziger Damen gewinnen zuhause gegen den Elsterwerdaer SV 94 mit 33:19.

Ihre männlichen MBSV-Kollegen verlieren mit 25:38 gegen den SV Chemie Guben erneut sehr deutlich.

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Der noch B-Junior Colin Meyer stand erstmals in der Startsieben und konnte in dem schweren Heimspiel vier Tore beisteuern. Quelle: Dirk Fröhlich

 

Bad Belzig. Am großen Heimspieltag des MBSV Belzig konnten die Handballfrauen nach einem weitere souveränen Auftritt erstmals in dieser Verbandsliga-Saison den Tabellen-Thron einnehmen. Ihre männlichen Kollegen mussten sich dagegen im Anschluss ein drittes Mal in Folge deutlich beugen.

 

Für das Spiel der Frauen kamen am frühen Sonntagnachmittag bereits 150 Zuschauer in die Albert-Baur-Halle. Zu Gast war der Tabellen-Fünfte, Elsterwerdaer SV 94, gegen den die gut besetzten Belzigerinnen ein wenig Zeit brauchten, um ihr Spiel aufzuziehen. Einen ersten größeren Vorsprung erspielten sie sich mit 6:3 nach zehn Minuten, den sie bis zur 20. Minute sogar auf 13:3 ausbauen konnten. Die gut herausgespielten Angriffe wurden von Jessica Zithier und Lisa Herrmann vollendet. Bis zur Pause ging es genauso weiter, so dass mit dem Halbzeitstand von 18:7 alles nach Plan lief.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stockten der Angriff der Hausdamen ein wenig. Nach einer von MBSV-Coach Denis Wandersee genommen Auszeit (40.) kam aber wieder Fluss hinein und mit ihrem Tempospiel folgte Tor um Tor, so dass am Ende ein souveräner 33:18-Sieg zu Buche stand und die erstmalige Tabellenführung bejubelt werden konnte. „Die wollen wir nun natürlich möglichst nicht mehr hergeben“, sagte Wandersee, der mit seinem Team noch vier Spieltage in der Staffel Süd zu bestreiten hat.

 

Weniger gut lief es im Anschluss bei den MBSV-Herren. Gegen den Tabellen-Vierten, SV Chemie Guben 1990, nahmen sie sich vor, so gut wie möglich, dagegenzuhalten. Vor nun 250 Zuschauern legte die Wandersee-Sieben aber einen Fehlstart hin. Keine zwei Minuten nach dem Anpfiff kassierten sie bereits drei Tore. Und nach fünf Minuten war der Gast gar auf 11:6 enteilt. Guben konnte vor allem von den vielen individuellen Fehlern im Spielaufbau der Hausherren profitieren und über Konter scoren, so dass der MBSV zur Pause mit 11:18 bereits deutlich zurück lag. Dabei war es Belzigs Keeper Michael Schröter zu verdanken, dass Chemie nicht noch höher führte.

 

In die zweite Hälfte startete Belzig mit einem schnellen Tor durch Matthias Paul vielversprechend. Als die Gäste bis zur 33. Minute aber mit 20:12 führten, war den Gastgebern klar, dass hier nichts mehr zu holen war. So plätscherte das Spiel in den verbleibenden Minuten dahin und der MBSV kassierte mit dem Endstand von 25:38 seine dritte hohe Rückrunden-Niederlage in Folge. „Guben war individuell klar besser. Das Endergebnis war aber erneut viel zu deutlich“, fand Coach Wandersee.


Mittwoch, 6. März 2019

MBSV Frauen im Torerausch

Verbandsliga Süd: Handballerinnen feiern gegen TSG Lübbenau einen 47:26-Heimsieg  

Belziger Männer unterliegen bei BW Dahlewitz mit 22:29

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Die Belziger Damen legten einen souveränen Heimauftritt hin. Jasmin Melzer (vorne) war mit elf Treffern beste MBSV-Torschützin. Quelle: privat

 

Bad Belzig/Dahlewitz. Für einen richtig starken Heimauftritt in der Verbandsliga Süd sorgten die Handballfrauen des Märkischen BSV Belzig am Sonntag auf ihrer Platte gegen die TSG Lübbenau 63. Den bis dato auf Rang drei gestandenen
Tabellennachbarn konnten sie mit 47:26 überaus deutlich schlagen und sich damit noch näher an Spitzenreiter Chemie Guben heranpirschen.

Unterlegen blieben dagegen ihre Belziger Kollegen. Das Männerteam musste sich beim Verbandsliga-Gastgeber SV Blau-Weiß Dahlewitz mit 22:29 beugen und kassierte damit seine fünfte Niederlage in Folge.


MBSV-Erwachsenen-Coach Denis Wandersee hatte am Sonntag Vollprogramm. Erst stand er im Frauenspiel an der Linie und konnte gegen die Gäste aus dem Spreewald einen gutbesetzten Kader aufbieten.
Darunter war auch wieder Josefine Hoffmann die nach ihrem Daumenbruch überraschend zeitig ihr Debüt gab und während ihrer Einsatzzeit sogar einige Tore beisteuern konnte. Der MBSV war für sein Heimspiel hoch motiviert. Schließlich war nach der knappen Hinspielniederlage noch eine Rechnung mit Lübbenau offen. So legte die Anfangssieben vor knapp 100 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle mit hohem Tempo los. Beim 8:3 für die Hausdamen sah sich der TSGCoach zu einer Auszeit veranlasst. Danach legte Belzig sogar noch einen Gang zu und spielte den Gegner schwindlig, womit das Spiel zur
Halbzeitpause beim Stand von 24:10 bereits so gut wie entschieden war. „Die Gäste waren mit unserem Tempospiel eindeutig überfordert“, beobachtete Coach Wandersee.
Seine Spielerinnen konnten an die starke Offensivleistung der ersten 30 Minuten sofort anknüpfen und scorten weiter nach Belieben. Mit ihrer klaren Führung ließen sie in der Deckung dann auch ein wenig die Zügel schleifen. Am Ende stand ein 47:26 auf der Anzeigetafel. Beste Belziger Torschützin war an diesem Tage Jasmin Melzer mit elf Treffern.
„Fast 50 Tore gegen den bis dahin Dritten zu werfen, war eine echt starke Leistung“, fand Wandersee.

 

Gleich nach dem Spiel machte sich der MBSV-Coach mit den Männern auf den Weg zu den Blau-Weißen nach Dahelwitz. Dort wollte man seinen Hinspielsieg wiederholen, was aber nicht gelang. Seine leicht ersatzgeschwächte Mannschaft legte eigentlich vielversprechend los, lag dann aber in der 8. Minute mit 4:8 hinten. Das Offensivspiel der Gastgeber war viel effizienter, wohingegen die Angriffe der Belziger planlos wirkten. Abschütteln ließen sie sich jedoch nicht.
Nach etwa 15 Minuten gab Wandersee dem B-Junior Colin Meyer seine erste Einsatzchance bei den Männern. Der talentierte Rückraumspieler brachte Schwung in die Mannschaft und feierte mit vier Toren auch gleich ein gelungenes Debüt.
Er und seine Kollegen konnten sich bis zur Pause wieder auf 11:13 herankämpfen, womit in Hälfte zwei noch alles möglich war. Bis zur 50. Minute verlief die Partie auch recht ausgeglichen. Dahlewitz legte vor und Belzig fand sofort eine Antwort.
Ausgleichen konnte der MBSV aber nicht. Als der Gastgeber in Minute 52 dann auf 23:19 enteilt war, ließen die Fläminger abreißen und verloren am Ende mit 22:29 doch recht deutlich. „Dahlewitz hat schon verdient gewonnen. Das hätte aber
nicht in dieser Deutlichkeit geschehen dürfen“, meinte Wandersee.


Montag, 25. Februar 2019

  

Rückblick und Vorschau der E-Jugend des MBSV

Nachdem in der vergangenen Saison keine Jugend des Vereins in der E-Jugend gemeldet war, startete diese Saison ein gemischtes Team aus 8 bis 10-jährigen Jungs und Mädchen in der Kreisliga im Spielbezirk C.

