Berichte 1.Männer

Ungleiche Voraussetzungen

MBSV Belzig - Chemie Guben 41:19 | März 2010, aus MAZ Fläming Echo

Ohne zu glänzen gewann der Märkische BSV in der Albert-Baur-Halle sein Verbandsligaspiel gegen Chemie Guben mit 41:19. Das zeigt, das der Tabellenletzte der Südstaffel in der ganz fairen Partie – nur eine Zwei-Minute-Strafe pro Team – kein ernsthafter Kontrahent war. Und das verwunderte nicht. Die Gäste reisten mit fünf Feldspielern und zwei Torhütern an. Der ältere der beiden agierte deshalb als Feldspieler und freute sich nach exakt 40 Minuten riesig. Der fast 34-Jährige sprang hoch und jubelte, weil er das 13. Tor für die Gubener erzielte. Neben ihm standen noch zwei Jugendspieler im Chemie-Team, ein fast 40-Jähriger sowie ein 33-Jähriger. Nur ein Feldspieler war im besten Handballer-Alter. Der 25-jährige Christian Wien hielt als einziger Gast mit. Der MBSV musste sich nur auf ihn konzentrieren. Die anderen kamen zusammen nur auf acht erfolgreiche Würfe, die restlichen elf Gubener Treffer erzielte Wien, davon sieben der ersten acht Tore. Später wurde er besser verteidigt, was immer leichter fiel, weil auch bei ihm die Kräfte schwanden. „Gegen so einen Kontrahenten müssen 50 Tore fallen“, meinte MBSV-Trainer Harry Kernke. „Die Chancen dafür besaßen wir, machten allerdings zu viele Fehler.“ So konnte trotz des hohen Erfolges nicht von einer starken Leistung der Kur- und Kreisstädter gesprochen werden. Sie waren in der Schnelligkeit klar überlegen und kamen so zu sehr vielen Kontern, nutzen aber zu wenige davon. Ein besserer Gegner hätte die Schwächen der Bad Belziger genutzt. Nur zwei Beispiele dafür. Von den ersten fünf Würfen der Kernke-Schützlinge ging nur einer ins Netz. Das 2:0 fiel erst nach 7:01 Minuten. Zu Glück trafen die Gäste noch schlechter, so dass die Einheimischen nach 10:40 5:1 führten und nach 17:42 mit 12:2. Mit diesem Vorsprung, der kontinuierlich anwuchs, ist es natürlich schwer, die ganze Zeit voll konzentriert zu agieren. Das muss der MBSV aber im nächsten Heimspiel am 17. April, denn da kommt der Zweite HSV Wildau.
Es spielten: Lars Ehrhardt und Alexander Hrinwatzky im Tor – Thomas Lang 13, Christopher Dümchen 5, Sebastian Winkler 5, Sandro Wernicke 4, Eric Deparade 3, Kevin Senst 3, Robert Deparade 2, Maik Fricke 2, Karsten Friedrich 2, Nico Pierzinski 2, Andreas Korth und Matthias Paul


