Berichte 1.Frauen

Abwehr zu löchrig

MBSV Belzig - HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 23:29 | April 2010, aus MAZ Fläming Echo

Mit einer Niederlage verabschiedeten sich die Frauen des Märkischen BSV von der Kreisliga-Saison 2009/2010. Sie unterlagen in der Albert-Baur-Halle den Gästen von der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst berechtigt mit 23:29. „Wir zeigten eigentlich keine schlechte Leistung“, meinte Britta Deichgräber, die diesmal als Spielertrainerin amtierte. „Allerdings gab es in der Abwehr zu große Lücken, so dass die wurfstarken Kontrahentinnen immer wieder durch die Mitte zum Erfolg kamen.“ 23 eigene Treffer sind für eine Mannschaft in dieser Leistungsklasse normal, aber die Anzahl der gegnerischen Tore ist zu hoch. Mehr Erfolgserlebnisse in der Offensive verhinderte auch die Rote Karte für Lisa Köhler. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhielt die wurfgewaltige Rückraum-Spielerin des MBSV schon ihre dritte Zwei-Minuten-Strafe. Die Gastgeberinnen lagen nie vorn, erzielten lediglich beim 4:4 und 5:5 Gleichstand. Zur Pause hieß es 15:11 und dann setzte sich die HSG über 19:12 auf 27:17 ab. Damit war alles klar. Der Sieger stieß noch auf Rang zwei vor, während die Bad Belzigerinnen Fünfter sind.
Es spielten: Susan Habdank, Janin Heinze im Tor – Anna Wandersee 6, Andrea Gottschalk 4, Lisa Köhler 3, Theresa Krüger 3, Caterina Meseberg 2, Britta Deichgräber 1, Johanna Gessner 1, Nora Großkurth 1, Jacqueline Kley 1 und Silke Mehlhase 1


Fast endlose Torflaute

MBSV Belzig - HSV Falkensee III 13:21 | März 2010, aus MAZ Fläming Echo

Am liebsten hätte Grit Nötzel, die diesmal wieder die Frauen des Märkischen BSV betreute, gar nichts zum Kreisliga-Spiel gegen den Tabellennachbarn HSV Falkensee III gesagt. Das deprimierende an der 13:21-Niederlage war nicht das Ergebnis, sondern die Art und Weise wie es zustande kam. Nach 16:50 Minuten lagen die Gastgeberinnen in der Albert-Baur-Halle mit 6:4 in Führung. Lisa Köhler traf bis dahin einigermaßen. Sie erzielte die ersten drei Treffer für die Bad Belzigerinnen. Da waren aber bereits 12:17 Minuten gespielt. Der Spielstand lautete hier erst 3:3 und es deutete sich bereits ein recht torarmer Vergleich zwischen dem bisherigen Kreisliga-Dritten aus Falkensee und dem Vierten aus der Kur- und Kreisstadt an. Da aber die einzige MBSV-Handballerin, die auch aus dem Rückraum für Torgefahr sorgen konnte, im weiteren Spielverlauf nur noch zweimal traf, gerieten die Gastgeberinnen nach dem bereits erwähnten Zwei-Tore-Vorsprung in einen aussichtslosen Rückstand. „Es wurde einfach zu schlecht geworfen, so dass die HSV-Torhüterin immer wieder an den Ball kam“, erklärte Grit Nötzel. „Daraus sowie aus Ballverlusten und technischen Fehlern kamen die Gäste immer wieder zu Kontern und damit zu einfachen Treffern.“ So nahm das Schicksal seinen Lauf. Für die Bad Belzigerinnen gab es eine fast endlose Torflaute. Bis in die zweite Halbzeit hinein jubelten nur die Falkenseerinnen über erfolgreiche Würfe. So lagen sie zur Pause 13:6 vorn und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Erst nach ihrem 17. Tor ließ bei ihnen die Konzentration im Gefühl des schon sicheren Sieges etwas nach. Die zu großen Teil routinierten Spielerinnen ließen nur noch etwas MBSV-Ergebnis-Kosmetik zu. Das Schlusswort gebührt Grit Nötzel. „Die Kombinationen liefen eigentlich ganz gut, aber der Abschluss war eine Katastrophe.“
Es spielten: Janin Heinze und Susan Habdank im Tor – Lisa Köhler 5, Andrea Gottschalk 3, Anna Wandersee 2, Linda Hoffmann 1, Jacqueline Kley 1, Christian Pauksch 1, Johanna Gessner, Nora Großkurth, Theresa Krüger, Maria Tienken und Diana Wandersee


