Berichte 1.Männer

Team beweist große Moral

MBSV Belzig - MTV Wünsdorf 29:24 | aus MAZ, Fläming Echo

Ohne Druck putzten die Kurstädter Hausherren den Spitzenreiter auf ihrem Parkett weg.
Es kamen nicht so viele Zuschauer wie üblich zum Heimspiel der Männer des Märkischen Ballsportvereins Belzig. Die den Weg in die Albert-Baur-Halle gefunden hatten, sahen einen stark aufspielenden Gastgeber, der sich sensationell gegen Tabellenführer der Verbandsliga Süd, MTV Wünsdorf mit 29:24 (15:14) durchsetzen konnte. Bester MBSV-Werfer war einmal mehr Matthias Pauls mit acht Treffern. Nach dem besiegelten Abstieg der Bad Belziger Handballer wollten diese sich zuhause gegen den Tabellenführer vor heimischem Publikum noch einmal gut verkaufen. Gleich zu Beginn gelang das dem MBSV bestens. Harry Kernkes Truppe spielte seine Angriffe gut aus und lag schnell in Front. Beim 9:4 für den Gastgeber nahm der überraschte Wünsdorfer Coach eine Auszeit und stellte sein Team um. Die Gäste wurden daraufhin stärker und kämpften sich bis zum 13:13 heran. Nach einer Auszeit Bad Belzigs agierten die Kurstädter wieder konzentrierter und gingen mit einem Tor Vorsprung (15:14) in die Pause. Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams auf Augenhöhe bis zum 18:18. Danach konnte sich der MBSV kontinuierlich absetzen. Das Angriffsspiel funktionierte hervorragend. Zudem konnte Keeper Dominik Dehne mit starken Paraden und gehaltenen Siebenmetern seinem Team einen starken Rückhalt bieten. Letztendlich brachten die Hausherren die Partie sauber über die Zeit und siegten souverän mit 29:24 gegen den designierten Aufsteiger. "Heute hat der komplette Kader in einer hart geführten Partie stark gespielt und große Moral bewiesen. Wir haben uns trotz unseres letzten Platzes gegen Wünsdorf nicht hängen lassen", meinte Harry Kernke.
Bericht der Wünsdörfer Wölfchen...hier


Dominik Dehne mit starken Paraden

BSG Stahl Eisenhüttenstadt - MBSV Belzig 21:20 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männer des Märkischen Ballsportvereins Belzig waren bei der BSG Stahl Eisenhüttenstadt zu Gast. Dort lieferten die Kurstädter eine starke Partie ab, mussten sich dennoch am Ende knapp mit 20:21 (11:14) geschlagen geben. Bester Werfer des MBSV war Christopher Dümchen mit sechs Toren.
Die Bad Belziger Ballwerfer waren in Eisenhüttenstadt nach der hohen Pleite vom vorigen Spieltag gegen LHC Cottbus II eigentlich auf Wiedergutmachung aus. Sie wussten aber, dass der Gastgeber mit seinem robusten Auftreten ein schwerer Gegner werden würde. Zu Spielbeginn machten die Kurstädter eine gute Figur. Stahl lag stets nur ein Tor vorn und der MBSV glich bis zum Stand von 5:5 wieder aus. Ab der 16. Spielminute konnte sich der Gastgeber aber absetzen. Die Spieler von MBSV-Coach Harry Kernke schlossen im Angriff zu früh ab und der Gegner konnte durch seine verwandelten Kontertore jetzt klar in Führung gehen. Bad Belzig ließ Eisenhüttenstadt aber nicht davonziehen. Die Gäste bewiesen Kampfgeist und kamen bis auf 9:11 wieder heran. Darauf fabrizierten die Kurstädter aber wieder technische Fehler und die robuste Deckung des Gastgebers verhinderte Tore des MBSV. So stand es zur Pause 11:14 aus Sicht der Gäste. Zu Beginn der zweiten Hälfte fand der MBSV gut in die Partie. Ralf Gutzmer und Christopher Dümchen bildeten nun einen neuen Mittelblock, der sehr effizient war. Bad Belzig konnte den Vorsprung der BSG klein halten. Überragend agierte nun der erst 17-jährige Dominik Dehne, der mit starken Paraden ein ums andere Mal einhundertprozentige Chancen des Gegners vereiteln konnte. So hatte der MBSV zwei Minuten vor Spielende sensationell den 20:20-Ausgleich herstellen können. Dann wurden die Kurstädter aber schludrig, vergaben einen Siebenmeter und Freiwürfe. Dem Gegner gelang aber auch erst 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 21:20. Der MBSV hatte also noch eine halbe Minute Zeit, wenigstens den Ausgleich herzustellen. "Zu dieser Zeit wurden wir durch beide Schiedsrichter eindeutig benachteiligt", sagte Harry Kernke. Beispielsweise wurde dem MBSV in dieser spielentscheidenen Phase ein Vorteil verwehrt. Dann vergab fünf Sekunden vor Schluss auch noch ein Bad Belziger eine große Torchance, wodurch die knappe Niederlage feststand. Trotz der Pleite hob Harry Kernke die Deckungsarbeit seiner Mannschaft hervor. Ein großes Lob erteilte er auch dem jungen MBSV-Torhüter: "Der Dominik Dehne hat heute wirklich stark gehalten." Nun hat der MBSV drei Wochen Spielpause. Die nächste Partie steht am 22. April zuhause gegen MTV Wünsdorf an.


Gastgeber bricht ein

MBSV Belzig - LHC Cottbus II 23:36 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männer des Märkischen Ballsportvereins Belzig empfingen am 18. Spieltag der Verbandsliga Süd die Zweite des LHC Cottbus. In der heimischen Albert-Baur-Halle mussten die Bad Belziger Handballer eine hohe 23:36 (13:16)-Niederlage einstecken, womit der Klassenerhalt wohl nicht mehr möglich ist. Cottbus kam mit einer sehr schlagkräftigen und schon optisch physisch überlegenen Mannschaft in den Fläming. In den Reihen der Lausitzer waren Spieler, die früher höh-erklassig aktiv waren. Zudem verstärkten einige A-Junioren das Reserveteam. So wurde der Gastgeber zu Spielbeginn gleich eiskalt erwischt. Cottbus spielte seine Angriffe sauber herunter und schon stand es 3:0 für die Gäste. Bad Belzig fing sich danach kurzzeitig und konnte noch einmal ausgleichen (3:3). Nach 17 Minuten lagen die Gäste aber schon mit 13:8 in Front und gaben ihre Führung nicht mehr ab. MBSV-Trainer Harry Kernke monierte in der anschließenden Auszeit die fehlende Angriffsstärke seiner Jungs ohne Kombinationen im Spielaufbau. Nach dieser Ansprache fanden sich die Kurstädter wieder und konnten kurz vor der Pause bis auf 13:15 verkürzen. Kurz darauf vergaben sie aber zwei einhundertprozentige Torchancen, die der LHC mit Kontern bestrafte und mit 16:13 in die Pause ging. Erwähnen muss man auch den starken Keeper der Gäste, der viele gute Möglichkeiten der Hausherren mit starken Paraden vereitelte. Nach einer Kabinen-Ansprache des Trainers versuchte der MBSV zu Beginn der zweiten Hälfte begangene Spielfehler zu korrigieren. Nach dem 23:16 für den LHC in der 37. Minute knickte Bad Belzig aber ein. In den folgenden zehn Spielminuten gelang den Kurstädtern kein Tor und Cottbus baute seine Führung auf 29:16 aus. "Man darf sich zuhause nicht so aufgeben", kritisierte Harry Kernke das Auftreten seiner Mannschaft in Halbzeit zwei. Auch eine Ergebniskosmetik vor den heimischen Fans funktionierte nicht mehr. "Alle Veränderungen haben nichts mehr genutzt", so der Coach. So endete das Spiel 23:36 aus Sicht des Gastgebers. Für Harry Kernke war trotz dieses Auftritts seines Teams Christopher Dümchen ein Lichtblick. Der Rückraumspieler agierte verglichen mit den vorigen Partien deutlich verbessert. Mit fünf Treffern war er zudem der beste Kurstädter Torschütze an diesem Spieltag.