Da nicht genügend 9 und 10-jährige Kinder für die Spiele zur Verfügung standen wurde die Mannschaft kurzerhand mit F-Jugendlichen des MBSV aufgefüllt.

Diese haben so die Möglichkeit schon einmal beim Großfeldhandball reinzuschnuppern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

 

Mit 7 Kindern starteten wir nach den Sommerferien in die Saisonvorbereitung und mit der Zeit schlossen sich immer mehr Kinder dem Team an. Mittlerweile nehmen regelmäßig 13 bis 14 Kinder am Trainingsbetrieb teil.

 

Zu Saisonbeginn wurden mehrere Freundschaftsspiele ausgetragen und es wurde gleich klar, dass dies eine Saison zum Lernen sein wird. Zu groß ist der Körper- und Altersunterschied gegenüber den großen Jungs, die uns in diesen Spielen und in der Hinrunde begegneten. Der MBSV stellt mit großem Abstand die jüngste Mannschaft in dieser starken Liga und regelmäßig spielen Mädchen und Jungen aus der 3. Klasse gegen SpielerInnen, die bereits in der 5. Klasse sind. Dennoch ließ das Team den Kopf nicht hängen und spielte an jedem Spieltag voller Leidenschaft mit.

 

Da Erfolg im Kinderhandball nicht nur in Toren und Punkten gemessen wird, freuen sich Kinder, Übungsleiter und Eltern an den individuellen Fortschritten der kleinen HandballerInnen. Insbesondere die jüngeren Kinder in der Gruppe und die neu hinzugekommenen Spielanfänger erzielten hierbei sehr gute Fortschritte. In der Folge konnte bei den stark besetzten F-Jugend Turnieren in Coswig und Wittenberg jeweils der zweite Platz errungen werden. Auch in den vielen Trainingsspielen zeigt das Team große Fortschritte.

 

Im Training stehen Koordination und Technik sowie das Zusammenspiel auf dem Programm. Mit viel Freude und Einsatz trainieren die Kinder um gemeinsam besser zu werden und die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Besonders große Freude bereitete den SpielerInnen das gemeinsame Trainingscamp mit den Jugendmannschaften aus Brandenburg in den Winterferien.

 

Hat ihr Kind auch Interesse an Bewegung, Spaß und Teamsport, dann schauen Sie doch einfach beim Handballtraining vorbei. Die Mannschaft trainiert aktuell montags von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr in der Albert-Baur Halle und freitags von 17:30 Uhr bis 19:00 in der Karl-Liebknecht Halle. 

 


Sonntag, 27. Januar 2019

  

wieder können nur die MBSV Frauen punkten

Handball-Verbandsliga: Männer unterliegen haushoch in Fredersdorf, Frauen siegen in eigener Halle

Lisa Herrmann fuhr mit dem MBSV einen knappen Heimsieg ein. Dirk Fröhlich
Lisa Herrmann fuhr mit dem MBSV einen knappen Heimsieg ein. Dirk Fröhlich

Bad Belzig/Fredersdorf Leider gab es für den männlichen Part an diesem Wochenende nichts zu feiern. Unsere Männer gingen trotz vielen verletzter und fehlender Spieler nach starkem Beginn sogar mit 6:1 in Front, ließen die Gastgeber der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf zur Halbzeit dann mit 12:14 in Führung gehen. Dennoch kann man von einer guten ersten Halbzeit sprechen. Was nach der Pause passierte, bleibt ein Rätsel. Binnen weniger Minuten machten unsere Männer leichte Fehler ohne Ende, welche die Gastgeber mühelos bestrafen konnten.

Wie so oft kann man nach Spielende wieder nur von einer guten Halbzeit sprechen. Am Ende steht eine völlig unnötige 39:21-Niederlage zu Buche. Dennoch bedankt sich die Mannschaft bei den zahlreichen Fans! 

 

Auch unsere Jungs der B-Jugend können nichts Zählbares aus Grünheide mit nach Hause nehmen. Wie im Hinspiel gab es eine knappe Zwei-Tore-Niederlage. Nach einem Rückstand von sieben Treffern kämpften sich unsere B-Jungs noch einmal heran, jedoch sollte die Kraft für mehr nicht reichen. Trotzdem stark gekämpft! Auch hier geht der Dank den Eltern, Verwandten und sonstigen Unterstützern auf der Tribüne!

 

Den einzigen Sieg an diesem Wochenende holten unsere Frauen. Gegen den Tabellendritten spielten unsere Mädels eine starke erste Hälfte. Durch eine solide Abwehrleistung, einem schnellen Umschaltspiel und einer guten Umsetzung der taktischen Angriffsmittel sah man zum Pausenpfiff beim Stand von 18:11 schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Gäste vom SV Eintracht Ortrand ließen nicht locker, kämpften sich immer dichter heran und machten es bis zum Ende noch einmal spannend. Aus einem 26:20-Vorsprung wurde ein 26:24-Erfolg unserer Damen. Glückwunsch Mädels!


Mittwoch, 19. Dezember 2018

  

Nur die MBSV Frauen können punkten

Handball-Verbandsliga: Männer unterliegen HV Luckenwalde – Kolleginnen siegen in Schlaubetal

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Wie hier Robert Schlünz (rot) konnten die MBSV-Männer zwar die Abwehr des Gegners überwinden, aber nicht dessen kompakten Torwart. foto: Heiko Kutschera
Wie hier Robert Schlünz (rot) konnten die MBSV-Männer zwar die Abwehr des Gegners überwinden, aber nicht dessen kompakten Torwart. foto: Heiko Kutschera

Luckenwalde/Schlaubetal. Ihre letzten Verbandsliga-Auftritte 2018 erlebten die Erwachsenen-Mannschaften des Märkischen BSV Belzig auf auswärtigen Platten und beide wollten ihr Sportjahr eigentlich mit einem Sieg beenden. Das konnten aber nur die Frauen in die Tat umsetzen, die sich bei der HSG Schlaubetal-Odervorland trotz der Verletzung einer Stammspielerin einen 25:23-Sieg erkämpfen konnten. Die Männer mussten sich dagegen beim HV Luckenwalde 09 in erster Linie wegen des gegnerischen Keepers deutlich mit 18:27 geschlagen geben. 

Die MBSV-Männer und ihr Coach Denis Wandersee fuhren gut besetzt am Samstagabend eigentlich mit großer Zuversicht nach Luckenwalde und nach zuvor zwei errungenen Siegen auf dem Heimparkett wollte man nun auswärts auch den dritten einfahren. Es kam aber ganz anders. In einer niedrigen Halle in Luckenwalde begannen die Belziger Gäste motiviert und zeigten tolle Angriffszüge. Doch schnell offenbarte sich die große Stärke des Gegners – nämlich sein kompakter Torwart Steve Kühne. „Im Training haben wir uns schon versucht, auf diesen stämmigen Torwart einzustellen. Der Mann präsentierte sich aber als undurchdringbare Mauer“, meinte Coach Wandersee. Während die Verteidigung eigentlich gut arbeitete und in den ersten 30 Minuten nur 13 Gegentore zuließ, konnte man zwar die HV-Abwehr knacken, aber eben nicht den Luckenwalder Schlussmann. „Die Jungs haben sich wirklich gute Chancen erspielt, konnten sie aber kaum reinmachen“, beobachtete Wandersee, dessen Mannschaft bis zur Pause nur auf vier Tore kam und damit bereits so gut wie aussichtslos zurücklag (4:13). Für die zweite Hälfte versuchte der Trainer mit seinen Mannen andere Varianten aus, um zu mehr Toren zu kommen. „Wir haben probiert, nicht mehr so sehr über die Außen sondern mehr von der Mitte abzuschließen“, schilderte Wandersee. Zudem konnten die Belziger nun verglichen zur Hälfte eins auch besser ins Tempospiel kommen. Damit sprangen zwar ganze 14 Tore heraus. Die waren aber zu wenig, um dem Gegner noch seinen Sieg zu stehlen. Am Ende unterlag der MBSV mit 18:27. Nach der überraschend hohen Auswärtspleite geht Wandersee mit seinen Jungs auf Tabellenplatz acht ins neue Jahr.