Pleite beim Vorletzten der Verbandsliga

BSG Stahl Eisenhüttenstadt - MBSV Belzig 32:25 | März 2010, aus MAZ Fläming Echo

„Ich bin tief enttäuscht“, erklärte MBSV-Trainer Harry Kernke nach der 25:32-Niederlage der Bad Belziger bei der BSG Stahl Eisenhüttenstadt. Mit diesem Erfolg verließ der Gastgeber den vorletzten Platz in der Verbandsliga Süd. Den Gäste-Verantwortlichen störte vor allem die Art und Weise, wie seine Schützlinge auftraten. Er durchlebte an der Seitenlinie ein Wellental der Gefühle. Das zeigen die Zwischenstände in dieser keineswegs hochklassigen Begegnung aus Sicht der Stahl-Truppe – 5:2, 9:10, Pausenstand 17:13. Nach 40 Minuten waren die Bad Belziger wieder dran – 23:22. Aber danach lief nicht mehr viel zusammen. Als das 28:24 fiel, gaben die Gäste auf und so machten die Eisenhüttenstädter in den abschließenden vier Minuten daraus noch ein 32:25. Neben der schwachen Leistung des Verlierers gibt es aber noch andere Gründe für dieses Ergebnis. Harry Kernke verwies dabei nicht auf die Verletzungsprobleme. Er berichtete aber, dass Nico Pierzinski und Matthias Paul direkt von der Arbeit zum Spiel kamen und „zu den Schiedsrichtern sage ich normalerweise nichts. Hier gab es aber eine Vielzahl verwunderlicher Entscheidungen. So wurde z. B. bei Kontern in den Wurfarm gegriffen und wir erhielten nicht einmal einen Freiwurf. Außerdem pfiffen die Unparteiischen nie Zeitspiel, obwohl die Gastgeber den Ball manchmal fünf Minuten hielten.“ All dies ändert aber nichts daran, das die Punkte durch einfache Fehler in der Deckung und im Angriff vergeben wurden. Eine gute Premiere feierte Torhüter Dietmar Müller, der seine starken Leistungen im zweiten Team auch in der Verbandsliga bestätigen konnte.
Es spielten: Lars Ehrhardt, Dietmar Müller im Tor – Christopher Dümchen 7, Sebastian Winkler 7, Eric Deparade 3, Thomas Lang 3, Maik Fricke 2, Matthias Paul 2, Karsten Friedrich 1, Andreas Korth, Nico Pierzinski und Kevin Senst


Spiel der Torhüter und Fehler

MBSV Belzig - HSG Schlaubetal 23:27 | März 2010, aus MAZ Fläming Echo

Eigentlich ist das 23:27 des Märkischen BSV gegen die HSG Schlaubetal auch in der heimischen Halle kein ungewöhnliches Ergebnis. Schließlich liegen die Gäste auf Platz drei der Verbandsliga Süd und hatten die Hinrunden-Begegnung mit drei Treffern Vorsprung gewonnen. Und da waren die Nötzel-Brüder noch dabei, die diesmal verletzt fehlten und eine sichtbare Lücke hinterließen. Doch die Augenzeugen in der gut besetzten Albert-Baur-Halle, darunter auch eine ansehnliche Fan-Gruppe der Gäste, erlebten einen ungewöhnlichen Vergleich. Beide Mannschaften kennen sich gut, feierten in den vergangenen Jahren auch schon zusammen beim traditionellen Turnier in der Winterpause. Hinzu kam, dass natürlich jeder weiß, dass Vergleiche hinken, wenn vorherige Partien zu Rate gezogen werden. Und doch steckt es im Hinterkopf, dass erst der TV Forst der HSG Schlaubetal ein 25:25 abtrotzte und dann die Forster beim Märkischen BSV mit 23:38 unter gingen. So rechneten sich die Bad Belziger etwas aus. Doch den Druck verkrafteten sie nicht. Sie gingen zwar durch Christopher Dümchen nach 21 Sekunden in Führung. Danach lief fast gar nichts mehr bei den Schützlingen von Harry Kernke. Nur dank einer verzüglichen Torhüterleistung von Lars Ehrhardt, aber auch vielen Patzern der Gäste, lagen sie zur Pause nur 8:9 hinten. So ein Halbzeitstand ist für eine Männerbegegnung in dieser Klasse außergewöhnlich und keiner konnte diesen so richtig erklären. „Wenn wir nicht so viele Fehler machen, gewinnen wir hier haushoch“, erklärte z. B. Olaf Ermling, Trainer der HSG Schlaubetal. Die gleiche Meinung hätte sein MBSV-Kollege ebenfalls treffen können. Natürlich zeigte die Nummer eins der Gäste ebenfalls eine überragende Leistung. Marco Schwadtke lebte aber auch davon, dass die Kernke-Schützlinge ganz schwach in der Chancenverwertung waren. Und von der ersten bis zur letzten Minute kehrte nie Ruhe in die Reihen der Gastgeber ein, die serienweise Konter durch Fehlabspiele oder technische Fehler vergaben. Nach dem 2:1 von Maik Fricke (7:47) fiel der nächste Treffer für den MBSV erst nach 15:05 Minuten. Es war das 3:6. Selbst zwei Siebenmeter wehrte der HSG-Schlussmann ab. Da half es nicht, dass dies auch Lars Ehrhardt im Kasten gegenüber gelang. Der vierte Belziger Tor fiel erst in Minute 22! Und trotzdem kamen die Kur- und Kreisstädter noch einmal in die Partie zurück. Per Konter erzielte Eric Deparade das 14:15 (39:57) und sein Bruder Robert traf danach nur die Querlatte. Statt 15:15 hieß nach 44:20 Minuten 14:19, was die Vorentscheidung bedeutete. Die Schiris, die in Hälfte eins sehr gut amtierten, verloren dann in dieser hektischen Begegnung etwas die Linie. Die Bad Belziger, die lange ohne Strafe blieben, kassierten in den letzten zehn Minuten etliche und so blieb eine Aufholjagd aus, zumal die MBSV-Spieler weiter nicht trafen. Und das selbst in 6:4-Überzahl. Die Zuschauer feierten trotzdem – und nicht nur die Gästefans. Das galt nur dem Kampfgeist, nicht der spielerischen Leistung.
Es spielten: Lars Ehrhardt, Alexander Hrinwatzky, Nico Brätz (nicht im Einsatz) im Tor – Maik Fricke 5, Christopher Dümchen 4, Eric Deparade 3, Matthias Paul 3, Robert Deparade 2, Thomas Lang 2, Sebastian Winkler 2, Nico Pierzinski 1, Sandro Wernicke 1, Carsten Friedrich und Andreas Korth - Bilder vom Spiel gibts hier...