Blamage für MBSV-Frauen

MTV Wünsdorf - MBSV Belzig 21:21 | März 2010, aus MAZ Fläming Echo

Der Kreisliga-Letzte MTV Wünsdorf holte mit dem 21:21 gegen den MBSV Belzig seinen ersten Punkt in dieser Saison. Dabei musste der Gast froh sein, noch ein Unentschieden zu schaffen, denn die Bad Belzigerinnen lagen bereits 15:20 hinten. Trotzdem hatte der Favorit sogar noch eine Siegchance, denn er erzielte sechs Treffer hintereinander und lag damit sogar 21:20 vorn. Dabei begannen die Kur- und Kreisstädterinnen entsprechend ihrer Tabellenposition. Sie führten 4:1. Dann ließen sich die Gäste aber von den erfahrenen Einheimischen einschläfern. Die spielten langsam und betont auf Sicherheit. Diesem Stil passten sich die MBSV-Frauen an. So stand es zur Pause 11:11, was aber nur die Gastgeberinnen motivierte. Obwohl gut besetzt, bot der MBSV in der zweiten Halbzeit nur in der Endphase eine halbwegs normale Leistung.
Es spielten: Susan Habdank, Janin Heinze im Tor – Lisa Köhler 8, Andrea Gottschalk 5, Anna Wandersee 4, Theresa Krüger 3, Jacqueline Kley 1, Nora Großkurth, Silke Mehlhase, Maria Tienken und Diana Weyhrauch.


Gastgeberinnen fehlerhaft

MBSV Belzig - HSC Potsdam III 19:21 | Februar 2010, aus MAZ Fläming Echo

Einen Erfolg verzeichneten die Frauen des Märkischen BS am späten Sonntagnachmittag. Sie verloren zwar die Kreisliga-Spitzenpartie gegen den Tabellendritten HSC Potsdam III mit 19:21, aber es kam etwas Geld in die Mannschaftskasse. Sie sorgten in der Albert-Baur-Halle für die gastronomische Betreuung der männlichen und weiblichen Handballer sowie der Zuschauer. Und der Erlös ist ein Beitrag für einen neuen Trikotsatz. Das
I-Tüpfelchen fehlte aber dem gelungenen Handballnachmittag. Nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der die Gastgeberinnen aus einem 2:3 ein 7:5 machten und zur Pause dann 8:10 hinten lagen, machten die Gäste dann ein paar Fehler weniger als die Schützlinge von Katrin Wiede. So bekamen die Belzigerinnen trotz allem Bemühen die Begegnung nicht mehr in den Griff. Sie verkürzten zwar noch einmal auf 12:13 und 13:14, doch dann hieß es 13:16, 15:19. Auch ein erneutes Aufbäumen zum 17:19 sieben Minuten vor dem Abpfiff wendete das Blatt nicht, Die aus dem Rückraum torgefährlicheren Potsdamerinnen, bei denen Ina Klapper (sechs Tore) in Hälfte zwei nicht mehr zu bremsen war, behielten den Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Ende. „Bis uns klappte heute keiner der schnellen Gegenstöße richtig“, meinte MBSV-Trainerin Katrin Wiede. „Da waren wir nicht konzentriert genug und verloren zu oft den Ball. Die Kontertore fehlten zum Erfolg. Außerdem trafen wir zu häufig Pfosten und Querlatte. So ist die Niederlage berechtigt.“ Der Sieger schloss zum MBSV auf, der durch das Torverhältnis Rang zwei behauptet.