Vor allem Jessica Zithier mit zehn Toren (Bild) und Lisa Herrmann mit sieben Toren sprangen für die verletzte Josefine Hoffmann in die Bresche, so dass die Belziger Frauen am Ende siegen konnten. foto:Dirk Fröhlich
Vor allem Jessica Zithier mit zehn Toren (Bild) und Lisa Herrmann mit sieben Toren sprangen für die verletzte Josefine Hoffmann in die Bresche, so dass die Belziger Frauen am Ende siegen konnten. foto:Dirk Fröhlich

Die MBSV-Frauen wurden am Samstagnachmittag bei der HSG Schlaubetal-Odervorland von Co.-Trainer Harry Kernke gecoacht. Seine Mannschaft peilte beim Tabellen-Siebten einen Pflichtsieg an und dementsprechend motiviert startete sie in das Spiel und alles lief nach Plan. Der Tabellen-Zweite führte bis zur sechsten Spielminute bereits mit fünf Toren (6:1) und war auf einem guten Weg sich weiter abzusetzen und bis zur Pause bereits für eine Vorentscheidung zu sorgen. Etwa in der 13. Minute verletzte sich dann aber Rückraumschützin Josefine Hoffmann während eines Zweikampfes, bei dem sie sich in der linken Hand einen Fingerbruch zugezogen hat. Das war ein Schockmoment für die Mannschaft, die dadurch an Konzentration verlor und der Gegner Morgenluft witterte. Dennoch konnte der MBSV seinen Vorsprung bis zur Pause aber noch verteidigen (15:12). 

Nach dem Wiederanpfiff kam der Gastgeber sogar bis auf 16:17 heran und es wurde mit einem Mal brenzlig für Belzig. Danach straffte sich die Kernke-Truppe aber noch einmal und konnte den Sieg über die Ziellinie bringen (25:23). Damit ist der MBSV weiterhin Zweiter hinter dem punktgleichen Primus Chemie Guben.


Samstag, 15. Dezember 2018

  

Ein Rückblick der MBSV Handballer

Vor zehn Jahren siegten die Belziger Handballer zum ersten Mal nach Aufstieg in Handball-Verbandsliga 

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Rookie Maik Fricke gehörte der Startformation an und dankte mit einer tollen Leistung. Foto: Stefan Specht
Rookie Maik Fricke gehörte der Startformation an und dankte mit einer tollen Leistung. Foto: Stefan Specht

Bad Belzig. Einen großen Erfolg feierten die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig Anfang Dezember vor genau zehn Jahren. Als Aufsteiger in die Verbandsliga sorgten die damals von Gerd Weyhrauch trainierten Männer nach einer langen Durststrecke für ihren ersten Sieg in der starken Staffel Süd, und das in der eigenen Albert-Baur-Halle. Einen Anteil am erfolgreichen Heimauftritt besaß dabei Maik Fricke, ein aufbegehrender Spieler, der erst vor eineinhalb Jahren seine Karriere im Männerteam der Kreis- und Kurstädter beendet hat und sich heute immer noch dem Handballsport widmet, aber aus einer anderen Perspektive. 

 

Ganze sieben Spielzeiten kämpften die Belziger Männer wie die Löwen um den Aufstieg in die Verbandsliga, blieben aber immer wieder oftmals als Vizemeister in der Landesliga hängen. In der Saison 2007/08 schafften sie dann endlich den Aufstieg in die Verbandsliga Süd. In dieser Spielzeit erlebte auch der frühere A-Junior Maik Fricke seine ersten Einsätze bei den Herren und durfte mit den Arrivierten, wie beispielsweise Thomas Lang, Sandro Wernicke, Sascha und Christopher Nötzel, Christopher Dümchen, Eric und Robert Deparade, Matthias Paul, Hannes Petruschke, Andreas Korth und Keeper Lars Erhardt den Aufstieg miterleben.

 

Dann begann für den MBSV die Verbandsliga-Saison 2008/09, in der Harry Kernke als Co-Trainer Coach Weyhrauch assistierte. Und die Belziger Stammspieler bekamen schnell zu spüren, dass in der Staffel Süd ein rauherer Wind wehte, als in der Landesliga. „Das war eine enorme Umstellung von der Landes- zur Verbandsliga“, erinnert sich Fricke. Nachdem die MBSV-Handballer in den ersten Ligaspielen unterlagen oder nur remis spielten, folgte der Heimspieltag gegen Rot-Weiß Friedland. Coach Weyhrauch und sein Co-Trainer Harry Kernke ließen für das Spiel einige Stammkräfte zunächst auf der Bank sitzen und gaben Jungspunden, zu denen Fricke und auch Sebastian Winkler zählten, eine Einsatzchance. Die gut 200 Zuschauer sahen zudem einen ihnen unbekannten Torhüter namens Alexander Hrinwatzky (heute Borgwardt) zwischen den Pfosten. Die Genannten hinterließen einen bleibenden Eindruck beim Fachpublikum, trugen zum hohen Heimsieg bei und leiteten zugleich einen Umbruch im Männerteam ein.

 

Während der MBSV die erste Verbandsliga-Saison im gesicherten Mittelfeld beenden konnte, übernahm in der folgenden Saison Kernke die Männer und führte den Umbruch weiter. Da immer mehr Arrivierte aufhörten, musste Kernke eine neue Truppe formen, die zunächst wieder in die Landesliga absteigen musste, nach zwei Spielzeiten aber wieder den Verbandsliga-Aufstieg schaffte.

 

Das alles erlebte Fricke mit. Von der Außenposition rutschte er als Führungsspieler in die Rückraummitte. Und zum Ende seiner spielerischen Laufbahn, in der er gut zehn Jahre seine Fans mit unzähligen Toren verzauberte, spielte er unter den Fittichen seines damaligen Mitspielers Denis Wandersee wieder auf rechts außen. Heute unterstützt er den MBSV weiterhin, aber als Referee. „Das macht mir großen Spaß und möchte ich noch lange weitermachen“, sagt der 29-Jährige.


Mittwoch, 12. Dezember 2018

  

MBSV Männer feiern zweiten Heimsieg in Folge

Handball-Verbandsliga: Belziger Männer besiegen SG Schöneiche 26:25

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Während die Belziger sowohl in der Defensive, wie hier Lucas Dalibor (l.) und Matthias Paul, als auch im Angriff großen Kampfgeist zeigten, verriegelte Torwart Michael Schröter vor allem in der Schlussphase den MBSV-Kasten. Foto: Jörgen Heller
Während die Belziger sowohl in der Defensive, wie hier Lucas Dalibor (l.) und Matthias Paul, als auch im Angriff großen Kampfgeist zeigten, verriegelte Torwart Michael Schröter vor allem in der Schlussphase den MBSV-Kasten. Foto: Jörgen Heller

Bad Belzig. Nachdem es die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in dieser Verbandsliga-Saison bisher größtenteils mit stärkeren Mannschaften zu tun bekamen, waren sie am Sonntag für den letzten Heimauftritt des Jahres gegen die SG Schöneiche selbst einmal vom Papier her Favorit. Das Schlusslicht der Staffel Süd entpuppte sich aber als ein starker und ernstzunehmender Gegner, mit dem sich die Spieler von Trainer Denis Wandersee ein spannendes Spiel lieferten. Am Ende konnten die Belziger ihre Rolle aber ausfüllen, wenn auch mit 26:25 (14:15) sehr knapp. Und nach dem zweiten Sieg in Folge sind sie weiterhin Tabellenachter. 

