Berichte 1.Männer

Erst in den Schlussminuten verloren

HSG Schlaubetal - MBSV Belzig 30:27 | November 2009, aus MAZ Fläming Echo

Die erste Männermannschaft hat ihre Verbandsligapartie gegen die HSG Schlaubetal mit 27:30 verloren. Bis kurz vor Ende des Spiels war mindestens ein Punkt für die Belziger möglich. Erst wenige Minuten vor Abpfiff warfen die Gastgeber die entscheidenden Tore, während bei ihren Gästen die Nerven versagten. „Diese Niederlage war absolut vermeidbar“, ärgerte sich MBSV-Trainer Harry Kernke nach dem Spiel. „Wir waren den Schlaubetalern mindestens ebenbürtig und ein Unentschieden, wenn nicht sogar ein Sieg, war absolut drin für uns.“ Besonders über die unzureichende Deckungsarbeit ärgerte sich der Trainer. Die Gastgeber nutzten diese Schwäche gut aus und führten so nach wenigen Minuten mit 10:5. Erst jetzt wachten die Belziger auf und kämpften sich wieder heran. Dies lag vor allem an einer ganz entscheidenden Umstellung in der Belziger Deckung. Harry Kernke ließ den gefährlichen Rückraumschützen offensiv decken und das machte sich schnell bezahlt. Kurz vor dem Pausenpfiff stand es 13:13. Zur Pause lagen die Belziger gar mit einem Tor vorne (14:15). Die zweite Halbzeit verlief bis kurz vor dem Ende sehr eng. Keines der beiden Teams schaffte es, sich deutlich abzusetzen. Bis zum 25:25 waren Belzig und Schlaubetal gleichwertig. Dann ging die HSG mit 26:25 in Führung. Der Belziger Angriff dagegen brachte keinen Tor-Erfolg. „Das war die entscheidende Spielszene“, beschreibt Harry Kernke. „Schlaubetal verwandelte im Gegenzug zum 27:25 und wir mussten in den wenigen verbleibenden Minuten voll auf Sieg spielen.“ Die so entstandenen Räume nutzten die Gastgeber zu drei weiteren Treffern, während der MBSV nur noch zweimal erfolgreich war. So gewann die HSG Schlaubetal am Ende knapp mit 30:27 gegen enttäuschte Belziger. „Wir haben die Punkte in Mühlrose leichtfertig liegen lassen“, so Harry Kernke. Besonders ärgerte er sich über den fehlenden unbedingten Siegeswillen einiger seiner Spieler. Den entdeckte er bei Thomas Lang und einigen anderen. „Hätten alle so gearbeitet wie Thomas, dann hätten wir gewonnen“, sagte der Coach nach dem Spiel. An diesem Sonnabend empfangen die Männer des MBSV um 17.30 Uhr das Team aus Eisenhüttenstadt in der Baur-Halle.


Gelegenheit zum Probieren

MBSV Belzig - HSG KSV Teltow/Ruhlsdorf 24:25 | Oktober 2009, aus MAZ Fläming Echo

Im Pokal muss es einen Sieger geben und der hieß mit 25:24 HSG KSV Teltow/Ruhlsdorf. In der für Belziger Verhältnisse nur durchschnittlich gefüllten Albert-Baur-Halle hielt Gastgeber Märkischer BSV aus der Landesliga allerdings prima mit dem favorisierten Team aus der Brandenburgliga mit. „Hier ist heute sogar etwas drin für uns“, meinte Trainer Harry Kernke nach den ersten dreißig Minuten, die aus Gastgebersicht 10:13 endeten. Aus diesen Worten spricht, dass der Außenseiter den Ehrgeiz hatte, sich hier zu beweisen. Allerdings nicht mit allen Mitteln. Die Begegnung verlief beidseitig sehr fair, obwohl es für die Gäste zwei Rote Karten gab. Einmal sehr hart nach einem zu heftig unterbundenen Belziger Konter und eine in den Schluss-Sekunden, weil ein Teltower den Ball nach dem Pfiff noch auf das Tor warf. Alles also halb so schlimm. Die Gastgeber nutzten die Pokalpartie, um speziell den jungen Spielern gegen starke Kontrahenten die Gelegenheit zu geben, Erfahrungen zu sammeln. Das galt besonders für den 20-jährigen Maik Fricke, der zum ersten Mal in einem Pflichtspiel im Angriff zentral agierte und das Belziger Spiel lenken sollte. „Im Training haben wir das in den vergangenen drei, vier Wochen geübt“, erklärte er. „Das war wie dieser Spieleinsatz notwendig, weil wir nicht wissen, wie lange Robert Deparade verletzt ausfällt“, erläuterte MBSV-Trainer Harry Kernke. „Und Maik hat seine Sache sehr gut gemacht.“ Das Talent spielte in der Offensive fast nur mit Gleichaltrigen zusammen, denn häufig war Matthias Paul da der einzige Routinier in den MBSV-Reihen. Thomas Lang kam meist nur in der Abwehr zum Zug, auch der noch nicht ganz fitte Karsten Friedrich bekam wie Eric Deparade wenig Einsatzzeit. Das erklärt auch ihre geringe Trefferausbeute. In dieser Hinsicht lag mal wieder Sascha Nötzel vorn, der allerdings auch die Siebenmeter verwandeln durfte. Insgesamt gab es ein recht spannendes Spiel, weil die Belziger den Rückstand lange in Grenzen hielten, obwohl sie nie führten (4:4, 8:9) und einen tollen Endspurt mit dem eingewechselten Torwart Nico Brätz an der Spitze hinlegten. So kamen sie vom 18:24 rund zwölf Minuten vor dem Ende zum ehrenvollen 24:25.