So etwas erlebte ich noch nie
Mit einem großartigen, aber traurigen MBSV-Torwart Lars Ehrhardt sprach Klaus Nüsser nach einer recht ungewöhnlichen Begegnung.
Maz: Können sie sich an eine Partie erinnern, wo der MBSV in den ersten 21 Minuten nur drei Tore erzielte?
Lars Ehrhardt: Nein, so etwas erlebte ich noch nie.
Sie waren der einzige Einheimische, der über sich hinauswuchs. Rechnete sich der MBSV einen Sieg aus und hielt dann dem Druck gegen den Favoriten nicht stand?
Ehrhardt: Wir wollten schon gewinnen und das wäre auch möglich gewesen. Die Gäste spielten ja ebenfalls sehr fehlerhaft. Sie waren aber enorm stark in der Deckung und konterten blitzschnell. Wir setzten dagegen unsere taktischen Vorgaben nicht effektiv um. Beim schnellen Gegenstoß unterliefen zu viele Ballverluste.
Hat dieser schwache Auftritt und die daraus resultierende Niederlage Auswirkungen für die kommenden Begegnungen des Märkischen BSV?
Ehrhardt: Ich hoffe nicht. Zuletzt boten wir gute Leistungen. Auch in den Punktekämpfen, die wir verloren. Ich denke, wir stecken das bestimmt weg.
Was meinen Sie zu Ihrer Leistung.
Ehrhardt: Es lief ganz ordentlich, aber freuen kann ich mich darüber nicht. Schließlich haben wir verloren.