Ein nächster Erfolg

Germania Massen - MBSV Belzig 27:28 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männer des Märkischen Ballsportvereins Belzig haben am Sonnabend für ihren zweiten Sieg in Folge gesorgt. Nach ihrem Heimerfolg über Senftenberg setzten sich die Kurstädter nun über Germania Massen mit 28:27 (14:15) hinweg. Die meisten Tore für den MBSV warfen mit jeweils sieben Treffern Nico Piercinski und Thomas Lang. Vor der Partie war dem Bad Belziger Coach Harry Kernke noch ein wenig unwohl zumute. Mit Dominik Dehne hatte er in der Verbandsliga-Partie in Massen nur einen Torwart in petto. Sein Team sprühte nach dem vorigen Sieg aber vor Selbstbewusstsein und brannte nach der 28:31-Auswärtsniederlage im Hinspiel auf einen Erfolg gegen den Tabellen-Vorletzten. Mit dieser Einstellung legten die Gäste los. Nach zwei Minuten lagen sie mit 3:0 in Front. Erst beim Stand von 5:2 für die Kurstädter wachte Massen auf, wurde stärker und konnte nach zwölf Minuten ausgleichen (7:7). Der MBSV schloss in dieser Phase zu früh ab, wodurch sich viele Kontertore für den Gastgeber ergaben. Beim Stand von 12:8 für Massen nahm Harry Kernke eine Auszeit und mahnte seine Truppe zu mehr Ruhe im Aufbauspiel. Diese Worte setzten die Spieler gut um und glichen kurz vor der Pause wieder aus (12:12). Nach der ersten Halbzeit stand auf der Anzeigetafel 15:14 für Massen. In der Kabine erinnerte der MBSV-Trainer seine Spieler daran, dass sie in den vorigen Partien vor allem in der zweiten Hälfte besser waren. So legten sie gleich nach Wiederanpfiff beherzt los und nach 34 Minuten lagen sie wieder deutlich mit 20:15 vorne. Elf Minuten darauf befanden sich die Kurstädter noch mit 24:12 in Führung. Danach kam Massen wieder heran und konnte nach 50 Minuten wieder ausgleichen (25:25). Begründet war die Schwächephase mit einer Umstellung in den Bad Belziger Reihen. Matthias Paul musste nach einer starken Prellung ausgewechselt werden. Zudem musste Christopher Dümchen nach seiner dritten Zweitstrafe die Platte (Rote Karte) verlassen. Vor einem erneut drohenden Rückstand fasste sich Matthias Paul ein Herz und kam trotz Schmerzen zurück in die Mannschaft, was ihr Sicherheit verlieh. Zudem zeigte nun Dominik Dehne ein paar starke Paraden. Folgerichtig ging der MBSV wieder in Führung. Kurz vor Spielende stand es 27:27. Noch waren 30 Sekunden zu spielen und Bad Belzig befand sich im Angriff. Diesmal schlossen die Gäste aber nicht überhastet ab, sondern bauten ruhig auf und suchten ihre Torchance. Dann war es Kevin Senst, der zehn Sekunden vor dem Abpfiff mit seinem Treffer den Auswärtserfolg des MBSV besiegelte (28:27). "Die Jungs haben sich enorm gefreut über das Erreichte", sagte Harry Kernke. In seinen Augen hatten sie allen Grund dazu. "Insgesamt war das heute eine wirklich tolle, geschlossene Mannschaftsleistung. Endlich hat auch mal die Abstimmung in der Abwehr funktioniert", fügte der MBSV-Coach an. Nun schaut die Mannschaft schon in Richtung der anstehenden Partien. "Natürlich warten noch ein paar dicke Brocken auf uns in dieser Saison. Wir wollen aber auf keinen Fall ein Spiel abschenken", so Harry Kernke. Ihre derzeitige gute Form wollen die Kurstädter Ballwerfer am Sonntagnachmittag bestätigen. Dann kommt der LHC Cottbus II in die Albert-Baur-Halle.


Rechnerisch ist alles möglich

MBSV Belzig - HSV Senftenberg 34:28 | aus MAZ, Fläming Echo

Bange machen gilt nicht beim Märkischen Ballsportverein. Am Sonntag kämpfte die Männermannschaft in heimischer Halle gegen den HSV Senftenberg und gewann die Partie mit 34:28. Obwohl das Team von Trainer Harry Kernke abgeschlagen am Tabellenende der Verbandsliga steht, geht es keinesfalls mutlos in die letzten Spiele der Saison. Rechnerisch ist sogar noch der Klassenerhalt möglich. Am Sonntag überzeugten die Bad Belziger vor allem mit großem Kampfgeist. Der HSV Senftenberg wollte unbedingt gewinnen, um nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. Die beiden letzten Teams der Verbandsliga steigen am Ende der Saison ab. Darum kämpften die Gäste verbissen um jedes Tor. Eine schnelle Zweitoreführung des MBSV konterten sie mit zwei Treffern ihrerseits. Unruhe machte sich in der 24. Minute in den Reihen des MBSV breit. Nico Piercinski sah nach einem groben Foul, bei dem sein Gegenspieler einen halben Zahn verlor, die Rote Karte und zwang so seinen Coach, die Mannschaft umzustellen. Bis zum Halbzeitpfiff konnte sich kein Team absetzen und so ging es mit 15:15 in die Kabinen. Wie so oft in dieser Saison war die Defensive die Schwachstelle des Gastgebers. "In der Pause habe ich meine Spieler mental aufgelockert", sagt MBSV-Trainer Harry Kernke. "Für uns geht es eigentlich um nichts mehr. Wir können ganz befreit aufspielen." Das machte sein Team in Durchgang zwei auch. Schnell führte es mit 19:15. Auch wenn die Senftenberger ausgleichen konnten, ließen sich die Gastgeber die Butter nun nicht mehr vom Brot nehmen. Grund dafür war auch das starke Auftreten von Andreas Korth, der die Abwehr deutlich stabilisierte. Auch vorne klappte nun mehr, und als die Gäste ihre Abwehr sechs Minuten vor Spielende umstellten, spielten sie dem MBSV damit perfekt in die Karten. Der fand nun immer besseren Zugang zum gegnerischen Tor und machte am Ende den Sieg perfekt. Zwei Spieler ragten aus dem sehr guten Ensemble des MBSV noch heraus: Thomas Lang und Maik Fricke.