 

Bis auf den Langzeitverletzten Jonas Galle sowie Philip Hainke und Maximilian Kernke standen Coach Wandersee alle Spieler zur Verfügung. Seine Startformation mit Spielmacher Georg Wendland wurde vor den Augen von über 200 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle vom Gegner gleich einmal auf Robustheit geprüft. Die Folge waren bei Belziger Angriffsversuchen Schläge auf die Brust von Ludwig Schmeißer und Hannes Richter, die folglich erst einmal auf der Bank um Luft ringen mussten. Das zeigte jedenfalls Wirkung. Schöneiche konnte bis zur achten Spielminute einen Vorsprung von 4:1 herausspielen. Dann legte aber auch der Gastgeber den Vorwärtsgang ein und fand daraufhin spielerisch eine Antwort. So übernahm er bis zur 14. Minute mit 7:6 erstmals die Führung. Da der MBSV in der Folge aber seine Angriffe nicht geduldig genug ausspielte, konnte Schöneiche wieder auf 14:11 enteilen (27.). Zum Glück hatte der MBSV zu diesem Zeitpunkt aber Matthias Paul in seinen Reihen. Der Routinier warf innerhalb von 60 Sekunden drei Tore, das letzte einfach Mal aus zwölf Metern, so dass sein Team zur Pause mit nur einem Tor Rückstand auf Tuchfühlung blieb (14:15) und als Jäger in die zweite Hälfte ging. Und der MBSV blies auch gleich zur Jagd. In den ersten 40 Sekunden nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Hausherren mit zwei Toren in Folge mit 16:15 die Führung. Dann folgte aber ein Bruch.

 

Nachdem die Belziger bis zur 33. Minute mit 17:15 vorne lagen, sahen die MBSV-Fans eine schwache, torlose Phase ihrer Mannschaft, die ganze zehn Minuten andauerte. Dadurch konnte Schöneiche mit 20:17 wieder die Führung übernehmen (43.). Belzig wollte das aber nicht so stehen lassen. Mit einem nun überragenden Michael Schröter im Tor glich die Wandersee-Truppe bis zur 48. Minute zum 22:22 aus. Es entwickelte sich eine hart umkämpfte, aber nicht unfaire Schlussphase. Wenn der MBSV stets mit einem Tor vorlegte, konnten die Gäste gleich wieder ausgleichen und in der 56. Minute selbst mit 25:24 die Führung übernehmen.

 

Nun schlug die Stunde von Wendland. Nach einer kurzen Verschnaufpause als Spielmacher wurde er in der 50. Minute wieder eingewechselt. Während seine Mitspieler in der Defensive samt Keeper Schröter, der alleine vier Siebenmeter hielt, dicht machten, warf Wendland in den letzten zehn Minuten seine Mannschaft mit drei Toren zum 26:25-Sieg, der verständlicherweise sehr umjubelt war und die Halle zum Brodeln brachte.

„Ein Lob an die Mannschaft für den großen Kampfgeist“, meinte Denis Wandersee, der noch hinzufügte: „Zum Glück hatten wir heute Michael Schröter im Tor, ohne den wir ganz sicher verloren hätten.“


Freitag, 30. November 2018

  

Den Handball mit der Pfeife getauscht

Steffen Kaußmann, MBSV-Schiedrichter aus Leidenschaft

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Steffen Kaußmann freut sich, am morgigen Sonntag nach langer Zeit einmal wieder bei seinem Verein im Kampfgericht sitzen zu dürfen. Normalerweise ist er nämlich als Schiedsrichter des Märkischen BSV Belzig im ganzen Land Brandenburg unterwegs, so auch wie heute in Bad Liebenwerda. Sein Aufgabenfeld umfassen aber nicht nur die Belange des MBSV. Dafür wurde er nun vom Handball-Verband Brandenburg (HVB) mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

 

Bevor es Steffen Kaußmann aufgrund einer Ausbildung für einige Jahre nach Bayern verschlug, spielte er im Schulsport Handball. Als er dann in die Kreis- und Kurstadt zurück kehrte, griff er wieder zum Handball und trainierte im Männerteam mit. „Mehr als über die Rolle des Ergänzungsspieler kam ich aber nicht hinaus“, schmunzelt er.

 

Schiedsrichter unzähliger Handballspiele

Mehr und mehr interessierte ihn die Rolle des Unparteiischen. So entschied er sich nach zwei Jahren, das war im Jahre 1998, den Handball mit der Trillerpfeife zu tauschen. „Nach einem absolvierten Wochenendlehrgang in Potsdam begann ich auf Kreisebene zu pfeifen“, erinnert er sich. Seitdem hat der 46-Jährige unzählige Handballspiele gepfiffen. Und da die MBSV-Erwachsenen-Teams im Laufe seiner Schiedsrichterlaufbahn auch auf Landesebene aktiv waren, wurde er somit auch bei Spielen in ganz Brandenburg eingesetzt. „Heute pfeife ich zum Beispiel ein Brandenburgliga-Spiel beim HC Bad Liebenwerda und eine Landesliga-Partie der HC-Zweiten“, sagt er.

 

Im Laufe der Jahre reifte Steffen Kaußmann zum zuverlässigen und guten Unparteiischen, das auch dem Handball-Verband Brandenburg nicht verborgen blieb. Und somit wuchs bald sein Aufgabenfeld. So übernahm er auch die Saisonplangen aller Ansetzungen seines Belziger Vereins von der E-Jugend bis zu den Erwachsenen. „Kurz nach Abschluss der alten Saison habe ich dann schon mit den MBSV-Ansetzungen der neuen Saison zu tun “, erklärt er.

 

Seit drei Jahren übernimmt Steffen Kaußmann auch die Schiedsrichter-Ansetzungen in allen Ligen des HVB. „ Das sind etwa 2500 Spiele pro Saison, für die ich die Schiedsrichter einteile. Dabei muss natürlich immer auf Unparteilichkeit geachtet werden“, meint der in Potsdam lebende Referee, der zudem auch noch Schiedsrichter-Beobachtungen vornimmt und sie beurteilt.

 

Aktive Erholung beim Heimatverein

Trainer Denis Wandersee, der beide MBSV-Erwachsenenteams coacht, und sollte es seine Zeit zulassen, ebenfalls für seine Verein pfeift, schätzt die Arbeit seines Referee-Kollegen jedenfalls sehr: „Für mich zählt Steffen zu den besten Referees in Brandenburg. Und als HVB-Mitglied kommen wir durch ihn auch immer sehr schnell an Spielerpässe heran.“ Über Langeweile kann er sich an den Saison-Wochenenden jedenfalls nicht beklagen. So ist sein morgiger Ausflug zu seinem Heimatverein ins Kampfgericht fast schon als aktive Erholung anzusehen.


Mittwoch, 05. Dezember 2018

  

Erfolgreicher MBSV Heimspieltag 

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV Frauen schlagen Ligaprimus Guben - Männer besiegen den HC Spreewald II 

 

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Maximilian Kernke (beim Wurf) und Lucas Dalibor waren mit je acht Treffern die besten MBSV Schützen (Foto: D.Fröhlich)
Maximilian Kernke (beim Wurf) und Lucas Dalibor waren mit je acht Treffern die besten MBSV Schützen (Foto: D.Fröhlich)

Bad Belzig. Beide Erwachsenen-Teams des Märkischen BSV Belzig legten am Sonntag auf der heimischen Platte tolle Leistungen hin. Während die Handball-Frauen zuerst im Verbandsliga-Spitzenspiel Tabellenführer SV Chemie Guben 1990 mit 24:21 (11:7) besiegten, konnten die Männer danach gegen den in der Verbandsliga-Tabelle drei Plätze höher angesiedelten HC Spreewald II einen 32:14 (14:7)-Achtungserfolg feiern.

 

Vor etwa 150 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle spielten die gut besetzten MBSV-Frauen in den ersten fünf Spielminuten mit Spitzenreiter Chemie Guben auf Augenhöhe und es stand 3:3. Dann legten sie einen Gang zu und konnten bis zur zehnten Minute auf 6:3 davonziehen. Neben einer konzentrierten Deckungsarbeit wurde die stärkste Gubener Torschützin durch Caterina Meseberg mit guter Manndeckung aus dem Spiel genommen. Darüber kam es immer wieder zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Ihre Angriffe spielte die Mannschaft von Trainer Denis Wandersee zudem geduldig aus. Dabei ließen aber vor allem die Außen-Spielerinnen viele Abschlüsse liegen, so dass sie zur Pause (11:7) in den Augen Wandersees „noch viel höher hätte führen können“.