Die MBSV-Frauen sind die Größten

MBSV Belzig - HSV Wildau II 27:6 | Februar 2010, aus MAZ Fläming Echo

Mit einer etwas zu laschen Einstellung gingen die Frauen des MBSV am Sonntag in ihr Spiel. Erst als sie das änderten, fanden sie zu alter Stärke und bestimmten die Partie.
Mit 27:6 haben die Frauen des MBSV am Sonntag ihr Heimspiel gegen den HSV Wildau II gewonnen. Nach diesem Ergebnis hatte es in den ersten Minuten der Kreisligapartie nicht ausgesehen, denn die Belzigerinnen starteten schwach und lagen nach wenigen Minuten sogar mit 0:2 zurück. „Wir hatten das Hinspiel mit 31:12 in Wildau gewonnen, wussten also, dass unsere Gegnerinnen nicht besonders stark sein würden“, berichtet MBSV-Trainerin Katrin Wiede. Mit dieser Einstellung gingen ihre Schützlinge dann auch am Sonntag in die Begegnung. was dann folgte waren Ballverluste, Fehlwürfe, Unkonzentriertheiten auf Seiten des MBSV. Das änderte sich auch erst fünf Minuten vor Ablauf der ersten Halbzeit. „Da hatten meine Mädchen noch mal richtig Glück“, so Katrin Wiede, die sich für die Pausenansprache schon ein paar deftige Worte zurechtgelegt hatte. Dass die Frauen aus Wildau bis dahin nicht schon mit mehreren Toren davongezogen waren, lag an ihrer eigenen Schwäche. An der Defensive der Belzigerinnen kamen sie selten vorbei und auch die Würfe auf das MBSV-Tor waren meist zu unpräzise. Im zweiten Durchgang erinnerten sich die Gastgeberinnen dann an die guten letzten Minuten der ersten Hälfte, agierten vorne wie hinten souverän und erspielten sich viele Möglichkeiten. Insgesamt 14 davon verwandelten sie im zweiten Durchgang in Tore. Die Frauen aus Wildau dagegen brachten den Ball in der kompletten zweiten Halbzeit nur einmal im Tor von Susann Habdank unter. „Am Ende bin ich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaften“, sagte Katrin Wiede nach der Partie. „Auch wenn die ersten Minuten nicht besonders ansehnlich waren.“ An einen möglichen Aufstieg möchte sie momentan dennoch keine Gedanken verschwenden. Auch wenn ihr Team Zweiter der Kreisliga ist: „ist das noch kein Thema für uns.“
Für den MBSV spielten: Susann Habdank, Caterina Meseberg (2), Linda Hoffmann, Silke Mehlhase, Andrea Gottschalk (4), Britta Deichgräber (2), Christin Pauksch (2), Anna Wandersee (7), Lisa Köhler (4), Theresa Krüger (4), Johanna Gessner (3), Diana Wandersee und Maria Tienken


Theresa Krüger ragt heraus

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst - MBSV Belzig 25:18 | Dezember 2009, aus MAZ Fläming Echo