Atemberaubende Aufholjagd

SC Trebbin - MBSV Belzig 30:29 | aus MAZ, Fläming Echo

Im Hinspiel der laufenden Verbandsliga-Saison rangen die Männer des Märkischen Ballsportvereins Belzig dem SC Trebbin noch ein Unentschieden ab. Diesmal waren die Kurstädter Ballwerfer beim Tabellendritten zu Gast. Nach einer verkorksten ersten Halbzeit und einer bravourösen Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt mussten sie am Ende bei den Trebbinern eine knappe 29:30 (12:20)-Niederlage einstecken. Bester Werfer des MBSV war Matthias Paul mit acht Toren. Die Bad Belziger Handballer nahmen sich vor, sich bei den starken Trebbinern gut zu verkaufen. Viele Teams sind dort schon baden gegangen. Der MBSV wusste, wie in der Hinrunde praktiziert, dass man den Gastgeber ärgern kann. Aber nur wenige Minuten nach Spielbeginn verpufften diese Hoffungen. Die Kurstädter knüpften an ihre Schwächen aus den vorigen Partien an. Sie fabrizierten wieder viele technische Fehler im Spielaufbau, die der Gegner postwendend mit Kontern bestrafte. Zudem traten Harry Kernkes Spieler bei der Deckungsarbeit wieder zu spät heraus, wodurch den Trebbinern ihr Aufbau leicht gemacht wurde und folgerichtig Tore des Gastgebers die Folge waren. "Technisch hat uns der Gegner in der ersten Hälfte auseinandergenommen", meinte der MBSV-Coach. Zum Ende des ersten Abschnittes musste er auch noch Christopher Dümchen herunternehmen. Der Rückraumspieler bekam zweimal die Gelbe Karte zu sehen, wodurch er rotgefährdet war. So lagen die Kurstädter zur Pause mit 12:20 aussichtslos zurück. In der Kabine waren viele Spieler frustriert wegen einer erneut drohenden Niederlage. Der Trainer ermahnte sein Team, sich nicht aufzugeben und erklärte seinen Jungs, worauf sie im restlichen Spielverlauf achten sollen, um vielleicht noch den Anschluss zu finden. Harry Kernke stellte die Deckung um. Er nahm Maik Fricke aus der Abwehr und setzte nun auf Andreas Korth. Auch stand anstatt wie in Hälfte eins Lars Erhardt jetzt Dominik Dehne zwischen den Bad Belziger Pfosten. Diese Umstellungen trugen Früchte. Die Deckung stabilisierte sich und der neue Keeper glänzte mit vielen guten Paraden sowie mit vereitelten Sieben-meter-Würfen der Trebbiner. Sicher dachte der Gastgeber auch nach seiner hohen Führung zur Pause, nun einen Gang zurückschalten zu können. Da sah er sich getäuscht. Der MBSV spielte nun wie verwandelt. In Spielminute 47 lag er nur noch 22:27 zurück. Und fünf Minuten vor Spielende gelang Bad Belzig sogar der Ausgleich zum 27:27. Dann sah Harry Kernke sein Team einige Male klar benachteiligt. Freiwürfe und klare Siebenmeter wurden nicht gegeben. Auch wurde ein wichtiger Kurstädter Angriff aufgrund eines Stürmerfouls beendet. So kassierten die Gäste beim Stand von 28:30 in der Schlusssekunde noch ein Tor Trebbins, womit die äußerst knappe Pleite besiegelt war. "Im zweiten Abschnitt haben wir gezeigt, was wir wirklich können. Diese Aufholjagd war atemberaubend", meinte der Coach. "Trebbin hat aber wegen unserer grottenschlechten ersten Halbzeit verdient gewonnen", fügte Harry Kernke an. Hervorheben wollte er Thomas Lang, der in schwierigen Situationen sein Team immer wieder wachrüttelte, und auch Dennis Wandersee. Der junge MBSV-Spieler zeigte starke Angriffsaktionen und kommt in den Augen des Trainers immer besser in Fahrt. Am Sonntagnachmittag empfangen die Kurstädter dann den derzeitigen Tabellensiebten HSV Senftenberg.


Initialzündung ausgelassen

MBSV Belzig - HC Spreewald II 27:35 | aus MAZ, Fläming Echo

Zu viele technische Fehler und ein ungeduldiger Spielaufbau verhinderten einen Heimerfolg der Hausherren. Viele Zuschauer waren am Sonntagnachmittag in die Albert-Baur-Halle gekommen, um die Männer des Märkischen Ballsportvereins zu einem Sieg zu verhelfen. Dort mussten sie aber mit zusehen, wie ihr Team gegen den HC Spreewald II mit 27:35 (14:17) die in der Verbandsliga Süd so wichtig gewesenen Punkte abgeben musste. Lars Erhardt zeigte Mitte des zweiten Spielabschnittes unter dem Jubel der ungefähr 150 Heimfans großartige Paraden. Sie hätten für den MBSV eine Initialzündung sein müssen. Stattdessen vergeigten die Kurstädter im Gegenstoß wichtige Bälle, wodurch der Spreewälder Gegner davonzog und schließlich die Partie überlegen gewann. Aber dazu später mehr. In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Teams ab und spielten auf Augenhöhe. Nach fünf Minuten stand es 3:3. Danach vergab Bad Belzig ein paar hundertprozentige Torchancen. Postwendend wurden die liegengelassenen Möglichkeiten vom derzeitigen Tabellen-Achten immer mit einem Gegentor be- straft. So lag der MBSV nach 15 Minuten mit 7:11 zurück. Spreewald verwaltete nun seinen Vier-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeitpause, in die sich die Mannschaften mit 14:17 verabschiedeten. Für die zweite Spielhälfte stellte MBSV-Coach sein Team um, um den Gegner nicht davonziehen zu lassen. Seine Jungs agierten bei der Verteidigungsarbeit aber nicht offensiv genug. Sie traten zu spät heraus, wodurch der HC in Ruhe sein Aufbauspiel aufziehen konnte. Die Kurstädter gaben sich aber noch nicht geschlagen. Nach 40 Minuten konnten sie den Abstand auf 21:24 verkürzen. Zu diesem Zeitpunkt war für den Gastgeber alles noch drin. Lars Erhardt kam nun für Dominik Dehne ins Tor und in der oben beschrieben Spielszene konnte der MSBV trotz seiner guten Paraden nicht zum HC aufschließen. Das schnelle Umschalten funktionierte bei seinen Teamkollegen nicht. Technische Fehler schlichen sich ein und den Gästen gelangen sechs Tore in Folge. "Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel für uns erledigt" meinte Harry Kernke. Sein Team betrieb nun nur noch Ergebniskosmetik und musste am Ende eine deutliche 27:35-Heimpleite verdauen. "Spreewald war hier heute im Angriff wie auch in der Verteidigung eindeutig die bessere Mannschaft. Sie waren uns körperlich und auch spielerisch überlegen", resümierte der MBSV-Trainer. Ein wenig monierte er aber auch die Schiedsrichterleistung. "Auch wenn das nicht ausschlaggebend war, die beiden Referees ließen in meinen Augen zu viel Härte des Gegners zu", so Harry Kernke. Bei klaren Tätlichkeiten im Aufbauspiel des MBSV ließen die Schiedsrichter einfach weiterspielen. Dadurch sah er seine Mannen oft im Nachteil. Hervorheben muss man wieder die Leistung des Rückraumspielers Matthias Paul. Er hatte mit seinen neun Treffern großen Anteil daran, dass der MBSV vor dieser tollen Zuschauerkulisse nicht noch mehr unterging. Am Sonnabend steht für die Kurstädter Ballwerfer das nächste Punktspiel an. In einer Nachholpartie treten sie beim gegenwärtigen Tabellen-Zehnten, HSV Senftenberg an. "Wir haben gegen den HSV in der Vergangenheit eigentlich immer gut ausgesehen. Wir müssen im Spielaufbau einfach noch geduldiger werden, dann haben wir dort auch eine Chance", so Harry Kernke .