 

Denn somit war der Gast noch auf Schlagdistanz und konnte sich nach dem Wiederanpfiff prompt herankämpfen. Als Guben dann in der 46. Minute zum 17:17 ausglich, klingelten beim MBSV-Trainer die Alarmglocken, so dass er sich zu einer Auszeit veranlasst sah – und die zeigte Wirkung. Belzig besann sich wieder auf seine Stärken und konnte sich in der Schlussphase wieder absetzen, um am Ende mit 24:21 zu gewinnen. „Die Mädels haben immer wieder Lösungen auf die Gubener Deckung gefunden. So war es letztlich ein verdienter Sieg“, meinte Wandersee.

 

Nach dem Erfolg auf der Heimplatte: Die Frauen im Jubelkreis mit Coach Denis Wandersee
Nach dem Erfolg auf der Heimplatte: Die Frauen im Jubelkreis mit Coach Denis Wandersee

Nachdem der Coach im Frauenspiel bereits eine Menge Adrenalin verschossen hatte, musste er sich für das folgende Spiel seiner Männer gegen HC Spreewald II noch einmal mächtig straffen. Schließlich kam der Sechste der Staffel Süd nach Belzig. „Da wir den Gegner gar nicht kannten, wollten wir das Spiel entspannt angehen und uns auf unsere eigenen Stärken besinnen“, meinte Wandersee. Das klappte vor den Augen von nun rund 250 Zuschauern hervorragend. Seine Jungs legten nämlich los wie die Feuerwehr. Nachdem sie zuerst ein Tor kassierten, konnten sie sich bis zur zwölften Spielminute auf 9:1 absetzen. Einerseits biss sich der Gegner an der starken Belziger Deckung – inklusive des gut aufgelegten Keepers Erik Wetzel – die Zähne aus, so dass die Hausherren über schnelles Umschalten oft trafen. Andererseits leitete Georg Wendland effiziente Spielzüge ein, die im Spreewälder Tor mündeten, so dass der MBSV auch zur Pause mit 14:7 deutlich in Front lag.

 

Da seine Jungs in der Vergangenheit nach Wiederanpfiff oftmals einknickten, war Wandersee vor der zweiten Halbzeit ein wenig bange. Diesmal konnten sie aber gleich an ihren guten Auftritt von Halbzeit eins anknüpfen. Ab der 40. Minute übernahm dann Maximilian Kernke die Spielmacherrolle, die er ebenfalls gut ausfüllte. Und auch die eingewechselten Spieler haben sich alle toll verkaufen können. Somit gewann Belzig am Ende mit 32:14 überraschend deutlich. Und dank der zwei Heimpunkte konnte sich der Sieger auf den achten Tabellenplatz verbessern. „Auch wenn es ein klarer Sieg wurde, sollten wir diese Leistung nicht überbewerten und versuchen, daraus Selbstbewusstsein für die nächsten Spiel zu schlagen“, sagte Wandersee. Die Chance haben die MBSV-Männer bereits diesen Sonntag erneut zu Hause gegen die SG Schöneiche.


Mittwoch, 21. November 2018

  

MBSV Männer verlieren Auswärts

Handball-Verbandsliga Süd: Vereinskolleginnen siegen in der Oberlausitz

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo.

Der eigentlich aus dem Männerteam zurückgetretene Christopher Dümchen erklärte sich bereit, in Wünsdorf auszuhelfen. Foto: Jörgen Heller
Der eigentlich aus dem Männerteam zurückgetretene Christopher Dümchen erklärte sich bereit, in Wünsdorf auszuhelfen. Foto: Jörgen Heller

Wünsdorf/Ruhland. Während sich die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in der Verbandsliga Süd beim MTV Wünsdorf mit 19:29 überraschend deutlich beugen mussten und weiterhin Tabellen-Neunter bleiben, lief es für ihre weiblichen Vereinskolleginnen deutlich besser.

Die MBSV-Frauen taten sich mit Verbandsliga-Gastgeber HV Ruhland/Schwarzheide anfangs ebenfalls sehr schwer, konnten das Schlusslicht aber am Ende mit 23:18 besiegen und sich den zweiten Tabellenplatz zurückerobern.

 

Die MBSV-Männer mussten beim aktuell Fünften Wünsdorf auf einige Stammkräfte verzichten, so dass Coach Denis Wandersee zum Glück die ehemaligen Spieler Christopher Dümchen und Maik Fricke für das Auswärtsspiel am Sonntag gewinnen konnte. Die beiden Routiniers und ihre größtenteils jungen Teamkollegen begannen beim robust erwarteten Gastgeber vielversprechend und konnten schnell durch zwei Tore von Georg Wendland in Führung gehen. Während der Gegner erst nach sieben Minuten das erste Mal traf, versagte die Tormaschine der Gäste, die erst in der 14. Minute ein drittes Mal einnetzen konnten. Einerseits arbeitete die Belziger Deckung konzentriert und ließ nur wenige Tore des Gegners aus dem Rückraum zu. Andererseits kam der MTV wegen des oftmals fehlerhaften Passspiels der Fläminger nach und nach zu Toren, so dass er bis zur 26. Minute bis auf 10:5 davonziehen konnte. In den verbleibenden Minuten bis zur Pause konnte sich der MBSV noch einmal auf 8:12 herankämpfen, so dass noch Hoffnung für die zweite Halbzeit bestand. Nach Wiederanpfiff verringerte sich der Rückstand auch schnell weiter auf 11:13 (37.), da die Gäste in der Deckung nun sehr konzentriert standen. Darauf landeten aber erneut viele Pässe in den Händen des Gegners, der wieder davonzog und am Ende sehr deutlich mit 29:19 gewann. „Beim MTV Wünsdorf, bei dem eigentlich viel mehr möglich gewesen wäre, haben wir unnötig hoch verloren“, so Coach Wandersee.

 

Die MBSV-Frauen erwarteten mit dem Tabellenletzten Ruhland/Schwarzheide einen eigentlich nicht sehr schweren Gegner. So fuhr Belzig am Samstag mit der auskurierten Lisa Herrmann und der Debütantin im Frauenteam, Pia Dalibor, guter Dinge in die Oberlausitz. Der MBSV tat sich zu Beginn aber recht schwer. Er konnte zwar zunächst nach acht Spielminuten mit 3:1 die Führung übernehmen. Da im Tor des Gastgebers aber eine großgewachsene Keeperin stand, hatte der MBSV Probleme mit seiner Chancenverwertung. Auf der Gegenseite bekam Belzig die Kreisläuferin nicht in den Griff, so dass Ruhland/Schwarzheide in der 15. Minute zum 15:15 ausgleichen konnte und zur Pause sogar mit drei Toren vorne lag (12:9). Nach dem Seitenwechsel machte die MBSV-Deckung die Räume nun enger, so dass der Gastgeber bis zur 40. Minute nur zu einem Tor kam. Im Gegenzug spielte Belzig seine Positionsangriffe nun geduldiger aus und konnte bis zur genannten Minute zum 13:13 ausgleichen und bis zur 50. Minute sogar mit 18:14 deutlich die Führung herstellen.

In den verbleibenden Minuten verwaltete der MBSV seinen Vorsprung, so dass er am Ende einen sicheren 23:19-Auswärtssieg mit nach Hause nehmen durfte. „Dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei haben wir am Ende verdient gewonnen“, meinte Coach Wandersee, der noch sagen wollte: „Nach ihren langen Spielpausen haben Lisa Herrmann und Pia Dalibor wirklich tolle Leistungen abgeliefert.“

Beide Erwachsenenteams spielen erst wieder am übernächsten Wochenende auf. Diesen Samstag freuen sie sich erst einmal auf ihren Sportlerball in der Albert-Baur-Halle.


Mittwoch, 24. Oktober 2018

  

Eine Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger Männer verlieren bei der TSG Lübbenau 63 II mit 39:29

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Kreisläufer Jannes Wernicke, hier beim Heimsieg gegen Blau-Weiß Dahlewitz, war mit acht Treffern bester MBSV-Torschütze in Lübbenau. Foto: Dirk Fröhlich
Kreisläufer Jannes Wernicke, hier beim Heimsieg gegen Blau-Weiß Dahlewitz, war mit acht Treffern bester MBSV-Torschütze in Lübbenau. Foto: Dirk Fröhlich

Lübbenau. Beim Verbandsliga-Gastgeber TSG Lübbenau 63 II zeigten die Handball-Männer des MBSV Belzig eine richtig gute erste Halbzeit, nach der sie mit 16:15 sogar in Führung lagen. Aufgrund von Verletzungen zwei wichtiger Spieler mussten die Kreis- und Kurstädter den Tabellenzweiten auf seiner Platte aber davonziehen lassen, so dass sie am Ende mit 29:39 klar unterlagen.