Alle Widrigkeiten gemeistert

TV Forst - MBSV Belzig 26:31 | Oktober 2009, aus MAZ Fläming Echo

Richtig erleichtert war MBSV-Trainer Harry Kernke, dass seine recht junge Truppe die Auswärtshürde beim bisher unbekannten TV Forst recht souverän nahm. Die Gäste aus Belzig gewannen mit 31:26. „Es ist ja nicht einfach, nach der über zweistündigen Anreise in unbekannter Umgebung und gegen einen neuen Kontrahenten zu bestehen“, erklärte der Belziger Verantwortliche. „Wir erwischten einen sehr guten Start, führten 7:3 und 8:5 und zur Pause mit 15:11.“ Diesen Spielverlauf verkrafteten die Gastgeber wohl nicht so recht. Es gab viele unschöne Attacken – allerdings auf beiden Seiten, denn die Belziger machten kräftig mit. „Die Begegnung war überhart und nicht schön anzusehen. Kein Vergleich mit dem letzten Heimspiel, das recht fair verlief“, berichtete Trainer Harry Kernke. Es gab aber aus seiner Sicht auch Positives. Gut waren beide Torhüter, wobei Alexander Hriwnatzky speziell in Hälfte eins glänzte. Außerdem gelangen seinen Schützlingen, schnelle, direkte Spielzüge. Der MBSV bot eine geschlossene Mannschaftsleistung und ging von allen Positionen und durch fast alle Spieler auf Torejagd. Nur der sonst so gefährliche Thomas Lang kam in der Offensive nicht zum Zug – er wurde nur in der Abwehr eingesetzt. Die Gastgeber besaßen dagegen nur einen ganz starken Linkshänder, der zwölfmal traf. Ein zweiter Spieler steuerte acht Treffer bei, so dass sie zusammen 20 der 26 Forster Tore erzielten. Das reichte aber nicht aus, um die Kernke-Truppe zu bremsen. Nach dem 15:11 zur Pause startete die in Halbzeit zwei wie die Feuerwehr, zog vom 15:12 auf 20:12 davon (42. Minute) und entschied damit diese Auseinandersetzung.
Am kommenden Sonntag gibt es um 16 Uhr in der heimischen Albert-Baur-Halle einen echten Handball-Knüller. Im Pokal empfängt der MBSV den Brandenburgligisten HSV Teltow/Ruhlsdorf.


Sebastian Winkler glänzt am 19. Geburtstag mit toller Leistung

MBSV Belzig - TSG Lübbenau 63 II 35:28 | Oktober 2009, aus MAZ Fläming Echo

Der jüngste Handballer im Verbandsliga-Team des Märkischen BSV stand am Sonntag am späten Nachmittag beim 35:28-Erfolg über die Gäste TSG Lübbenau 63 II besonders im Mittelpunkt. Und das schon vor der Begegnung, denn Sebastian Winkler feierte am Spieltag seinen 19. Geburtstag.
„Es war wohl mein bester Auftritt in der ersten Männermannschaft“ erklärte der Jubilar nach dem Schlusspfiff. Und dem stimmte sein Trainer Harry Kernke durchaus zu. „Über die Außen, wo er überzeugend agierte, sorgten wir für viel Druck. Das war ein Grund für unseren Erfolg. Neben Sebastian ragten noch Robert Deparade, Sascha Nötzel und vor allem Torhüter Alexander Hriwnatzky bei uns heraus.“ Ihre starken Leistungen – was auch an den Toren zu erkennen ist, denn sie erzielten zusammen 24 von 35 – waren auch notwendig. „Die Gäste spielten nicht wie ein Tabellenletzter, waren keineswegs sieben Treffer schlechter“, analysierte der MBSV-Trainer. „Wir hatten lange Probleme mit den Spreewäldern.“ Dieser Meinung war auch Sebastian Winkler, der das Handball-ABC beim Märkischen BSV erlernte. „Hier spiele ich schon rund 13 Jahre“, meinte er, wobei er in der vorigen Saison noch in der Männer-Kreisliga beim MBSV II spielte. „In der ersten Halbzeit klappte unsere Deckungsarbeit nicht wie gewünscht. Was wir im Training übten, setzten wir nicht voll um“, so der nun 19-Jährige. Deshalb lagen die Gastgeber in der Albert-Baur-Halle 0:3 hinten. Beim 5:5 gab es den ersten Gleichstand, aber die Gastgeber fanden noch nicht zum sicheren Kombinationsspiel. Nach einer Viertelstunde hieß es 8:11 aus ihrer Sicht und drei Minuten später sogar 9:13. „Aber wir kämpften uns in die Partie“, lobte der Belziger Trainer Harry Kernke. Es gelang die Aufholjagd zur ersten Führung von 14:13. Nach dem Pausen-Rückstand von 15:16 benötigten die Gastgeber noch rund neun Minuten, um die Begegnung in den Griff zu bekommen. „Jetzt klappte unsere Deckungsarbeit und vor allem die Zusammenarbeit mit Torhüter Alexander Hriwnatzky“, so Sebastian Winkler.
Auch sein Chef lobte den Schlussmann, der der Garant dafür war, dass der MBSV ab dem 19:19 davonzog – 21:19, 25:23, 28:23 und beim 33:25 zwei Minuten 20 Sekunden vor dem Abpfiff war der Heimerfolg gesichert. „Es war ein mit Kampf errungener Arbeitssieg“, so Trainer Harry Kernke.
Es spielten: Alexander Hriwnatzky, Nico Brätz im Tor – Sascha Nötzel 10, Robert Deparade 8, Sebastian Winkler 6, Matthias Paul 5, Christopher Nötzel 2, Nico Pierzinski 2, Karsten Friedrich 1, Maik Fricke 1, Christopher Dümchen und Andreas Korth