Die Pfeife nicht gefunden

SV Blau Weiss Dahlewitz - MBSV Belzig 28:27 | aus MAZ, Fläming Echo

Eine Grüne Karte für eine Auszeit war in der Begegnung am Ende mit spielentscheidend.
Die Männer des Märkischen Ballsportvereins mussten am Sonntag beim SV Blau-Weiß Dahlewitz antreten. Dort unterlagen sie denkbar knapp mit 27:28. Noch zur Halbzeit lagen die Kurstädter mit 14:11 in Front. Der Coach der märkischen Ballsportler, Harry Kernke, war in der Partie gegen Dahlewitz verhindert. Für ihn sprang der ehemalige Trainer der Männermannschaft, Gerd Weyhrauch, ein. Er stellte die Mannschaft gegen den bis dahin auf Tabellenplatz sieben rangierenden Gegner sehr gut auf. So übten die Kurstädter gleich zu Spielbeginn ordentlich Druck auf die Dahlewitzer aus. Sie überzeugten im Angriffsspiel genauso wie bei der Verteidigungsarbeit. "Die Jungs zeigten eine richtig gute erste Halbzeit", sagte Gerd Weyhrauch. So verschwand der MBSV absolut verdient mit 14:11 in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt fingen bei den Kurstädtern die Abwehrreihen an, löchrig zu werden. Die Dahlewitzer gewannen an Spielstärke und konnten den Abstand immer mehr verkürzen. Folgerichtig fiel der Ausgleich (17:17). Danach wechselte die Führung immer wieder. Kein Team konnte sich zwingend absetzen. So stand die Partie bis zum Ende auf Messers Schneide. Kurz vor dem Ende lag der Gastgeber mit 28:27 in Führung. Noch dreißig Sekunden waren zu spielen. Der MBSV-Keeper Lars Erhardt schnappte sich nach einer vergebenen Chance des Gastgebers den Ball und passte ihn zu Nico Pierzinski, der es nun in der Hand hatte, noch den Ausgleich herzustellen. Daraufhin ertönte ein Pfiff vom Kampfgericht. Alle schauten sich verwundert an. Die beiden Schiedsrichter sowie die Trainer schritten zum Kampfrichter. Der meinte, der Dahlewitzer Coach hätte eine Grüne Karte für die letzte Auszeit des Gastgebers auf den Tisch gelegt. Er fand in diesem Moment aber seine Pfeife nicht. Daraufhin wurde die Zeit zurückgesetzt und die Dahlewitzer bekamen den Ball zugesprochen. So spielte der Gastgeber dankbar die restlichen Sekunden herunter und der MBSV musste somit die knappe Niederlage verdauen. "Auch wenn Dahlewitz in Hälfte zwei besser war, das war einfach nicht gerecht. Die Mannschaft hat eine hervorragende kämpferische Leistung abgeliefert. Einen Punkt hätten sie mindestens verdient gehabt", so Gerd Weyhrauch. Hervorheben wollte er die Leistungen von Matthias Paul, Nico Pierzinski, Christoph Dümchen und Thomas Lang, die mit ihren Treffern den MBSV stets im Spiel hielten.
Am kommenden Spieltag haben die Bad Belziger nach drei Auswärtsspielen in Folge endlich wieder Heimrecht. Am Sonntag, dem 12. Februar, empfangen sie in der heimischen Albert-Baur-Halle den HC Spreewald II.


"Unter aller Kanone"

HV Calau - MBSV Belzig 46:36 | aus MAZ, Fläming Echo

Es war das erwartet schwere Spiel für die Männer des Märkischen Ballsportvereins. "Die Calauer, muss man sagen, waren meinen Spielern in allen Belangen überlegen", resümierte MBSV-Coach Harry Kernke. Seine Mannschaft unterlag am Samstagabend bei den starken Calauern mit 36:46 (19:24). Bester Werfer der Kurstädter war Kevin Senst mit acht Toren. Harry Kernke konnte in Calau personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Ralf Gutzmer fehlte aus beruflichen Gründen und kurzfristig war auch noch sein erster Keeper Lars Erhardt erkrankt. Die Calauer nahmen sich gleich zu Beginn des Punktspiels der Verbandsliga-Süd die MBSV-Stammkraft Matthias Paul vor. Den versuchten sie per Manndeckung auszuschalten, um somit den Spielaufbau der Gäste zu stören. Dem HV-Ballwerfern gelang auch der bessere Start auf ihrem Parkett. Schon nach drei Minuten führten sie 3:0. Unglücklich begannen dagegen die Kurstädter. Der Pfosten des Gastgebers verhinderte ein paar Mal den Anschluss des MBSV. Calau machte offensiv weiter und nach zehn Spielminuten stand es schon 9:3 für den HV. Statt ihre Angriffe gegen den körperlich überlegenen Gegner ruhig aufzubauen, schlossen die Bad Belziger oft zu überhastet ab und blieben somit ohne Torerfolg. Zudem konnten sie den Angriffen der Gastgeber wenig entgegensetzen. "Meine Spieler bekamen bei der Verteidigungsarbeit die Calauer einfach nicht in den Griff", meinte Harry Kernke. Dann konnte sich Matthias Paul aus der Manndeckung lösen und Bad Belzig wurde besser. Nach 15 Minuten konnten die Kurstädter bis auf 8:13 verkürzen. Bei diesem Fünf-Tore-Rückstand blieb es bis zur Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff schaltete Calau noch einen Gang zu und machte viele einfache und schnelle Tore. Erst sechs Minuten waren im zweiten Spielabschnitt heruntergespielt und es stand schon 29:20 für den Gastgeber. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden. Nun kam es zu unnötigen kleinen Unsportlichkeiten auf beiden Seiten. "Den Vorwurf muss ich meinem Team machen, dass es sein Spiel trotz der Niederlage vor Augen nicht ruhig runtergespielt hat" so der MBSV-Trainer. Zwischenzeitlich war Calau bis auf dreizehn Tore Vorsprung davongezogen. Bad Belzig konnte diesen großen Abstand noch einmal verkürzen. Am Ende verloren die MBSVler aber deutlich mit 36:46 in Calau. "Auch wenn es gegen einen starken Gegner ging, 46 Gegentore kann man einfach nicht akzeptieren", meinte Harry Kernke. "Unsere Deckung war gegen Calau unter aller Kanone. Wir waren geistig gegen den schnellen Gener die ganze Zeit zu träge" fügte er an. Schon am Sonntag muss der MBSV in seinem dritten Auswärtsspiel in Folge beim SV Blau-Weiß Dahlewitz antreten. Bis dahin will der Coach mit seinen Mannen noch an ihrer löchrigen Deckung arbeiten, um somit Angriffsversuche des kommenden Gegners, der auf Tabellenplatz sieben rangiert, einschränken zu können.


Pleite gegen Vorletzten

HV Luckenwalde 09 - MBSV Belzig 34:31 | aus MAZ, Fläming Echo

Die erste Männermannschaft des Märkischen Ballsportvereins Belzig fuhr am Sonnabend zum Auswärtsspiel nach Luckenwalde. Beim Tabellen-Vorletzten wollte sie an ihren ersten Saisonsieg Ende 2011 gegen Ruhlsdorf anknüpfen, um endlich die Schlusslaterne der Verbandsliga Süd abgeben zu können. Nach einem sehr schnellen Spiel, in dem beide Teams auf Augenhöhe agierten, ging den Kurstädtern zum Ende aber die Luft aus
und sie unterlagen gegen HV Luckenwalde 09 vor rund 200 Zuschauern mit 31:34 (15:17). Bester Werfer des MBSV war Maik Fricke mit sieben Treffern. Beide Teams ließen sich zu Beginn der Partie keine Zeit zum Abtasten, sondern legten gleich wie die Feuerwehr los. Schon nach fünf Spielminuten stand es 5:5. Der MBSV agierte äußerst angriffsbetont, wodurch aber seine Verteidigung löchrig wurde. Als Folge lag der Gastgeber nach 15 Minuten mit 13:8 in Führung. MBSV-Coach Harry Kernke stellte darauf um und nahm den ehemaligen Luckenwalder André Seidel ins Spiel. Das machte sich bezahlt. Das Spiel der Bad Belziger wurde nun flüssiger und sie konnten sich bis fünf Minuten vor der Halbzeitpause bis auf 13:14 herankämpfen. In die Kabine verschwanden sie dann mit einem knappen 15:17-Rückstand. Luckenwalde gelang zu Beginn des zweiten Spielabschnittes der erste Treffer. Die Gäste konterten aber und trafen nun oft ins Tor des Gastgebers. Nach ungefähr sieben Minuten in Hälfte zwei stand es 18:18. Daraufhin gingen beide Verbandsliga-Mannschaften abwechselnd immer wieder in Führung. "Zu diesem Zeitpunkt boten beide Mannschaften alles, was Handball zu bieten hat – ein kampfbetontes und schnelles Spiel sowie Emotionen", sagte Harry Kernke. Vier Minuten vor Spielende stand es 29:29. In den verbleibenden Minuten ging dem MBSV dann ein wenig die Luft aus. Zudem vergaben die Gäste zwei einhunderprozentige Chancen. Luckenwalde dagegen agierte cleverer und nutzte seine Möglichkeiten eiskalt aus. So stand es drei Minuten vor Schluss 29:32. Damit war das Spiel so gut wie entschieden, Bad Belzig unterlag am Ende 31:34 auf dem Luckenwalder Parkett. "Das war ein richtig gutes Auswärtsspiel von uns, aber leider ohne Zählbares. Ein Punkt wäre hier mindestens drin gewesen. Ein bisschen bitter ist es schon, meinte der MBSV-Coach. Unzufrieden war er mit der Schiedsrichterleistung. "Sie wirkten auf mich bei dem schnellen Spiel überfordert. Teilweise ließen sie klare Tätlichkeiten auf beiden Seiten durchgehen", so Harry Kernke. Loben wollte er noch seine beiden Außenspieler André Seidel und Kevin Senst, die gegen den Gegner zu überzeugen wussten. Zudem möchte er und die Mannschaft sich bei den 20 mitgereisten Fans bedanken, die der Mannschaft Rückhalt in Luckenwalde boten. Nun will der Coach mit seinen Jungs im Training noch einmal eine Schippe drauflegen. "Wir müssen noch mehr an unserer Chancenverwertung arbeiten. Dann ist auch mal ein Auswärtssieg drin", sagte er. Am Sonnabend steht schon das nächste Punktspiel an. Der MBSV muss dann beim derzeitigen Tabellen-Zweiten, HV Calau, antreten.