 

Mit einer sehr offensiven Deckung konnten die Spieler von MBSV-Trainer Denis Wandersee den Gastgeber zu Beginn am Spielaufbau hindern. Da sie sich aber im Angriff zu viele Abspielfehler leisteten, konnte Lübbenau über Konter schnell in Führung gehen und sie bis zur 14. Minute auf 8:4 ausbauen. Nach einer vom MBSV genommenen Auszeit lief es beim Gast deutlich besser. Dank einer stabilen Deckung konnte nun Belzig viele Kontertore werfen. Zudem leitete Spielmacher Jonas Galle eingeübte Kombinationen hervorragend ein, die oftmals im Lübbenauer Tor endeten. Er und Matthias Paul fanden auch immer wieder Jannes Wernicke am Kreis, der mit seinen Toren zur Aufholjagd beitrug. So konnte Belzig in der 28. Minute erstmals zum 14:14 ausgleichen und sogar mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen. Unglücklicherweise verletzte sich Georg Wendland aber kurz vor dem Halbzeitpfiff am Fuß und konnte nicht weiter spielen. Es dauerte nach dem Wiederanpfiff keine 30 Sekunden, bis die Spreewälder zum 16:16 ausgleichen konnten. Dann brach sich auch noch Galle den Daumen, so dass auch für ihn das Spiel vorbei war. Der Gastgeber, der sich zur Saison mit zwei Spielern aus der TSG-Ersten verstärkt hatte, nahm in der Folge die Fläminger regelrecht auseinander, so dass am Ende ein 29:39 auf der Anzeigetafel stand und diese Niederlage laut Wandersee „viel zu hoch ausgefallen ist“. Die MBSV-Jungs haben nun vier Wochen Zeit, um sich auszukurieren.

 

Weiter geht es dann am 17. November mit dem Auswärtsspiel beim MTV Wünsdorf 1910.


Mittwoch, 10. Oktober 2018

  

MBSV holt ersten Saisonsieg in Wiesenburg

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger besiegen des SV Blau Weiß Dahlewitz mit 27:24

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Der junge Spielmacher Jonas Galle zeigte mit dem MBSV in der Wiesenburger Halle eine tolle Verbandsliga-Leistung. Foto: Dirk Fröhlich
Der junge Spielmacher Jonas Galle zeigte mit dem MBSV in der Wiesenburger Halle eine tolle Verbandsliga-Leistung. Foto: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Das letzte Aufeinandertreffen der Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig und des SV Blau-Weiß Dahlewitz ist noch gar nicht so lange her. Ende August bezwang die Truppe von Trainer Denis Wandersee den damaligen Pokalgastgeber mit einem Tor Vorsprung. Nun kam Dahlewitz in die Halle im Wiesenburger Flämingstadion und wollte Revanche nehmen. Und obwohl dem MBSV-Coach Denis Wandersee zwei wichtige Stammspieler fehlten, konnten seine Jungs Blau-Weiß erneut schlagen und ihren ersehnten ersten Saisonsieg bejubeln. Diesmal gewannen sie mit 27:24 und verbesserten sich auf den neunten Tabellenplatz der Staffel Süd. Bester Torschütze auf Seiten der Fläminger war Maximilian Kernke mit acht Toren. Für das wichtige dritte Heimspiel der Saison mussten Georg Wendland sowie Hannes Richter absagen. Dank eines breiten Kaders konnten diese Ausfälle aber kompensiert werden. Nachdem die Gäste das erste Tor des Spiels warfen, übernahm der MBSV vor gut 150 Zuschauern die Spielkontrolle. Aus einer sicheren Verteidigung heraus konnte er sofort in den Gegenstoß übergehen und übernahm nach drei Kontertoren durch Kernke mit 3:1 die Führung. Nachdem Belzig in der zwölften Minute bereits mit 8:3 in Front lag, sah sich der Gästecoach zu einer ersten Auszeit gezwungen.

 

Am Spielverlauf änderte sich daraufhin wenig. Der MBSV zog bis zur 16. Minute weiter davon, wobei vor allem der 18-jährige Spielmacher Jonas Galle überzeugte. In der Schlussphase der ersten 30 Minuten verletzte sich Belzigs Abwehrchef Robert Schlünz, der nicht weiterspielen konnte und zur Behandlung ins Krankenhaus musste, am Auge. Dadurch gab es einen kleinen Bruch im Spiel der Fläminger, die zur Halbzeit mit fünf Toren aber immer noch einen recht komfortablen Vorsprung besaßen.

 

Nach dem Wiederanpfiff konnte sich der MBSV wieder leicht absetzen. Dann stellte Dahlewitz seine Deckung offensiver auf 5:1 um. Zudem stand nun ein neuer, kompakter Torwart zwischen den Pfosten der Gäste, so dass sich der Vorsprung der Hausherren bis zur 39. Minute auf 19:15 verringerte. Und in der 50. Minute kam Blau-Weiß sogar bis auf 21:23 heran, so dass der Heimsieg leicht in Gefahr geriet und dabei so mancher Zuschauer in Wiesenburg wohl schon feuchte Hände bekam. Der MBSV behielt in der Schlussphase aber die Nerven, straffte sich und zog bis zur 57. Minute wieder bis auf 26:22 davon, womit das Spiel entschieden war.

Hier überzeugte laut Wandersee vor allem Ludwig Schmeißer, der in dieser brenzlichen Phase zwei Tore aus dem Spiel heraus warf, einen Siebenmeter verwandelte und zwei Zeitstrafen herausholte. So gewann Belzig am Ende mit drei Toren Vorsprung. „Ich hoffe, dass der Knoten bei uns nun geplatzt ist“, meinte Wandersee.


Montag, 01. Oktober 2018*

  

MBSV Übernimmt die Rote Laterne

Handball-Verbandsliga Süd: Bad Belziger unterliegen beim SV Chemie Guben mit 22:35

 

von Markus Alert, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Denis Wandersee konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Guben nicht zufrieden sein. Foto: Marcus Alert
Denis Wandersee konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Guben nicht zufrieden sein. Foto: Marcus Alert

Guben. Die Verbandsliga-Handballer des MBSV Belzig haben am Sonnabend ihr Auswärtsspiel bei Chemie Guben deutlich mit 22:35 (11:18) verloren. Damit übernahm die Truppe von Trainer Denis Wandersee die ungeliebte Rote Laterne. „Wir waren bei den heimstarken Gubenern, die von ihren Fans wie gewohnt lautstark angefeuert wurden, sicherlich in der Außenseiterrolle, doch so hoch dürfen wir natürlich trotzdem nicht verlieren“, so der unzufriedene Trainer. Sein Team habe schlecht in das Spiel gefunden und dann nicht das gezeigt, was man eigentlich wollte.

 

Schnell lagen die Bad Belziger Handballer mit 0:4 zurück. Dreer warf erst nach sieben Minuten das erste Tor für die Gäste. Besser wurde es aber dadurch nicht. Zur Pause betrug der Abstand bereits sieben Treffer, war die Begegnung somit schon frühzeitig entschieden. Die Abwehr stand von Beginn an längst nicht so stabil wie erhofft und offensiv kam man nicht mit dem vorgezogenen Gubener Abwehrspieler zurecht, der immer wieder erfolgreich den Bad Belziger Aufbau störte. Ballverluste führten daher auch immer wieder zu leichten Toren für die Gastgeber.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, unabhängig vom Ergebnis, noch einmal völlig von vorn anzufangen. Trainer Denis Wandersee forderte von seinen Spielern, die Lücken in der Abwehr zu schließen, fester zuzupacken und vorn das Tor besser zu treffen. Auf jeden Fall sollte eine „Klatsche“ verhindert werden. Kurzzeitig konnte der Rückstand auch einmal auf fünf Treffer verkürzt werden. Doch dann zog Chemie Guben wieder Tor um Tor davon.