Starke Teamleistung beim Heimerfolg

MBSV Belzig - TV Forst 38:23 | März 2010, aus MAZ Fläming Echo

Schon frühzeitig zweifelte am Sonnabend niemand in der Albert-Baur-Halle am Erfolg des gastgebenden Märkischen BSV – auch die Gäste nicht. Bis zum 5:5 nach 10:33 Minuten hielt der TV Forst mit, dann gingen die Lausitzer unter. Zur Pause stand es 12:20 und nach 60 Minuten hieß es aus ihrer Sicht deprimierend 23:38. Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung der Einheimischen hatte daran auch eine Maßnahme des Trainer-Duos Harry Kernke und Andreas Nötzel ihren Anteil. Silvio Krüger, der von den ersten fünf Treffern der Forster vier erzielte, wurde exakt nach dem 5:5 in „liebevolle“ Manndeckung genommen. Erst besorgte das Thomas Lang, der aber bereits nach gut 18 Minuten mit zwei Zeitstrafen belastet war. Und da ein Spieler nach seiner unfreiwilligen dritten Pause auf der Bank das Spiel beenden muss, wurde der flinke und trickreiche Kreisspieler nun nur noch im Angriff eingesetzt. Seine Deckungsarbeit übernahm Andreas Korth, der diese Aufgabe glanzvoll löste. Er kam ohne Zeitstrafe aus und meldete Silvio Krüger weitgehend ab. Der war zwar mit neun Treffern immer noch erfolgreichster Forster, doch viermal traf er per Siebenmeter. Und da die Gäste nur noch über einen weiteren torgefährlichen Akteur verfügten, der zwar 2.02 Meter groß war, aber Probleme mit seiner Wurfgenauigkeit hatte, kamen sie in den restlichen 50 Minuten nicht mehr ins Spiel. „Es war eine desolate Leistung von uns“, erklärte der Forster Trainer Thomas Winkler. „Die Belziger spielten schneller und sicherer. Wir hatten Glück, dass sie in der Chancenverwertung noch Reserven haben.“ Damit traf der Trainer des Unterlegenen den Nagel auf den Kopf. Der MBSV bot eine tolle Mannschaftsleistung. Nie wusste der TV, wen er speziell bewachen sollte. Torgefahr ging von allen Kur- und Kreisstädtern aus. Das zeigt die Trefferzahl in der unten stehenden Aufstellung. Die Gastgeber kämpften mit großem Einsatz, eroberten so viele Bälle und nutzten das zu zahlreichen Kontertoren, gegen die die Forster machtlos waren. Dank der klaren Überlegenheit gab es die Chance, den 17-jährigen Kevin Senst zu seiner Verbandsliga-Premiere zu verhelfen, der sonst im zweiten Team spielt. Und auch er erzielte ein Tor.
Es spielten: Lars Ehrhardt, Nico Brätz im Tor – Robert Deparade 8, Christopher Dümchen 7, Karsten Friedrich 5, Thomas Lang 5, Eric Deparade 3, Matthias Paul 3, Nico Pierzinski 2, Sebastian Winkler 2, Maik Fricke 1, Kevin Senst 1, Sandro Wernicke 1 und Andreas Korth ...Fotos zum Spiel gibts hier und ...hier

Gutes Spiel wird diesmal belohnt - Nach dem umjubelten und deutlichen 38:23-Erfolg sprach Klaus Nüsser mit dem Belziger Assistents-Trainer Andreas Nötzel.
MAZ: Wo lagen die Vorteile des Märkischen BSV?
Andreas Nötzel: Wir boten eine ganz geschlossene Mannschaftsleistung. Diesmal spielten wir aber nicht nur gut. Wir gewannen auch. Das lag vor allem daran, dass wir personell viel besser besetzt waren als in den vorherigen Begegnungen.
War das zu erwarten?
Nötzel: Nicht ganz. Wir baten ja Sandro Wernicke und Kevin Senst aus der zweiten Mannschaft, uns zu unterstützen. Sandro, der ja früher bei uns mitwirkte, zeigte alte Klasse. Kevin sollte Erfahrungen sammeln. Da Robert und Eric Deparade sowie Karsten Friedrich wieder dabei waren, was nicht ganz sicher war, besaßen wir genügend Aufstellungsvarianten.
Mit ihren Söhnen Sascha und Christopher fehlten aber noch zwei wichtige Stammspieler. Wie sieht es bei ihnen aus.
Nötzel: Sascha wird nach seiner langen Pause bald wieder einsatzfähig sein. Ich rechne so in vier Wochen mit ihm. Christopher fällt dagegen länger aus. Er hat einen doppelten Bänderriss und in diesen Tagen wird entschieden, wann er operiert wird.
Was waren die Trümpfe der MBSV-Spieler?
Nötzel: Beide Torhüter boten eine gute Leistung. Hinzu kam, dass alle großen Einsatz zeigten. Diesem Kampfgeist hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Außerdem waren wir ihnen in der Schnelligkeit, Beweglichkeit und ihm Kombinationsspiel überlegen. Darauf können wir aufbauen.