Maik Fricke behält die Nerven

MBSV Belzig - HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 32:28 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Kurstädter bewiesen am Sonntag in einem Handball-Krimi großen Kampfgeist und waren nach acht sieglosen Saisonspielen erstmals wieder erfolgreich.
Beim Stand von 30:28 für das Männerteam des Märkischen Ballsportvereins Belzig wurde kurz vor Ende der Partie Christoph Dümchen gefoult, worauf der Referee auf den Sieben-Meter-Punkt zeigte. Nun lag es in den Händen von Maik Fricke, den Sack zuzumachen. Er behielt die Nerven und nach seinem Tor jubelten ihm ungefähr 150 heimische Fans zu, denn damit war der erste Erfolg in dieser schwierigen Spielzeit perfekt. Am Ende gewann sein Team gegen die HSG RSV Teltow / Ruhlsdorf mit 32:28 (15:15). In der ersten Halbzeit legte der MBSV konzentriert los und lag nach ein paar Minuten mit 2:1 in Führung. Dann erstarkten die Gäste. Die Deckung der Kurstädter stand schlecht und die Spieler bewegten sich zu träge. Als Folge zog die HSG nach zwölf Minuten bis auf 8:3 davon. Danach stellte MBSV-Coach sein Team um. Das Spiel seiner Jungs stabilisierte nun sich wieder und Bad Belzig ging bis drei Minuten vor der Pause wieder mit 15:12 in Führung. Darauf offenbarten die Kurstädter Schwächen im Abschluss und spielten unkonzentriert. Als Folge gelang dem Gegner bis zum Pausenpfiff noch der Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt sollten sich Ralph Gutzmer und Andreas Korth voll auf ihre Verteidigungsarbeit konzentrieren. Dagegen sollten Matthias Paul und Christoph Dümchen mehr für die Angriffsarbeit tun. Dieses Konzept ging voll auf. Der MBSV spielte sich regelrecht in einen Rausch und zog bis ungefähr sechs Minuten vor Spielende bis auf 28:21 davon. In den verbleibenden Spielminuten drehte Teltow / Ruhlsdorf aber noch einmal auf und kam über Konter wieder heran. Einhundertprozentige Chancen der Gastgeber gingen nicht mehr rein, was aber auch an der starken Leistung des gegnerischen Keepers lag. "Das war heute für mich der beste Spieler der HSG", fand Harry Kernke. Beim 30:28 verwandelte dann Maik Fricke den wichtigen Elfmeter und nach einem Konter bestellte Thomas Lang den 32:28-Endstand. Die Leistung des mit acht Treffern besten Bad Belziger Torschützen ist beachtenswert. Er konnte aufgrund einer Muskelverletzung am Rumpf nur unter Schmerztabletten spielen, Trotzdem besaß er wesentlichen Anteil am Heimerfolg. Genauso wie Dominik Dehne. Der erst 17-jährige Tormann überzeugte mit starken Paraden und verlieh seinem Team über weite Teile der Partie große Sicherheit. "In diesem Alter so in einem Verbandsliga-Spiel aufzutreten, muss man hoch anerkennen", meinte der MBSV-Coach. Nun können die Bad Belziger Handballer erst einmal ein besinnliches Weihnachtsfest feiern und ihren Erfolg über die Jahreswende genießen. Das nächste Spiel steht erst am 14. Januar beim Tabellen-Vorletzten HV Luckenwalde 09 an.


"Beste Halbzeit dieser Saison"

MTV Wünsdorf - MBSV Belzig 39:29 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männer-Mannschaft des Märkischen Ballsportvereins Belzig hatte am Sonnabend eine besonders schwere Aufgabe zu bewältigen. Sie musste beim derzeitigen Tabellenführer der Verbandsliga-Süd, MTV Wünsdorf, antreten. Trotz einer starken Leistung in der ersten Spielhälfte verloren die Kurstädter dort mit 29:39 (16:18). "Das war die beste Halbzeit, die ich von meinen Jungs in dieser Saison gesehen habe", schätzte MBSV-Trainer Harry Kernke das Auftreten seines Teams im ersten Durchgang ein. Man muss betonen, den Kurstädtern standen in Wünsdorf individuell stärkere und weitaus robustere Handballer gegenüber. Zudem musste Stammtorhüter Lars Erhardt kurzfristig passen. Der MBSV hielt zu Beginn der Partie jedenfalls überraschend gut mit. Harry Kernke zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft. Bis zum 7:7 lief alles glatt. Die Angriffe wurden ausgespielt und die Kurstädter wirkten locker und selbstbewusst. Dann setzte sich der Gastgeber bis auf 10:7 ab. Der MBSV ließ ihn aber nicht davonziehen und bis zum Halbzeitpfiff hielten die Bad Belziger den Vorsprung Wünsdorfs in Grenzen (18:16). Hervorzuheben war in Durchgang eins das Auftreten von Stammspieler Matthias Paul sowie des erst 17-jährigen Dominik Dehne, der Lars Erhardt mit guten Paraden bestens vertrat. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte konnte der MBSV aber nicht an die Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. "Wir schlossen einfach zu ungefährlich ab", so Harry Kernke. Dann sah auch noch Christopher Dümchen nach drei Zwei-Minuten-Strafen die Rote Karte. So hatte der MBSV-Coach im Aufbau keine Möglichkeit mehr, zu wechseln. Als Folge setzte sich Wünsdorf bis auf 32:23 ab. Daraufhin nahm Harry Kernke eine Auszeit. " Lasst euch doch euer gutes Spiel nicht einfach so wegnehmen", apellierte er an seine Spieler. Sie rissen sich nach der Ansprache noch einmal zusammen und gaben in den verbleibenden Spielminuten alles. Bis zum Schlusspfiff konnte der Gast den Abstand von zehn Toren wenigstens noch halten, so dass die Partie 39:29 für den Gastgeber endete. "In Wünsdorf wäre auf alle Fälle noch ein besseres Ergebnis drin gewesen", meinte Harry Kernke. Er lobte aber das Auftreten seiner Handballer, die trotz des schlechten Starts nach dem Wiederanpfiff nicht einknickten und sich beim Spitzenreiter sehr gut verkauft haben. "Wir können schlussfolgern, dass wir gegen große Teams bestehen können. So eine Leistung wie hier in Hälfte eins muss auch mal über 60 Minuten drin sein", so der MBSV-Coach. Sehr gefiel ihm das Auftreten des erst 18-jährigen Dennis Wandersee, der besonders am Kreis sehr stark agierte. Am Sonntag kommt dann der Tabellenneunte RSV-Teltow-Ruhlsdorf in die Albert-Baur-Halle.