„Das war nicht das, was ich von der Mannschaft eigentlich erwartet habe“, so nach dem Abpfiff ein unzufriedener Denis Wandersee, der unter der Woche noch Arbeit vor sich hat, um die Unzulänglichkeiten abzustellen und die Mannschaft wieder aufzubauen. Er hofft nun auf das Spiel am nächsten Sonntag. Dann geht es um 16 Uhr auf eigenem Parkett gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz. Das sollte durchaus eine Begegnung auf Augenhöhe werden. Geht es nach Wandersee, werden die ersten Zähler eingefahren.

 

Der Bad Belziger Trainer Denis Wandersee musste bei diesem Auswärtsspiel zwar auf vier bewährte Stammkräfte verzichten, will das aber nicht etwa als Ausrede für die hohe Auswärtsniederlage gelten lassen. „Wir sind mit einem guten Kader in den Spreewald gereist“, so der Coach. Zwölf Spieler seien dabei gewesen, herausgeragt habe allerdings keiner.

Durch den Rückzug von Rot-Weiß Friedland noch vor Saisonbeginn, steht der erste Absteiger der Handball-Verbandsliga bereits jetzt fest. Läuft alles normal, gibt es am Saisonende nur einen zusätzlichen Absteiger. Um die Klasse zu halten, darf man also nach den 20 Liga-Spielen nicht Tabellenschlusslicht sein. Darauf verlassen, dass es insgesamt wieder nur einen Absteiger gibt, sollte man sich auf keinen Fall. Mit dem HV Luckenwalde gibt es derzeit aber immerhin noch eine zweite Mannschaft in der Verbandsliga Süd neben den Bad Belzigern, die mit vier Niederlagen in die noch junge Saison gestartet ist.


Mittwoch, 26. September 2018*

  

MBSV Frauen an der Spitze, MSBV Männer rutschen dagegen in den Tabellenkeller

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer unterliegen Fredersdorf 30:33, MBSV Frauen gewinnen gegen Wildau

 

von Christopher Laak, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Jonas Galle konnte sich gegen Fredersdorf/Vogelsdorf dreimal in die Torschützenliste eintragen. Foto: Dirk Fröhlich
Jonas Galle konnte sich gegen Fredersdorf/Vogelsdorf dreimal in die Torschützenliste eintragen. Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Die Verbandsliga-Handballer des MBSV Belzig haben auch das dritte Spiel der Saison verloren. Vor gut 250 Zuschauern musste sich die Mannschaft von MBSV-Trainer Denis Wandersee der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf mit 30:33 (14:19) geschlagen geben.

„Wir hatten uns gegen diesen Gegner viel vorgenommen und wollten unbedingt die ersten beiden Punkte einfahren“, erklärt der Bad Belziger Trainer.

Und seine Manschaft war anfangs gar nicht so schlecht im Spiel. Bis zum 4:5 (9.) legten die Gäste zwar meist vor, absetzen konnten sie sich aber nicht. Danach erwischten die Hausherren aber ganz schwache vier Minuten und handelten sich einen 4:10-Rückstand ein.

„Wir haben in dieser Phase schlecht gedeckt. Danach wurden wir in der Abwehr etwas offensiver, aber Fredersdorf hatte Antworten parat“, so Wandersee und meint damit vornehmlich das Spiel der Gäste über den Kreis. Immer wieder taten sich Lücken in der Bad Belziger Abwehr auf. Dementsprechend kehrte Wandersee auch zu einer defensiveren Deckung zurück und seine Truppe fand darin zumindest etwas Stabilität. Den Rückstand konnten die Gastgeber bis zur Pause aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Über die Zwischenstände 8:13 und 12:16 wurden beim 14:19 die Seiten gewechselt.

 

Aus der Pause kamen die Kreis- und Kurstädter recht ordentlich. Zwar konnte der Rückstand weiterhin nicht großartig verkürzt werden, aber gerade im Angriff konnten nun einfache Tore erzielt werden. Beim 20:26 (41.) waren die Gäste dennoch auf sechs Tore davon gezogen. Doch es ging ein Ruck durch den MBSV. Maximilian Kernke (2) und Hannes Richter warfen wichtige Tore und beim 23:26 war die Hoffnung auf Punkte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff wieder da. „Die ersten 15 Minuten nach dem Seitenwechsel waren sicherlich unsere besten. Dennoch kamen wir nie richtig an Fredersdorf heran“, fasst Denis Wandersee zusammen.

In der Folge wuchs der Rückstand aber wieder auf sechs Tore an (24:30), auch weil die Belziger den besten Gäste-Akteur Daniel Dimitrow, der gleich elfmal erfolgreich war, nie richtig in den Griff bekamen. „In der Schlussphase haben wir dann zu viele leichte Fehler gemacht und den Ball oft weggeworfen. Ansonsten wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber wir liefen eigentlich immer dem Rückstand vom Anfang hinterher und konnten am Ende nur noch für etwas Ergebniskosmetik sorgen“, so ein enttäuschter Denis Wandersee, der nun mit seinem Team in Guben unbedingt punkten sollte.

Jessica Zithier war gegen Wildau mit zwölf Treffern die überragende Schützin. Foto: Dirk Fröhlich
Jessica Zithier war gegen Wildau mit zwölf Treffern die überragende Schützin. Foto: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. „Der Staffelwechsel scheint uns ganz gut getan zu haben“, ist sich MBSV-Trainer Denis Wandersee nach dem 3. Sieg im 3. Spiel mit seinen Verbandsliga-Handballerinnen sicher. Am Sonntag schlugen die Gastgeberinnen den HSV Wildau mit 27:22 (8:10).

 

Und die MBSV-Damen starteten gut. Hinten wurde ordentlich zugepackt und vorne die sich bietenden Chancen genutzt. Nach 15 Minuten führte das zu einer 5:3-Führung. „Wir kannten Wildau ja aus dem letzten Jahr und sind gut reingekommen. Umso unverständlicher ist es, dass wir nach 15 Minuten nachgelassen haben. Scheinbar wurde der Gegner etwas unterschätzt“, so Belzig-Trainer Wandersee. Wildau deckte offensiver und stellte die Gastgebrinnen vor Probleme. Die Folge war ein 8:10-Rückstand zur Halbzeit.

 

„Ich bin dann in der Kabine auch lauter geworden. Das kam scheinbar an“, verrät Wandersee. Seine Frauen spielten jetzt eine viel besser Abwehr und zeigten sich nun auch im Angriff konsequenter. Aus den Ballgewinnen konnte vor allem Jasmin Melzer immer wieder Kapital schlagen.

 

„Sie hat das gut gemacht und für leichte Kontertore gesorgt. Außerdem bekam Wildau Jessica Zithier nicht in den Griff“, freute sich Wandersee über den 2. Durchgang. über 12:10, 19:15 und 24:19, die Belzigerinnen steuerten einem sicheren Sieg entgegen. „Ausschlaggebend war, dass die Mädels die taktische Marschroute nach der Pause viel besser umgesetzt haben“, so Wandersee.

Anwurfzeit

Ticker

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

22.09.2018

10:00

4710

KL MJD

SV Blau-Weiß Wusterwitz

Märkischer BSV Belzig

23:8

 

 

12:00

Ticker

KL MJC

SV 63 Brandenburg-West

Märkischer BSV Belzig

29:25

 

 

12:20

4710

KL MJD

SV 63 Brandenburg-West

Märkischer BSV Belzig

34:11

So.