„Wir fanden nie zu unserem Spiel“, erklärte Diana Weyhrauch nach dem 18:25 bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Sie betreute diesmal die Gäste vom Märkischen BSV und konnte sich diesen Auftritt nicht richtig erklären. Die Belzigerinnen spielten zu langsam, leisteten sich sehr viele Fehlwürfe. Eine der Ursachen dafür war die stabile Deckung der Gastgeberinnen. Die stand in der so genannten Sechs-Null-Formation, d. h. alle Spielerinnen hielten sich direkt am Kreis auf. So gelang es den MBSV-Handballerinnen zu selten, sich günstige Positionen für einen erfolgreichen Abschluss zu erarbeiten. Da nutzte es nur wenig, dass sich Theresa Krüger in dieser Begegnung ein Herz fasste und fünf schöne Treffer aus dem Rückraum erzielte. Da aber den anderen solch eine Steigerung nicht gelang, erhielten die ihr normales Pensum absolvierenden Leistungsträger insgesamt zu wenig Unterstützung. Noch zwei Fakten begünstigten den klaren Erfolg des bisherigen Tabellenzweiten, der nun auf Grund des besseren Torverhältnisses Platz eins von den Belzigerinnen übernahm. Die in der bisherigen Saison so starken Torhüterinnen wehrten nicht so viele Bälle wie gewohnt ab. Das lag daran, dass die Gastgeberinnen die Belziger Deckung immer wieder über die Mitte ausspielten und so häufig in sehr aussichtsreichen Situationen zum Wurf kamen. Und da haben die Frauen zwischen den Pfosten nur wenig Abwehrmöglichkeiten. Außerdem wies der MBSV eine schwache Erfolgsquote bei den Strafwürfen auf. Dabei gelang ein gute Start mit 4:1-Führung. Ab dem 5:5 blieb es eng bis die HSG viermal hintereinander zum 14:10 traf. Und als die Einheimischen mit Beginn der zweiten Hälfte vom 14:11 auf 20:11 davon zogen, war die Partie entschieden.


Starke MBSV-Torhüterinnen

MBSV Belzig - MTV Wünsdorf 16:13 | Dezember 2009, aus MAZ Fläming Echo

Im Vergleich des Tabellenführers MBSV Belzig gegen den Kreisliga-Letzten MTV Wünsdorf war an der Leistung nicht zu sehen, wer an welcher Tabellenposition steht. In der Albert-Baur-Halle gewann der Gastgeber 16:13 und feierte damit im sechsten Saisonspiel den sechsten Sieg. Anfangs schien es, dass es eine lockere Partie für die diesmal von Britta Deichgräber betreuten Gastgeberinnen wird. Nach 15:57 Minuten führten sie 6:1. Daran hatte die starke Torhüterin Susan Habdank großen Anteil, Mit dem klaren Vorsprung ging bei den MBSV-Spielerinnen die Konzentration und die klare Linie im Spiel verloren. Die Gäste verkürzten auf 4:6 und lagen zur Pause lediglich 6:9 hinten. Die geringe Trefferzahl wurde im zweiten Spielabschnitt noch unterboten. Er endete 7:7. Das belegt, dass die Einheimischen gegen die nicht sehr torgefährlichen Wünsdorferinnen in der Abwehr noch einigermaßen normal agierten. Die in den zweiten 30 Minuten zwischen den Pfosten stehende Janin Heinze, genauso stark wie ihre Vorgängerin, wurde nur dreimal aus dem Feld und viermal per Siebenmeter bezwungen. In der Offensive ragte keine Handballerin des Spitzenreiters heraus. Anna Wandersee erzielte zwar die Hälfte aller MBSV-Tore, doch nach ihren zuletzt gezeigten tollen Leistungen war dies auch zu erwarten. Die diesmal verantwortliche Britta Deichgräber war nur über die zwei Punkte froh. Den wenig überzeugenden Auftritt der Belzigerinnen konnte sie sich allerdings nicht erklären.