In allerletzter Sekunde verloren

MBSV Belzig - Stahl Eisenhüttenstadt 26:27 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männermannschaft des MBSV hat am Sonntag ihr Verbandsligaspiel gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt mit 26:27 verloren. Die Bad Belziger Anhänger waren in der Halbzeitpause guter Dinge. Da stand es 14:14 und vieles deutete darauf hin, dass der MBSV den ersten Heimsieg der Saison einfahren würde. "Die Eisenhüttenstädter schlagen wir", so Peter Lomb, der jahrelang als Hallensprecher des MBSV fungierte. "Das ist so ein altes Team und außerdem sitzen nur drei Wechselspieler bei denen auf der Bank. Mitte der zweiten Halbzeit brechen die garantiert ein und dann haben wir sie." So ähnlich sahen das auch die anderen MBSV-Fans und freuten sich deshalb besonders auf die zweiten 30 Minuten. Doch da kam es anders. Die Eisenhüttenstädter wurden immer stärker. Schier unüberwindbar schien die Stahl-Defensive. Ein ums andere Mal verrannten sich die MBSV-Spieler in den massigen Körpern der Eisenhüttenstädter. Die wiederum agierten meist sehr schnell, brachten den Ball in Windeseile vor das Tor von MBSV-Keeper Lars Erhardt und hatten meist wenig Mühe, ihn zu überwinden. Besonders dramatisch dann die letzten Sekunden der Partie. Beim Stand von 26:26 bekamen die Gäste nach einer umstrittenen Situation den Ball zugesprochen und machten blitzschnell das Tor zum 26:27. Nun blieben den Bad Belzigern noch drei Sekunden, um den Ball ebenfalls zu versenken. Andreas Korth schnappte sich das Spielgerät, lief bis zum Kreis und wurde dort vor den Augen der Zuschauer umgenietet. Die forderten energisch einen Siebenmeter, den die Schiedsrichter allerdings nicht mehr gaben. Da die Zeit nun bereits abgelaufen war, musste Christopher Dümchen versuchen, an Deckung und Torwart vorbei, ein Tor zu erzielen. Allerdings war der Winkel dabei so ungünstig, dass sich das einige seiner Mitspieler nicht mehr ansahen. Dümchen verwarf und der MBSV steht erneut mit leeren Händen da.


Mangelnde Chancenverwertung

LHC Cottbus II - MBSV Belzig 37:24 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Märkischen Ballsportler mussten am Sonntag mit personellen Problemen beim Tabellen-Vierten in der Lausitz antreten. Die Handballer des Märkischen Ballsportvereins Belzig mussten neben dem Ausfall von Nico Pierzinski, der schon im vorigen Spiel verletzt fehlte, nun auch noch auf Stammkraft Christopher Dümchen BEIm LHC Cottbus II verzichten. So standen die Zeichen auf eine gutes Abschneiden BEI den starken Lausitzern, die sich zu Beginn der Saison mit fünf neuen Spielern (darunter zwei ehemalige Zweite-Bundesliga-Akteure) verstärkt haben, nicht besonders gut. Am Ende mussten sie dort eine 24:37 (9:18)-Auswärtsniederlage hinnehmen. Gleich nach dem Anpfiff des Punktspiels der Verbandsliga-Süd zeigten die Spieler vom MBSV-Coach Harry Kernke gute Aktionen und lagen nach fünf Spielminuten mit 4:2 in Führung. Dem Bad Belziger Keeper Lars Erhardt gelangen gute Paraden und auch das Konterspiel funktionierte. Dann fanden die sehr robusten Cottbuser immer besser in die Partie. Nach 14 Minuten wendeten sie das Blatt und es stand 4:9 aus Sicht der Gäste, die in dieser Phase mit ihrem alten Problem der mangelnden Chancenverwertung haderten. An Kampfgeist fehlte es dem MBSV jedenfalls wie in vergangenen Spielen nicht. Sie gaben alles und konnten sich bis zur 25. Minute bis auf 9:12 herankämpfen. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeitpause stockte die Bad Belziger Tormaschine wieder und es konnte bis zum Pausenpfiff kein einziger Treffer im Cottbusser Kasten untergebracht werden. So mussten die Gäste mit einem beträchtlichen Rückstand von 9:18 in die Kabine gehen. In der zweiten Halbzeit agierte der Gastgeber aufbauend auf seinem großen Vorsprung clever und konnte den Abstand zu den Kurstädtern verwalten. Probleme bekam immer wieder die Verteidigung des MBSV, welche die großen und körperlich überlegenen LHC-Spieler nicht in den Griff bekam. Zudem konnte der Trainer der Gäste stets frische Akteure aus seinem großen Wechsel-Kontingent auf das Feld schicken. Dann verletzte sich auch noch Ralph Gutzmer während eines Zweikampfes. Mit Verdacht auf Rippenbruch wird er seinem Trainer Harry Kernke in den nächsten Spielen nicht zur Verfügung stehen. So endete die Partie in der Lausitz mit 24:37 mit einem zu großen Rückstand aus Sicht des MBSV-Coaches. "Das Ergebnis hätten wir besser gestalten können. Aber BEI der Personallage und dieser schlechten Chancenverwertung war das leider nicht möglich", meinte Harry Kernke. In der nächsten Partie spielen die MBSV-Handballer wieder zu Hause. Dann empfangen sie Aufsteiger BSG St. Eisenhüttenstadt. Bis dahin bleibt für den Trainer und seine Spieler noch viel zu tun. "Wir müssen besonders an unserer Deckung arBEIten. Auch wird mehr Wurftraining für eine bessere Chancenverwertung auf dem Programm stehen", so Harry Kernke abschließend.


Zu viele technische Fehler

MBSV Belzig - TSV Germania Massen 28:31 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männermannschaft des Märkischen Ballsportvereins Belzig musste am Sonntag in der Albert-Baur-Halle eine weitere Niderlage einstecken. Gegen den Verbandsliga-Gegner TSV Germania Massen unterlag sie mit 28:31 (17:17). Schon vor der Partie standen die Zeichen schlecht für die Truppe von MBSV-Trainer Harry Kernke. Stammspieler Nico Pierszinski zog sich im Training eine Fingerverletzung zu und musste gegen die gleichstark eingeschätzte Germania passen. Den besseren Start erlebten die Gäste, die schnell mit zwei Toren in Führung gingen. Nach 15 Spielminuten stand es schon 6:10 aus Sicht des Gastgebers. Nach und nach fanden sich die MBSV-Spieler und konnten sich bis zur 20. Minute herankämpfen und zum 14:14 ausgleichen. Bis zum Ende des ersten Abschnittes beim Stand von 17:17 lag Massen immer nur ein Tor vorne, wonach der MBSV gleich darauf wieder ausglich. In der Pause kreidete Harry Kernke seinen Jungs zu viele technische Fehler an. Zudem konnten sie ihre Freiwürfe nicht optimal verwerten. Die Chancenverwertung war einfach nicht ausreichend. Teils trug daran aber auch der sehr glatte Hallenboden eine Mitschuld. Beide Teams hatten während des gesamten Spiels arge Probleme. Im Nachhinein kann man von Glück sprechen, dass sich niemand veletzt hat. Nach dem Wiederanpfiff fanden die Hausherren besser in die Partie und konnten nach ein paar Minuten sogar mit 19:18 erstmals in Führung gehen. Dieser Umstand verlieh dem MBSV aber keine Sicherheit. Massen erstarkte darauf wieder und konnte sich bis zur 50. Minute auf 27:24 absetzen. Nach diesem Drei-Tore-Rückstand besannen sich die Kurstädter wieder und schlossen bis drei Minuten vor Spiel- ende auf (28:29). In der Schlussphase fehlte ihnen aber die Abgeklärtheit, eine Partie zu diesem Zeitpunkt für sich zu entscheiden. Leichte Konzentrationsmängel machten sich bei ihnen breit, wodurch sie den Gegner davonziehen ließen und mit drei Toren Rückstand das Heimspiel am Ende leider abgeben mussten. "Die vielen technischen Fehler haben uns um den Sieg gebracht. Auch muss ich feststellen, dass unsere beiden Torhüter heute nicht ihren besten Tag hatten", analysierte Harry Kernke die Niederlage. Er möchte aber auch den unbändigen Kampfgeist seiner Mannschaft lobend hervorheben, die wieder alles gegeben hat. Zudem will sich der Coach bei den zahlreichen Zuschauern bedanken. So ungefähr 150 Fans kamen am Sonntag, um ihre Jungs lautstark anzufeuern. "Diese Unterstützung war wirklich wieder großartig. Trotz unseres schlechten Saisonstarts stehen sie uns stets zur Seite. Das ist ein gutes Gefühl", so Harry Kernke. Am Sonntag werden die MBSV-Fans, die nicht beim Spiel gegen den LHC Cottbus II dabei sein können, der Mannschaft von zu Hause aus sicherlich fest die Daumen drücken.