23.09.2018

10:00

Ticker

KL WJC

Märkischer BSV Belzig

HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf

35:16

 

 

10:00

4710

KL MJE

Ludwigsfelder HC

Märkischer BSV Belzig

41:1

 

 

12:00

Ticker

BrL MJB

Märkischer BSV Belzig

SV Jahn Bad Freienwalde

36:29

 

 

13:00

4710

KL MJE

Märkischer BSV Belzig

1. VfL Potsdam II

7:17

 

 

13:15

4702

KL WJD

Märkischer BSV Belzig

HSV Falkensee 04 II

12:7

 

 

14:00

Ticker

VL F

Märkischer BSV Belzig

HSV Wildau 1950

27:22

 

 

14:30

4702

KL WJD

Märkischer BSV Belzig

SV 63 Brandenburg-West

20:11

 

 

16:00

Ticker

VL M

Märkischer BSV Belzig

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf

30:33

Mittwoch, 19. September 2018*

  

MBSV muss sich bei erstem Heimauftritt beugen

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Männer unterliegen dem BSV Grün Weiß Finsterwalde 20:28

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Trotz der Niederlage lobte Coach Wandersee die Abwehrarbeit von Robert Schlünz. Foto: Jörgen Heller
Trotz der Niederlage lobte Coach Wandersee die Abwehrarbeit von Robert Schlünz. Foto: Jörgen Heller

Bad Belzig. Für die hohe Auftaktniederlage in der Verbandsliga Süd beim HSG Schlaubetal-Odervorland wollten sich die Handballmänner des Märkischen BSV Belzig am Sonntag vor den heimischen Fans eigentlich rehabilitieren. Daraus wurde aber nichts. Der zweite Gegner der neuen Saison, BSV Grün-Weiß Finsterwalde, entpuppte sich ebenfalls als eine hohe Hausnummer, so dass die Fläminger am Ende mit 20:28 (9:12) unterlagen und sich auf dem zehnten Tabellenplatz einreihen. Bester MBSV-Torschütze war Georg Wendland mit sechs Toren. 


Den Gast aus Finsterwalde erwartete man mit robuster Spielweise und schnellem Konterspiel. MBSV-Trainer Denis Wandersee stellte seine Truppe mit einer offensiven 5:1-Deckung gut darauf ein und begann vor über 200 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle vielversprechend. In der zehnten Spielminute warf Matthias Paul das Tor zur 4:2-Führung. In der Folge wog das Spiel hin und her. Grün-Weiß konnte ausgleichen und ebenfalls kurzzeitig die Führung übernehmen, ehe die Hausherren in der 24. Minute wieder mit zwei Toren in Front lagen (8:6).

Aus, vor allem dem Belziger Coach unerklärlichen Gründen, nahmen seine Jungs dann aber das Tempo aus ihrem Spiel. Wandersee versuchte sie in einer zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit genommenen Auszeit darauf aufmerksam zu machen. Individuelle Fehler der Gastgeber in den verbleibenden Minuten bescherten Finsterwalde aber drei Kontertore, so dass sie zur Pause wie aus dem Nichts mit 9:12 zurück lagen.

Für die zweiten 30 Minuten ließ Wandersee seine Mannschaft mit der offensiven Deckung weiterspielen, mit dem Verweis, das Tempo hochzuhalten. Seine Jungs erwischten aber keinen guten Start und mussten den Gegner innerhalb der ersten fünf Minuten bis auf 10:17 davon ziehen lassen. „Da war das Spiel eigentlich fast schon entschieden“, musste Wandersee feststellen. Die Belziger fanden gegen die physisch überlegenen Grün-Weißen einfach keine Mittel, deren Deckung zu knacken. In der verbleibenden eigentlich noch langen Spielzeit, kam der MBSV nur noch dreimal bis auf fünf Tore heran. Mehr war aber nicht drin, denn Finsterwalde verwaltete seinen Vorsprung clever. So wurde es am Ende eine deutliche 20:28-Niederlage. „Nach einer guten ersten Halbzeit kam gegen den Favoriten nach dem Wiederanpfiff von uns einfach zu wenig“, meinte Wandersee, der hinzufügte. „Nun haben wir unser schweres Anfangsprogramm aber so gut wie hinter uns gebracht.“



Die MBSV-Frauen machten es dagegen viel besser. Sie setzten sich am Samstag im Verbandsliga-Auswärtsspiel beim Elsterwerdaer SV 94 deutlich mit 25:14 durch. Zur Pause lagen die ebenfalls von Wandersee trainierten Spielerinnen bereits mit 13:10 in Front. Torgarantinnen in der Niederlausitz waren Josefine Hoffmann mit acht Toren und Jessica Zithier mit sieben Treffern.

 

ERGEBNISSE DER MBSV MANNSCHAFTEN VOM WOCHENENDE

Anwurfzeit

Ticker

Team

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

Sa.

15.09.2018

12:00

Ticker

KL WJC

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst

Märkischer BSV Belzig

21:21

 

 

16:00

Ticker

VL F

Elsterwerdaer SV 94

Märkischer BSV Belzig

14:25

So.

16.09.2018

11:10

Ticker

KL MJD

HV GW Werder e.V.

Märkischer BSV Belzig

33:15

 

HEIMSPIEL

12:00

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Mittwoch, 05. September 2018

  

Mit gelungener Revanche in die neue Spielzeit

Handball-Verbandsliga Süd: MBSV-Frauen besiegen Eintracht Ortrand 19:18

 

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Torfrau Sara Kleetz und ihre Vorderleute konnten viele Abschlüsse des Gegners vereiteln. Foto: Jörgen Heller
Torfrau Sara Kleetz und ihre Vorderleute konnten viele Abschlüsse des Gegners vereiteln. Foto: Jörgen Heller

Ortrand. Eine richtig lange Anreise mussten die Handballfrauen des Märkischen BSV zum ersten Saisongegner der Verbandsliga Süd auf sich nehmen. Zum Auftakt waren sie nach einer zweieinhalbstündigen Anfahrt beim SV Eintracht Ortrand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu Gast. Die Reisestrapazen hatten sich aber gelohnt. Die Belzigerinnen konnten sich nämlich mit 19:18 (10:8) behaupten und sich damit für die erteilte Niederlage an selber Stelle eine Woche zuvor revanchieren.

In Ortrand waren die MBSV-Mädels nämlich zur ersten Landespokalrunde zu Gast und unterlagen mit einem kleinen Kader knapp mit 11:12. Diese Niederlage fiel aber in den Augen des Trainers Denis Wandersee, der ab dieser Saison vom ehemaligen Männercoach Harry Kernke wertvolle Unterstützung bekommt, nicht ins Gewicht. Denn Hautaugenmerk liegt auf der Verbandsliga.

Um gleich einen erfolgreichen Auftakt hinlegen und Revanche für die Pokalniederlage nehmen zu können, reiste eine schlagkräftige Belziger Truppe mit zwölf Spielerinnen nach Ortrand.

 

Die Startformation lieferte sich mit dem Gastgeber zu Beginn ein sehr ausgeglichenes Spiel. Nach und nach konnte sich der MBSV aber einen Vorsprung erspielen. Coach Wandersee ließ seine Abwehr in 6:0-Formation spielen und zwang den Gegner somit zu Rückraumwürfen. So sollte die Verteidigung sowie Torfrau Sara Kleetz Bälle abfangen und über Konter zum Torerfolg kommen.

 

 

 

Dieser Plan ging auf. Denn bis zur 20. Spielminute wuchs der Vorsprung Belzigs auf fünf Tore an. Den vermochten die Gastgeberinnen aber bis zur Halbzeitpause noch auf 8:10 zu verkürzen. 

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der SV Eintracht, der nun versuchte die Flämingerinnen mit einer sehr aggressiven Spielweise einzuschüchtern, konnte recht schnell ausgleichen. „Das war nun eher ein robustes Kampfspiel, als feine Handballkost“, beobachtete Wandersee, der auch einige Schiedsrichter-Entscheidungen monierte: „Es wurden doch auffällig viele Siebenmeter-Entscheidungen gegen uns gepfiffen.“

 

Die Belziger Mädels zogen aber weiter ihr Spiel auf und konnten vor allem über die rechte Seite durch Janine Mattner immer wieder ins gegnerische Tor treffen. Sie war es dann auch, die in der 58. Minute das entscheidende Siegtor warf und mit sieben Treffern beste MBSV-Schützin an diesem Tag war. „Das war ein perfekter Abschied von Janine, da sie uns in der Hinrunde nun wegen eines Auslandsemesters fehlen wird“, meinte Wandersee. „Letztlich war das bei dem erwartet schweren Auftaktspiel eine erfreulicher Ausgang für uns“, meinte der Coach abschließend.


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