Anna Wandersee trifft elfmal

MBSV Belzig - Luckenwalder HV II 28:16 | November 2009, aus MAZ Fläming Echo

Seiner Favoritenrolle wurde der Märkische BSV am Sonntag beim 28:16Heimsieg über den Drittletzten Luckenwalder HV II erst nach langer Anlaufzeit gerecht. Vor der Pause hielten die Gäste mit dem Tabellenführer der Kreisliga PM/TF gut mit. „Da klappte es in der Deckung nicht wie gewünscht“, erklärte die einheimische Trainerin Katrin Wiede. „Die stellten wir in der zweiten Hälfte um und dann kamen auch viele Balleroberungen mit anschließenden Kontern, die zu leichten Toren führten. Dabei zeichnete sich besonders Anna Wandersee aus.“ Sie war in den 60 Minuten elfmal erfolgreich. Ihre Mutter Diana gehörte ebenfalls zur siegreichen Mannschaft und stand mit ihrer Tochter nicht nur für den Fotografen dicht zusammen. In der Abwehrmitte des MBSV gab es den Schulterschluss ebenfalls, so dass die Gäste da Mühe hatten, zu erfolgreichen Würfen zu kommen. Das war in Hälfte eins anders. Die Gäste erzielten das erste Tor der Partie. Es blieb eng und beim 6:7 lagen die Luckenwalderinnen noch einmal in Führung. Es folgten drei MBSV-Treffer in Folge und der Zwei-Tore-Vorsprung hielt bis zuPause (11:9). Nach dem Seitenwechsel griffen die Umstellungen und Hinweise der Trainerin. Die Belzigerinnen zogen auf 14:9 davon und damit war die Vorentscheidung gefallen. Die Gäste kamen zwar noch einmal auf 17:15 (44.) heran. Dann kehrte die routinierte Andrea Gottschalk in die junge Truppe zurück. Außerdem hielt Janin Heinze prächtig, wehrte auch Siebenmeter ab. So erzielten die Gäste 13 Minuten kein Tor und lagen nun 15:26 hinten!


Weiterhin Tabellenführer

HSV Wildau II - MBSV Belzig 10:31 | Oktober 2009, von K.Wiede

Das 2. Auswärtsspiel der Frauenmannschaft des MBSV Belzig beim Gastgebenden HSV Wildau II werden sicher die meisten Spielerinnen in guter Erinnerung behalten, gab es doch einiges, was so noch nicht vorkam. So standen mit Diana und Anna Wandersee zum ersten Mal Mutter und Tochter gemeinsam bei einem Punktspiel auf der „Platte“ und in Halbzeit zwei war nur eine Hälfte der Halle beleuchtet. Aber am wichtigsten und erfreulichsten aus sportlicher Sicht war natürlich das Ergebnis. Einen 18:2 Halbzeit- und 31:10 Endstand hatten die Frauen des MBSV noch nicht erleben dürfen. Auch das alle eingesetzten Spielerinnen sich in die Torschützenliste eintragen konnten, sprach für die gute, mannschaftlich geschlossene Leistung. Gegen eine junge Mannschaft aus Wildau geriet der Auswärtssieg nie in Gefahr. Es kam wenig Druck aus dem Rückraum und unsere Deckung agierte sehr sicher. Auch war Torhüterin Janin Heinze erneut ein toller Rückhalt. Im Angriff wurden sowohl Kombinationen gespielt als auch gute 1:1 Aktionen in Tore umgewandelt. Auch der Tempogegenstoß klappte gut. Einzig negativ ist zu erwähnen, dass in den letzten 12 Minuten nur noch ein Tor geworfen wurde und durch einige Undiszipliniertheiten sich die Mannschaft zeitweise auf bis zu 3 Feldspieler durch 2-Minuten-Strafen selbst dezimierte. An ihrer Kondition und der eigenen Gelassenheit bei manch fraglichen Schiedsrichterentscheidungen müssen die jungen Spielerinnen noch arbeiten.
Es spielten: Janin Heinze im Tor – Anna Wandersee (8), Andrea Gottschalk (6), Lisa Köhler (5), Nora Großkurth (3), Caterina Meseberg (3), Theresa Krüger (2), Diana Wandersee (2) Johanna Gessner (1), Ulrike Neumann (1)