Großer Kampfgeist

MBSV Belzig - SC Trebbin 33:33 | aus MAZ, Fläming Echo

Nach den beiden ersten Saison-Niederlagen erkämpften die Kurstädter am Sonntag gegen die starken Gäste einen Punkt.
Kurz nach dem Spiel war Harry Kernke ein wenig enttäuscht über den Punkteverlust. Später freute sich der MBSV-Trainer aber doch über die erbrachte Leistung seiner Jungs am Sonntag in der Albert-Baur-Halle. Jene kämpften sich nämlich nach vielen Rückständen immer wieder zurück ins Spiel und trennten sich am Ende gegen den SC Trebbin 33:33 (17:18)-Unentschieden. Damit steht der erste Punktgewinn dieser Saison in der Verbandsliga auf der Habenseite der Bad Belziger. Sie erwischten den besseren Start. Schon nach fünf Minuten lagen die Einheimischen 4:1 in Führung. Dann fanden die Trebbiner besser in die Partie. Der MBSV konnte seine Führung nach zehn Minuten aber noch behaupten (7:4). Dann drehten die Gäste richtig auf und übernahmen innerhalb weniger Minuten die Führung (13:8). Fünf Minuten vor der Halbzeitpause stand es sogar 18:13 für die Gäste. Daraufhin nahm Harry Kernke eine Umstellung in der Deckung vor, indem er Ralph Gutzmer zur Verstärkung der Abwehr hereinholte. Diese Veränderung erwies sich als taktisch klug, denn die Kurstädter konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 17:18 verkürzen. In der Kabine spornte Harry Kernke seine Spieler an, noch mehr zu geben. "Ich spürte, heute geht was", so der Coach. Der MBSV startet aber mit technischen Fehlern in die zweite Hälfte, wodurch der Gast nach 32 Minuten mit zwei Toren vorne lag (20:18). Unglücklicherweise sah darauf Thomas Lang nach drei Zeitstrafen rot, weshalb den Bad Belzigern ein wichtiger Führungsspieler fehlte. Der Gastgeber ließ sich davon aber nicht beirren, sondern kämpfte aufopferungsvoll weiter. In der 40. Minute ging er sogar 24:23 in Front. Danach wechselte die Führung bis zwei Minuten vor Spielende hin und her. Es wurde dramatisch. Bad Belzig lag mit 32:30 vorn. Nun hatten es die Kurstädter in der Hand, den Heimsieg klarzumachen. Aber es haperte an den Nerven der jungen Leute. Ein Siebenmeter wurde
verworfen. Nachdem Trebbin zum 32:32 ausglich, konnten die Gastgeber aber doch die Führung erzielen. Daraufhin wurde sogar ein Trebbiner Angriff abgewendet. Im Anschluss verpasste es ein Kurstädter, das entscheidene Tor zu erzielen, und der SC kam noch zum 33:33-Ausgleich. "Ich bin schon sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft", meinte Harry Kernke. "Das war ein echtes Achtungszeichen. Wenn wir so weitermachen, brauchen wir uns in der Verbandsliga Süd auf keinen Fall verstecken. Wir müssen konstant in der Abwehr und Offensive sein", sagte er. Hervorheben wollte er noch die Leistungen von Christopher Dümchen und Nico Pierzinski, der mit acht Treffern bester MBSV-Schütze war. Aber auch die Paraden seines Schlussmannes Lars Erhardt, vor allem in Hälfte zwei, erwähnte er lobend.


Der MBSV erlebt ein Debakel

HC Spreewald II - MBSV Belzig 41:28 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männermannschaft des MBSV hat auch ihr viertes Spiel in der Verbandsliga verloren. Am Sonnabend unterlag das Team dem HC Spreewald II mit 28:41 und liegt weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Auch der HC Spreewald II war schwach in die neue Saison gestartet. Nach drei Spieltagen standen gerade einmal zwei magere Punkte auf dem Konto der Lübbener. So erhofften sich die Bad Belziger ihren ersten Saisonsieg. Anfangs hielten sie auch gut mit. Zwar lagen die MBSV-Spieler stets zurück, doch ein Absetzen der Gastgeber konnten sie bis zur Halbzeitpause (20:16) verhindern. Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Spreewälder zunächst in Reichweite. 20 Minuten vor Spielende stand es 29:24. Was dann folgte, waren die Minuten, die Harry Kernke später als Debakel bezeichnete. "Wir haben das Handballspielen eingestellt", so der Bad Belziger. "Bei uns gab es praktisch keine taktische Ordnung mehr, wir ließen die Gastgeber nach Belieben agieren und ergaben uns einfach." Schnell zogen die Spreewälder bis auf 37:26 davon. Einzig Thomas Lang stemmte sich nach Aussage des Trainers gegen die drohende Niederlage. Besonders ärgert Harry Kernke die Art und Weise, wie diese Niederlage gegen einen nicht besonders starken Gegner zustande kam: "Meine Spieler haben einfach alle taktischen Anweisungen ignoriert. Man kann verlieren, aber bitte mit Anstand." Beim heutigen Training will der Trainer noch einmal intensiv mit seinen Schützlingen das Gespräch suchen. "Wir dürfen nicht schon am dritten Spieltag aufgeben. Die Saison ist noch lang und einiges ist möglich. Allerdings nur, wenn wir zusammen kämpfen und auch endlich als Mannschaft agieren", so Harry Kernke.