Es gibt nur Lob für die Verlierer

TSG Lübbenau 63 II - MBSV Belzig 23:26 | Februar 2010, aus MAZ Fläming Echo

„Wir boten eine ganz starke Leistung“, berichtete MBSV-Trainer Harry Kernke. Dabei fuhren seine Schützlinge am Sonnabend mit einer 23:26-Niederlage von der TSG Lübbenau 63 II nach Hause. Die Einschätzung des Belziger Verantwortlichen beruht auf den unglücklichen Umständen bei diesem Vergleich. Schon mit argen Personalnöten angereist – es fehlten u. a. Robert Deparade und Karsten Friedrich neben dem seit langer Zeit verletzten Sascha Nötzel – knickte Christopher Nötzel beim Warmmachen um. Mit Verdacht auf einen Bänderriss musste er die Notaufnahme des Belziger Krankenhauses besuchen. Auf Grund der dicken Schwellung des Knöchels gibt es eine genaue Diagnose erst in dieser Woche. Da sich bei Eric Deparade bei seinem ersten Wurf – er verwandelte einen Siebenmeter – eine alte Handblessur meldete, war er auch nicht mehr richtig einsatzfähig, so dass die Belziger Feldspieler so gut wie durchspielen mussten. „So lange die Kraft reichte, hielten wir ordentlich mit“, erklärte der MBSV-Trainer. „Der Gastgeber besaß eine gut gefüllte Ersatzbank und konnte auch einen jungen Spieler einsetzen, der fast zwei Meter groß ist und eigentlich in der ersten Mannschaft in der Oberliga Berlin-Brandenburgliga spielt. Er fehlte da länger und durfte deshalb zwei Klassen tiefer mitwirken“, so Harry Kernke. „In der Endphase der Partie warf er wichtige Treffer für die Gastgeber. Ihn konnten wir da nicht mehr halten.“ Die im wahrsten Sinn des Wortes angeschlagenen Gästen fanden nach einer 4:1- Führung der Einheimischen besser ins Spiel und lagen zur Pause selbst mit 13:12 vorn. „Besonders in der Abwehr standen wir prima. Alle zeigten vorbildlichen Einsatz“, meinte der MBSV-Trainer. In der Pausen motivierten sich die Kur- und Kreisstädter noch einmal, wollten nach Aussage von Harry Kernke bis zum Umfallen kämpfen. Und das Vorhaben setzten sie in die Tat um. In Hälfte eins hielten die Torhüter Lars Ehrhardt und Alexander Hrinwatzky sehr gut. In den zweiten dreißig Minuten Letztgenannter sogar ganz stark, so dass die Gäste den Rückstand in Grenzen hielten. Die Gastgeber steigerten sich, da sie ja genügend Wechselmöglichkeiten hatten und so auch taktische Varianten umsetzen konnten, während bei den Belzigern langsam der Sprit ausging. Beim Stand von 16:19 gelang ihnen dann zehn Minuten lang kein Treffer. Oft trafen auch die Lübbener nicht, sicherten sich hier aber den Erfolg. „Wenn die Kraft weniger wird, schwindet zuerst die Konzentration. Und das war an der Chancenverwertung zu erkennen. Trotz der Niederlage verdienen alle Lob für ihre Leistung“, sagte Harry Kernke über die MBSV-Akteure. „Alle gaben alles, mehr war nicht drin.“