Gastgeberinnen überzeugend

MBSV Belzig - B.W. Dahlewitz 25:17 | September 2009, aus Fläming Echo

An der Seite der erfahrenen Andrea Gottschalk, die beim 25:17-Erfolg über Blau-Weiß Dahlewitz in der Albert-Baur-Halle 11 Treffer für den Märkischen BSV erzielte, übernehmen Anna Wandersee und Lisa Köhler immer mehr Verantwortung. Die von der aufgelösten BHC-Frauenvertretung gekommenen Handballerinnen trugen mit je fünf Toren zum Erfolg bei. „Grundlage für unseren Erfolg war wiederum eine gute Deckungsarbeit und eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Trainerin Katrin Wiede. „Besonders froh bin ich über die Leistung von Lisa Köhler, die mit gestiegenem Selbstvertrauen auftrat und so speziell in der ersten Halbzeit nach ihrer Einwechslung schöne Tore erzielte.“ Zum Abschluss der Würdigungen einzelner Belzigerinnen müssen noch die Torhüterinnen Susan Habdank und Janin Heinze genannt werden, die jeweils eine Halbzeit zwischen den Pfosten standen. Sie hielten deutlich stärker als die Dahlewitzer Schlussfrau. So bekamen die Wiede-Schützlinge die Begegnung nach anfänglichen Schwierigkeiten (1:3/7:05) in den Griff. Sie lagen zur Pause 10:8 vorn. Ein Zwischenspurt vom 16:14 auf 23:14 entschied die Partie. Da es mit „Geburtstags„kind“ Janin Heinze (wurde am 24. 9. 18) vom BHC 04 eine weitere starke Torhüterin gibt, wurde Britta Deichgräber als Feldspielerin eingesetzt. Sie beschenkte sich mit einem Tor nachträglich zum Geburtstag. Auch Anna Wandersee wurde vor kurzem 18. Glückwunsch zu den Ehrentagen und an alle zum Sieg.


Saisonstart mit Auswärtssieg

HSC Potsdam III - MBSV Belzig 10:15 | September 2009, von K.Wiede

Einen unerwarteten Auswärtssieg konnte die Frauenmannschaft des MBSV Belzig zu Beginn der Saison 2009/2010 gegen den HC Potsdam III in Potsdam bejubeln. Die aus überwiegend sehr jungen Spielerinnen bestehende Mannschaft konnte auf allen Positionen überzeugen. Grundlage für den Sieg war eine von Caterina Meseberg organisierte sehr gute Deckungsarbeit in Kombination mit zwei starken Torhüterinnen. Sowohl Susan Habdank in der ersten als auch die vom BHC 04 zum MBSV zurückgekehrte Janin Heinze in der zweiten Halbzeit zeigten tolle Paraden und hielten selbst einige so genannte hundertprozentige Torwürfe des Gegners. Da Potsdam kaum Würfe aus dem Rückraum machte, konnte sich die Deckung auf das Kreuzen und Einlaufen der Gegnerinnen gut einstellen und so einige Ballgewinne erzielen. Im Tempogegenstoß war es Anna Wandersee( gemeinsam mit Lisa Köhler ebenfalls vom BHC 04 zurückgekehrt), die hier ihre Schnelligkeit ausspielen konnte. Leider war die Chancenverwertung über den gesamten Spielverlauf noch zu groß, so dass es nicht gelang, den zwischenzeitlichen 6:1 Vorsprung zu halten. Halbzeitstand war 9:6. In Hälfte 2 setzte sich die konzentrierte Deckungsarbeit fort so dass der MBSV auf 12:6 davonziehen konnte. Nun nutzte der HC Potsdam aber Unkonzentriertheiten im Angriff und eine Schwächephase der rechten Deckungsseite aus und konnte auf 12:10 verkürzen. Aber die Schlussphase gehörte erneut den Spielerrinnen des MBSV, die noch einmal durch gute Aktionen von Janine Erdmann und Andrea Gottschalk den 15:10 Auswärtssieg perfekt machten. Aus dem Spiel können die jungen Spielerinnen viel Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen. Das noch nicht wirklich eingespielte Team zeigte eine gute, mannschaftlich geschlossene Leistung und kann stolz auf den Auswärtserfolg sein.
Es spielten: Susan Habdank und Janin Heinze im Tor – Anna Wandersee (4), Andrea Gottschalk (4), Janine Erdmann (4), Caterina Meseberg (1), Lisa Köhler (1), Silke Mehlhase (1), Linda Hoffmann, Nora Großkurth, Claudia Kleps, Maria Tienken