"Brauchen uns nicht zu schämen"

MBSV Belzig - SV Blau-Weiß Dahlewitz 27:31 | aus MAZ, Fläming Echo

Die Herren des Märkischen Ballsportvereins empfingen am 2. Spieltag der Verbandsliga Süd den SV Blau-Weiß Dahlewitz. Nach der verpatzten Auftaktniederlage vorigen Sonntag gegen Calau mussten sich die Kurstädter den Blau-Weißen mit 27:31 (13:15)) geschlagen geben. "Wir wussten, dass es gegen die Dahlewitzer, die in dieser Saison um den Staffelsieg mitspielen wollen, schwer werden würde", meinte MBSV-Coach Harry Kernke. So kam es dann auch. Den besseren Start erwischten aber die Kurstädter Handballer. Nach drei Spielminuten konnten sie mit 2:0 in Führung gehen. Zusehends fand aber der Gast besser ins Spiel. Beide Mannschaften wechselten sich in der Führung immer wieder ab, bis es 12:12 stand. In den letzten fünf Minuten des ersten Spielabschnittes erlebten die MBSV-ler ein Blackout. Die Belziger schlossen zu früh ab, fabrizierten mit einem Mal viele technische Fehler und zudem vergaben sie auch noch einen Siebenmeter. So lag der MBSV zur Halbzeitpause 13:15 zurück. In der Kabine forderte MBSV-Coach Harry Kernke von seinen Jungs mehr Konzentration in der zweiten Hälfte und, dass sie ihre Angriffe richtig ausspielen sollen. "Wir haben in der ersten Hälfte abgesehen von den letzten fünf Minuten eigentlich guten Handball gespielt", fand Harry Kernke. Mit einer veränderten Aufstellung schickte er seine Spieler nun aufs Feld, um in Hälfte zwei schlagkräftiger vorzugehen. Sechs Minuten nach Beginn des zweiten Abschnittes konnten die Kreisstädter den Rückstand dann auch bis auf 17:18 verkürzen. Im weiteren Spielverlauf knickte der MBSV wieder leicht ein. Hundertprozentige Torchancen wurden vergeben und drei Siebenmeter nicht verwandelt. Der Treffermangel in dieser Phase des Spiels ist aber auch einem Dahlewitzer Keeper zuzuschreiben, der mit starken Paraden in der Albert-Baur-Halle glänzen konnte. "Das war schon ein Knackpunkt. Wir haben zu diesem Zeitpunkt einfach zu viele Chancen liegen gelassen", so der MBSV-Coach. Bis acht Minuten vor Spielende nahmen die Bad Belziger noch einmal alle Kräfte zusammen und konnten sich bis auf 22:24 herankämpfen. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Partie noch einmal kippen können. "Uns fehlte dann schon ein bisschen Glück", fand Harry Kernke. So endete die Partie zu Gunsten des Gastgebers. "Wir brauchen uns hier überhaupt nicht zu schämen", meinte der MBSV-Coach. Sogar der gegnerische Trainer Dirk Ernemann sprach den Bad Belziger ein Kompliment aus. Er denke, dass sie mit dieser Spielweise in der Verbandsliga durchaus bestehen können. "Wie müssen nun aber noch mehr an unserer Deckung und an einer besseren Chancenverwertung arbeiten", sagte Harry Kernke.


Klare Niederlage zum Saisonstart

MBSV Belzig - HV Calau 25:39 | aus MAZ, Fläming Echo

Wenn die zumeist fairen Bad Belziger Zuschauer eine Gastmannschaft ausbuhen, dann hat das schon was zu bedeuten. So geschehen am Sonntagabend in der Baur-Halle.
Die Männermannschaft des MBSV ist mit einer deutlichen 25:39-Niederlage gegen den HV Calau in die neue Verbandsligasaison gestartet. Zur Halbzeitpause hatte es noch etwas besser für die Gastgeber ausgesehen. Nach 30 gespielten Minuten lagen sie mit 15:19 zurück. Einer der Garanten für den Sieg der Gäste war der bärenstark haltende Alexander Burghardt, der bis zur vorigen Saison noch das Tor der Bad Belziger gehütet hatte. Überschattet wurde das Ergebnis von der schweren Verletzung eines MBSV-Spielers. Allesandro Bartsch wurde kurz vor Schluss von einem Gegenspieler gefoult und musste sofort vom Feld. Kurz nach dem Abpfiff brachte ihn ein Krankenwagen zur Notaufnahme. Die erste Diagnose ist erschreckend. "Allesandro hat mich angerufen und erzählt, dass die Kniescheibe verrutscht ist und seine Bänder im Knie sind wohl auch alle durch. Eine genaue Diagnose erhalten wir aber erst in diesen Tagen", so MBSV-Trainer Harry Kernke. Angesichts dieser Tatsache rückt die klare Auftakt-Niederlage seiner Mannschaft mit all ihren negativen Aspekten in den Hintergrund. Einiges ist aber dennoch berichtenswert. Da wäre zum einen das Verhalten der Calauer Mannschaft, die bis zur letzten Minute übertrieben hart agiert hat und so auch die schwere Verletzung von Allesandro Bartsch verursachte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits mit locker einem Dutzend Treffern geführt und hätten eigentlich einen Gang zurückschalten können. Zum anderen zogen die Unparteiischen den Unmut der Bad Belziger auf sich. Aus Sicht Harry Kernkes pfiffen sie nicht gerecht. So sprachen sie gegen den MBSV zwölf Siebenmeter aus, gegen die mindestens genau so hart agierenden Calauer aber gerade einmal einen. "Daran lag es aber nicht, dass wir verloren haben", so Trainer Harry Kernke. "Wir müssen einfach anerkennen, dass uns die Gäste in allen Belangen überlegen waren."


MBSV gewinnt im Pokal bei Plessa

HVB Landespokal, Männer, 1.Runde | aus MAZ, Fläming Echo

Die Männer des Märkischen Ballsportvereins trafen am Sonnabend in der ersten Runde des HVB Landespokals auf den HV Grün-weiß Plessa. Das Duell endete gegen den Landesligisten zu Gunsten der Kurstädter mit 33:29 (16:12). Die Plessaer erwischten gegen die MBSV-Handballer den besseren Start. Schon nach einer Minute lagen die Bad Belziger 0:2 zurück. In der Folgzeit konnten sie aber ihre Anfangsnervosität ablegen und brachten nun Tempo und Spielwitz in das Pokalspiel. Nach dem erspielten Führungswechsel der MBSV-Spieler beim 3:2 zeigte sich bis zum 6:3 ein deutlicher Klassenunterschied zwischen beiden Handball-Mannschaften. Die Bad Belziger konnten dabei ihre Angriffe variabel ausspielen. Nach einer Auszeit fanden die Gastgeber von Plessa dann aber wieder zurück in die Partie und konnten zum 6:6 ausgleichen. Nach dem zwischenzeitlichen Remis wurde den Bad Belzig Ballspielern bewusst, das man in der Mehrzweckhalle von Elsterwerda noch mehr tun muss, um eine Runde weiterzukommen. Daraufhin agierte der Favorit aus dem Fläming konzentrierter und konnte die sich bietenden Einwurfchancen effektiver nutzen, als Plessa. So gingen die Spieler von MBSV-Coach Harry Kernke bis zur Halbzeitpause mit 16:12 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt schenkten sich beide Mannschaften nichts und ungefähr 20 Zuschauer sahen weiterhin eine umkämpfte Pokalpartie. Grün-Weiß Plessa konnte im weiteren Spielverlauf, nachdem den Belzigern einige Abschlüsse missglückten, sogar noch ein Mal bis auf zwei Tore herankommen. Dies lag auch an dem robusten Auftreten des Gastgebers. "Dieses Spiel liegt uns eigentlich nicht so, da wir in unseren Reihen auch 17- und 18-jährige Spiele haben, die mit dieser aggressiven Spielweise noch nicht zurecht kamen", meinte Harry Kernke. Beim Stand von 24:22 übernahmen die Gäste aber wieder das Zepter und brachten den Sieg clever über die Zeit. Am Ende gewannen sie mit 33:29. Somit zieht der MBSV nach einer hart umkämpften Pokal-Begegnung in die nächste Runde ein. Diese Partie war sicherlich auch eine Standortbestimmung für die Truppe von Harry Kernke. "Wir waren heute eindeutig die bessere Mannschaft. Die Pokalpartie sollte auch der Vorbereitung für die neue Saison dienen. Letztendlich lief es im Angriff sehr gut. Defizite gab es in der Defensive. Daran müssen wir bis zum ersten Punktspiel noch arbeiten", meinte der MBSV-Trainer. Am Sonntag nimmt sein Team dann den Ligaspielbetrieb auf. Der MBSV empfängt beim Auftakt zur neuen Saison der Verbandsliga-Süd den HV Calau. Das Spiel beginnt um 16 Uhr in der in der Albert-Baur-Halle.